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Freitag, Mai 02, 2008

Lifestyle und Genießen auf GourmetReise.de

[Trigami-Review]

Man hat das Gefühl, das ganze Web dreht sich nur um wenig sinnliche Erfahrungen - Nachrichten, Computing-Themen und Handel. Das ganze Web? Nein, eine kleine aber feine Seite kümmert sich ausschließlich um das Wohl unserer Sinne. Sie berichtet von der hohen Kunst des Genießens, von Gaumenfreuden und Reiseträumen - aber wenigstens eine ebenso hohe Kunst ist es, dieses über eine Online-Präsentation zu vermitteln. Harald Koch und Jürgen Pichler haben diese Symbiose geschafft. GourmetReise.de verführt uns dazu, via Video präsentierte Rezepte nachzukochen, angeregte Weine zu testen und in beschriebene Restaurants einmal hineinzuschauen. Und vielleicht planen wir auch unsere nächste Reise so, dass wir ein vorgeschlagenes Hotel oder Reiseziel einbeziehen, weil Empfehlungen von vertrauenswürdiger Seite gerne angenommen werden. Das Portal weckt Vorfreude auf den sinnlichen Genuss, der diesen zunächst geistigen Anregungen folgt.

Ich könnte nun anfangen, von den gut aufbereiteten Informationen über Weine, Rebsorten und Winzer zu berichten. Aber das mache ich nicht. Schauen Sie stattdessen mit mir in das Archiv. Dieses ist ein unglaublicher Fundus an hochwertigen Beiträgen zu allen Themen, welche das gedruckte Magazin 'GOURMETREISE', wessen Kind diese Webseite ist, in früheren Ausgaben präsentiert hat. Etwa jeweils ein Dutzend Artikel je Ausgabe stehen hier zum Online-Lesen bereit - ungekürzt und ohne Anmeldung. In diesen wird Dank des Könnens der Autoren all das fast sinnlich erfahrbar, was dieses Web-Angebot an Beschreibungen und Bewertungen leistet: Man erlebt das beschriebene Hotel oder leidet an schlechtem Essen mit, umgekehrt sitzt man fast mit am Tisch, wenn die hohe Kunst der feinen Küche zelebriert wird.

Doch findet sich nicht nur im Archiv lesenswertes: Die Reiseberichte haben die Kraft, selbst unsere manchesmal trübe Stimmung zu drehen. "Liquid Sunshine" nennen die Bewohner Antiguas im Karibischen Meer beispielsweise dasjenige, was wir Regen nennen - geschildert in 'Endstation Sehnsucht'. Im kulinarischen Tagebuch aus Philadelphia/USA konkurriert in einem schönen Essay die Anzahl der 'Gastgärten' - hier würden wir sie Biergärten oder Cabrio-Gastronomie nennen - mit der Zahl der Sterne am nächtlichen Himmel. Die 'besten Hotels' dagegen werden etwas spärlich beschrieben - kein Bild ziert die wenigen Infos. Wie schön wäre es, sich auf Knopfdruck alle zu einer Region verfügbaren Reiseberichte, Hotel- und Restauranttipps anzeigen lassen zu können, bewertet und bebildert. Vielleicht gar noch ergänzt um ein Kochvideo eines Sterne-Kochs plus Starkoch-Portrait? GourmetReise.de hat durch seine Nähe zum Magazin 'GOURMETREISE' das Material, um für einige Regionen ganze Info-Pakete schnüren zu können.

So ist dieses Web-Angebot die Schnittstelle zwischen dem im Wechsel der Jahreszeiten - somit vier Mal per anno - erscheinenden Magazin 'GOURMETREISE' und dem Abonnenten, welcher im Online-Portal aktiv werden und eigene Bewertungen und Berichte abgeben kann. Die Informationen dieser Webseite bestehen also zum einen aus dem die Printausgabe ergänzenden Datenmaterial, welches den Rahmen der gedruckten Ausgaben sprengen würde, wollte man es dort unterbringen. Zum anderen bringen Stamm-Leser ihre eigenen Informationen ein - zum Nutzen für andere Besucher. Online- und Print-Medium kommen sich so nicht ins Gehege - sie ergänzen sich. Hierzu führte ich ein Interview mit einem der Betreiber von GourmetReise.de Harald J. Koch:

[Blog.Computing]: "Wie verstehen Sie das Web-Angebot im Verhältnis zu den Print-Ausgaben?"

[Harald J. Koch]: "Das Portal ist erst wenige Wochen alt und widerspiegelt zur Zeit noch hochgradig Beiträge des Print-Magazins 'GourmetReise' bis auf den großen Bereich der Kochvideos. Wir werden in diesem Jahr gezielt das Online-Portal forcieren und möchten es als Community für Genuss-Interessierte ausbauen. In der Interaktion mit unserer Zielgruppe möchten wir auch Inhalte der Printausgabe ergänzen und Online-Beiträge vermehrt zitieren."

[Blog.Computing]: "Das dieses Portal noch so jung ist, merkt man ihm nicht an. Warum aber arbeiten Sie bei manchen Funktionen wie beispielsweise Bewertungen mit einer 'Loginwall', welche die Web 2.0-Funktionalität von zufälligen Besuchern einschränkt? "

[Harald J. Koch]: "Das hat aktuell primär medienrechtliche Gründe und soll eher unqualifizierte und diffamierende Kritiken reduzieren. Qualifizierte und begründete Kritiken sind genauso willkommen wie auch zu rechts ausgesprochenes Lob. Wir werden dieses Feedback auch verstärkt im Printmagazin widerspiegeln und abdrucken."

[Blog.Computing]: "Diese Filterung könnte aus meiner Sicht nutzerfreundlicher über eine Moderation der eingestellten Beiträge und Bewertungen gelöst werden.
Was ist für die Zukunft geplant?"


[Harald J. Koch]: "Wir werden in Zukunft noch stärker in den Bereich Publikumsbewertung eintauchen und damit die besten Reiseveranstalter, Kreuzfahrt-Schiffe, Hotels, Restaurants usw. gemeinsam mit der Gourmetreise- Community küren. Wir möchten die Inhalte gezielt in Richtung interessanter Kurzreise-Ideen ausbauen, um so einem großen Trend Rechnung zu tragen, der durch andere Online- bzw. Printangebote noch unzulänglich bedient wird."

Das klingt sehr vielversprechend - damit würde GourmetReise.de zu einer führenden Lifestyle- Community. Schauen wir uns dennoch einmal an, was verbessert werden könnte:
  • Bei allen Listungen - beispielsweise der Top-Restaurants etc. verschiedener Länder - wären vorangestellte sortierte Übersichten (beispielsweise alphabetisch nach Ort) hilfreich, um dem Nutzer die Auswahl und regionale Einordnung zu erleichtern.
  • Restaurants oder Hotels können nur von Abonnenten vorgeschlagen werden. Dies mag dem Marketing des Magazins geschuldet sein - für die Attraktivität und Lebendigkeit dieser Seite ist es vermutlich nachteilig. Ein Web-Angebot lebt mit und vom aktiven Besucher - so viele ohne Anmeldung nutzbare Schnittstellen wie möglich und sinnvoll erhöhen die Besucher- Aufmerksamkeit und -Bindung.
  • Zu guter Letzt könnten die Schemen zur Bewertung von Restaurants, Hotels etc. durchgängig mit Informationen wie Anschrift, Preisrahmen, Bilder und einen Internet-Link versehen werden.
Ansonsten ist das Angebot sehr ausgewogen - eine gute Mischung aus Information und Überschaubarkeit. Sehr schön: Auf die andernorts unvermeidlichen Werbeinseln verzichten die Betreiber dieser Seite. Nichts lenkt vom jeweiligen Gegenstand der Betrachtung ab, nichts stört das Vertiefen in die gebotenen Themen.

Das Fazit: Sehr schöne Seite mit kleinen Schwächen. Perfekt, wenn der Besucher noch mehr eingebunden wird. Dieses offenbar zunächst als Extrahappen für die Leser des gedruckte Magazins gedachte Angebot ist auch für Nicht-Abonnenten sehr interessant. Anregende Inhalte inspirieren zu einer bewussten Lebensgestaltung. Ich empfehle insbesondere die Beschreibungen der Reiseziele und das Online-Archiv der Druckausgabe 'GourmetReise'. Etwas mehr Leben muss noch in die Bude - eine interessante Aufgabe für Harald J. Koch und sein Team...


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Donnerstag, Mai 01, 2008

Verschlüsseltes WLAN-Netzwerk über FritzBox unter WindowsXP einrichten

Man kann nicht sagen, dass es ein Kinderspiel ist, mit zwanzig Jahren PC-Erfahrung ein WLAN-Netzwerk einzurichten. Wenn man als Client zum FitzBox-Router nicht gerade den hervorragenden FritzBox USB-Stick verwendet, der alle Verbindungsparameter automatisch erkennt, kann man in den diversen Einstellungsmenüs unzählige Fehler machen - und dann geht nichts mehr.

Ich hatte noch einen alten 'freeControl USB WLAN-Adapter', der nach Standard 802.11b funkt. Und über diesen versuchte ich, auf meine Netzwerkrechner zuzugreifen und ins Internet zu gehen - doch zunächst ohne Erfolg. Über's Googeln fand ich keine brauchbaren Hinweise - darum folgt hier nun die Lösung als detaillierte Anleitung (die Beschreibung bezieht sich zwar auf die FritzBox - andere WLAN-Router werden jedoch auf ähnliche Weise eingestellt). Kommentare, Korrekturen und Verbesserungsvorschläge sind mir willkommen. Es ist übrigens unerlässlich, zum Einrichten des WLAN DSL-Routers ggf. eine provisorische LAN-Kabelverbindung zu einen Rechner herzustellen.

Also durchatmen - und los geht's:

1. Kostenlose Software 'Network Stumbler' aus dem Internet herunterladen

...und installieren und aufrufen. Unter dem Hauptmenü-Punkt 'DEVICE' muss Ihr WLAN-Adapter gelistet sein. Sind dort mehrere Adapter gelistet, weil Sie schon mal andere auf Ihrem Rechner installiert hatten, aktivieren Sie durch Anklicken des Menüpunkts denjenigen Adapter, wonach im unteren Hauptfenster möglicherweise ein oder mehrere Funknetzwerke gelistet werden - sofern vorhanden. Wenn dem so ist: Beachten Sie die genutzten Kanäle (Spanne 1 bis 13) fremder Funknetzwerke. Es sollten im Idealfall 5 Kanäle Abstand zu den anderen Netzwerken eingehalten werden, um gegenseitige Störungen zu vermeiden. Im schlechtesten Fall wäre ein Verbindungsaufbau nicht möglich. Berücksichtigen Sie bei der Entscheidung für einen Kanal zudem, dass viele ältere Clients nur die Kanäle 1 bis 10 verwenden können. Funkt Ihr Nachbar beispielsweise auf 6, böte sich 1 an. Funkt er auf 4, nehmen Sie 10. Funken mehrere auf verschiedenen Kanälen, entscheiden Sie sich für den am wenigsten frequentierten Bereich. Eingestellt wird hier noch nichts - nur die Nachbarkanäle ausgelesen. Schließen Sie hiernach unbedingt das Programm, weil ansonsten ebenfalls kein Verbindungsaufbau nach dem Beenden der Konfiguration möglich wäre.

2.0 FritzBox -Router einrichten

(hier Modell Surf&Phone 7050 mit neuester Firmware - andere FritzBox'n ähnlich): Gehen Sie in das Setup Ihres Routers. Dort geht's weiter wie folgt:

2.1 'EINSTELLUNGEN/ WLAN/ MONITOR':

Bis der USB-Client wenigstens einmal vom FritzBox-Router erkannt und unter 'Netzwerkgeräte' gelistet wurde, muss der folgende Punkt aktiviert werden: "WLAN-Zugang beschränken (MAC-Address-Filter)/ Neue WLAN-Netzwerkgeräte zulassen".
Sobald Ihr WLAN-Client (meist Notebook oder USB-Stick) einmal erkannt wurde und gelistet ist, wird hier der folgende Punkt aktiviert: "WLAN-Zugang beschränken (MAC-Address-Filter)/ Keine neuen WLAN-Netzwerkgeräte zulassen"

2.2 'EINSTELLUNGEN/ WLAN/ FUNKEINSTELLUNGEN':

Hier nehmen Sie die Einstellungen für das kabellose Funknetz (WLAN) vor:
  • Einen Haken vor 'WLAN aktivieren'.
  • Den oben als wenig frequentiert ermittelten Funkkanal eintragen.
  • Einen Namen für das Funknetzes (SSID) vergeben. Dieser muss später auch für den WLAN-Client genommen werden.
  • Sendeleistung vorerst auf 100% einstellen. Wenn alles funktioniert, können Sie diesen Wert reduzieren, um die gesundheitliche Belastung zu reduzieren und schlechter von Hackern erreichbar zu sein.
  • Den Modus auswählen, den Ihr WLAN-Adapter im Notebook oder USB-Stick beherrscht.
  • Modus 802.11g++ aktivieren, wenn Ihr WLAN-Client auch diesen unterstützt
  • WLAN-Stationen dürfen untereinander kommunizieren aktivieren, wenn Sie mehrere WLAN-Clients (meist Notebooks oder USB-Sticks) nutzen, die zudem direkt untereinander und nicht über den WLAN-Router Daten austauschen sollen. Mir hat sich der Sinn dieser Funktion noch nicht erschlossen - ich habe sie deaktiviert.

2.3 'EINSTELLUNGEN/WLAN/SICHERHEIT':

Aktivieren Sie zunächst nur die WEP-Verschlüsselung. Sofern Ihr Client die WPA-Verschlüsselung unterstützt, können Sie nach dem Funktionieren der Verbindung diese später in der FitzBox und in den Clienteinstellungen ändern. Wählen Sie eine WEP-Schlüssellänge von 128 Bit und geben Sie eine hierbei 13-stellige Ziffernfolge ein (eine 64 Bit-Verschlüsselung schafft gelegentlich Probleme durch inkompatible Schlüssellängen bei einigen WLAN-Clients). Klicken Sie nun auf 'SCHLÜSSEL GENERIEREN' und kopieren Sie den erzeugten Hexadezimalschlüssel in ein Dokument, von wo aus Sie ihn später leicht herauskopieren können. Setzen Sie zu guter Letzt ein Häkchen vor 'Netzwerkauthentifizierung "Gemeinsam verwendet" (Shared Authentication) zulassen' Eine Unterstützung für WLAN-Repeater (WDS) ist nicht erforderlich. Damit ist der WLAN-Router eingestellt.

3.0 Einrichten des Client-Rechners mit dem WLAN-Adapter

Ich gehe davon aus, dass Sie den WLAN-Adapter laut Anleitung installiert haben und dieser vom Betriebssystem erkannt wird. Zugriff auf diesen haben Sie entweder über 'START/ VERBINDEN MIT', wobei so etwas wie 'Drahtlose Netzwerkverbindung' erscheinen müsste. Oder über das Symbol mit den zwei Bildschirmen unten rechts in der Task-Leiste neben der Uhrzeitanzeige. Klicken Sie hierauf und dann auf:

3.1 'DRAHTLOSE NETZWERKVERBINDUNG/ EIGENSCHAFTEN/ ALLGEMEIN':

Hier sind ohne manuellen Eingriff u.a. die 'Datei- und Druckerfreigabe' sowie das 'TCP/IP-Internetprotokoll' gelistet - fehlen diese, manuell nachinstallieren oder WLAN-Adaptertreiber Installation durch Löschen dieses Adapters in der Systemsteuerung erzwingen. Nur wenn Sie in einem bestehen Netzwerk feste IP-Adressen für jeden Rechner vergeben haben, müssen Sie durch Doppelklick auf 'TCP/IP-Internetprotokoll' auch hier Einstellungen manuell vornehmen. Achten sie darauf, dass unten auf dieser Registerkarte ein Häkchen vor 'Symbol im Infobereich anzeigen' gesetzt ist - das erleichtert den Zugriff auf diese Einstellungen.

3.2 'DRAHTLOSE NETZWERKVERBINDUNG/ EIGENSCHAFTEN/ AUTHENTIFIZIERUNG':

Setzen Sie einen Haken vor 'Netzwerkzugriffssteuerung mit IEEE 802 1X aktivieren'. Setzen Sie im nächsten Feld 'EA-Typ' auf 'Smartcard oder anderes Zertifikat'. Setzen sie noch einen Haken vor 'Als Computer authentifizieren, wenn Computerinformationen verfügbar sind'. 'Als Gast authentifizieren...' darunter wird nicht aktiviert. Den Button 'EIGENSCHAFTEN' etwas weiter oben auf dieser Registerkarte können Sie ignorieren - darin würde nur 'Zertifikat auf diesem Computer verwenden' aktiviert und ein Haken vor 'Serverzertifikat überprüfen' gesetzt

3.3 'DRAHTLOSE NETZWERKVERBINDUNG/ EIGENSCHAFTEN/ ERWEITERT':

Ich empfehle, bei Verwendung eines WLAN-DSL(!)-Routers hier alles zu deaktivieren - insbesondere die durchlässige XP-Firewall. Das kann das kostenlose 'ZoneAlarm' besser. Hinweis: Kunden des Providers 'Alice' müssen auf jedem einzelnen Netzwerkrechner die Einwahl ins Internet manuell einrichten, weil von 'Alice' DSL-Router seit Ende 2007 offenbar nicht mehr unterstützt werden.

3.4 'DRAHTLOSE NETZWERKVERBINDUNG/ EIGENSCHAFTEN/ DRAHTLOSE NETZWERKE':

Hier wird die Einrichtung via Windows beschrieben - also muss ein Häkchen vor 'Windows zum Konfigurieren der Einstellungen verwenden'. Alternativ könnte dieser Haken entfernt und ein Setup-Programm des WLAN-Client-Adapters (USB-Stick etc.) verwendet werden. Doch wenn Sie bis hierhin gelesen haben, wird das nicht vorhanden sein oder nicht funktioniert haben.

Weil der WLAN-Router schon fertig eingerichtet ist, muss jetzt dessen Signal unter 'Verfügbare Netzwerke' mit dem von Ihnen in dem DSL-Router gewählten Netzwerknamen (SSID) gelistet sein. Wenn es zudem schon unten unter 'Bevorzugte Netzwerke' gelistet ist, markieren Sie es dort durch anklicken und klicken dann auf den Button 'ENTFERNEN' - andernfalls können wir gleich nicht alle Einstellungen vornehmen.

Markieren Sie nun den Netzwerkname (SSID) oben unter 'Verfügbare Netzwerke' und klicken Sie dann auf den Button 'KONFIGURIEREN'. Dort muss unter 'Netzwerkname (SSID)' der im Router vergebene Name unverändert gelassen werden. Dann einen Haken vor 'Datenverschlüsselung (WEP aktiviert)' setzen. Vor 'Netzwerkauthentifizierung (gemeinsamer Modus)' kommt kein Haken. Dann nur noch ein Häkchen vor ' Schlüssel wird automatisch bereitgestellt' setzen. Der letzte Punkt 'Dies ist ein Computer mit Computernetzwerk (AdHoc)...' bleibt ohne Haken, weil dies nur für die direkte Verbindung von zwei Rechnern mit Cross-Over-Kabel ohne Hub oder Router gedacht ist. Der Netzwerkschlüssel, das Schlüsselformat etc. werden also in diesem Fenster nicht ausgefüllt.

Verlassen Sie dieses Fenster durch Klick auf 'OK' - nun sind Sie wieder im Reiter 'DRAHTLOSE NETZWERKE'. Klicken Sie zu guter Letzt dort unten auf den Button 'ERWEITERT' und markieren den obersten Eintrag 'Verfügbares Netzwerk (Zugriffspunkt bevorzugt)'. Der Rest bleibt deaktiviert. Schließen Sie dieses Fenster durch Klick auf 'SCHLIESSEN' und auch den Reiter 'DRAHTLOSE NETZWERKE' durch Klick auf 'OK'. Damit ist die Einstellung des WLAN-Clients (USB-Stick/ Notebook) abgeschlossen.

4. Das Halbfinale - Verbindung herstellen

Gehen Sie auf 'START/VERBINDEN MIT/ DRAHTLOSE NETZWERKE' und geben Sie im aufgehenden Fenster die hexadezimale Ziffernfolge ein, die Sie bei der Konfiguration des Routers in einem Dokument gespeichert haben. Bestätigen Sie die Eingabe - ab jetzt wird die Verbindung stets automatisch hergestellt.

5.0 Datei- und Ordnerzugriff auf andere Rechner einstellen

Derzeit können Sie jedoch nur via WLAN ins Internet - mehrere Rechner des Netzwerks können noch nicht aufeinander zugreifen. Hierzu müssen sie auf den Rechnern ausgewählte Ordner freigeben (Geben Sie niemals pauschal den ganzen Rechner frei - ein Hacker würde hierdurch Zugriff auf alle Daten bekommen):

5.1 Ordner auf Netzwerkrechnern zum Zugriff freigeben:

Markieren Sie im MS Windows-Explorer diejenigen Verzeichnisse, welche Sie freigeben möchten und klicken Sie - wenn der Mauszeiger darüber steht - auf die rechte Maustaste. Im aufklappenden Menü klicken Sie auf 'Freigabe und Sicherheit'. Darin wiederum unter 'Netzwerkfreigabe und Sicherheit' auf 'Diesen Ordner im Netzwerk freigeben'. Entscheiden Sie zudem, ob Netzwerkbenutzer Dateien verändern dürfen und bestätigen Sie diese Änderungen mit 'OK'.

5.2 Das Finale: Auf freigegebene Ordner im Netzwerk zugreifen

Gehen Sie auf 'START/ SUCHEN/ COMPUTER ODER PERSONEN/ NACH EINEM COMPUTER IM NETZWERK' und klicken Sie auf 'SUCHEN'. Wird der andere eingeschaltete und vernetzte Rechner jetzt nicht gelistet, geben Sie im Feld 'Computername' der Suchabfrage zusätzlich den Namen des gesuchten Rechners ein. Diesen finden Sie - natürlich am gesuchten Rechner - unter 'START/ SYSTEMSTEUERUNG/ SYSTEM/ COMPUTERNAME' unter 'Computername' - den Punkt hinter dem angezeigten Namen weglassend. Klicken Sie nochmals auf 'SUCHEN'. Spätestens jetzt müsste der zweite Rechner gefunden werden. Durch Doppelklick auf dessen Eintrag in der Ergebnisliste können Sie auf diesem entfernten Rechner im Explorer navigieren, als wären die freigegebenen Ordner auf Ihrem Rechner.


Fertig. Kaum zu glauben, dass Microsoft das nicht einfacher gebacken kriegt...

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Mittwoch, April 30, 2008

Vorsicht vor gefälschten E*TRADE-Emails

Per Mail bitte vorgeblich ein "E*Trade Financial Protection Department" um Bestätigung von Kundendaten. Machen Sie einen weiten Bogen um diese Mail - möglicherweise wird bereits beim Aufruf der verlinkten Webseite ein Virus oder Trojaner installiert.

Hinter den sichtbaren Webseiten-Link
http://online.etrade.com/...
verbirgt sich diese chinesische Webseite:
http://online.etrade.com.dinar1.xj.cn/...

Das tatsächliche Ziel ist also eine Unterseite von www.xj.cn.

Dies ist ein weiterer chinesischer Beitrag zur Völkerverständigung - ein im Vergleich zu den sonstigen dort üblichen Gepflogenheiten wie Folter, Unterdrückung, Raubbau an der Natur und der Ermordung Andersdenkender fast harmloser Angriff. Viel Spaß bei Olympia...

(Es soll Menschen geben, denen Organentnahmen an unbetäubten chinesischen politischen Gefangenen ohne Nachversorgung und Schließung der Wunde wurscht sind angesichts toller sportlicher Wettkämpfe)

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Dienstag, April 15, 2008

Web 2.0 Communities - Fluch oder Segen?

Etwas seltsames geht vor - nicht nur in unserem Lande, sondern weltweit. In dem blinden 'Web 2.0'-Hype schießen Kommunikationsportale wie Pilze aus dem Boden. Als Beispiele dieser Gattung betrachten wir Xing.de und Twitter.com - sie werden in der Web-Diskussion und den Medien zu unabdingbar wichtigen social communities hochstilisiert. Ich habe spaßeshalber einen Twitter-Account angelegt - die überflüssigste Aktion, die man im Web ausführen kann. Hierüber kann ich via PC oder Handy laufend vermelden, was ich gerade so Wichtiges mache: Ich bin auf dem Klo, ich bin in der U-Bahn, ich betanke gerade... "BUMM". Bereits mein drittes Update mit dem Text "Worin liegen Nutzen und Sinn? Ist dies die überflüssigste Web-Anwendung seit der Erfindung der Spam-Mail?" ließ sämtliche bei mir installierten Browser abstürzen. Ich bekomme diese Eilmeldung nicht hochgeladen. Jungs, wenn Ihr keine Webseiten programmieren könnt, verkauft Brötchen.

HIER WAR EIN EINGEBETTETES TWITTER-OBJEKT, WELCHES DAZU FÜHRTE, DASS DIESE SEITE ZEITWEISE NICHT ZU LADEN WAR...
So einen 'badge' können Sie auf Ihren Webseiten einbinden, so dass jeder Besucher sofort sieht, was Sie gerade tun oder denken...

Shoemoney meldete, dass ein Twitter.com Mitglied - Andrew Baron -, seine ach so wertvollen Kontakte bei Ebay zu versteigern sucht. Das derzeitige Gebot liegt bei USD 1125 für 1400 Kontakte, welche bei Twitter per Mausklick, bei Xing.de immerhin mit Worten erbeten werden - Beispiel: "Hallo, ich bin immer auf der Suche nach netten Leuten aus meiner Gegend." Oder: "Hi, ich möchte berufliche Kontakte knüpfen." Aber vielleicht bin ich nur alt oder ungerecht. Oder beides. Sicher beides. Hier ein paar andere Meinungen:
"Twitter ist für mich eher ein kleiner Marktplatz, wo man mal kurz auftaucht, was sagt und wieder geht. Gespräche über Twitter finde ich sehr nervig. Eine Frage/ Antwort/ ah, danke-Konversation ist okay, aber sobald irgendwer chattet, geht’s mir auf die Nerven. Ich finde es völlig belanglos, dass Lumma dauernd twittert, dass er jetzt boardet oder bei Starbucks ist. Aber gleichzeitig bin ich inzwischen davon überzeugt, dass die Welt aufhören würde zu existieren, wenn Lumma nicht mehr boarden würde oder bei Starbucks wäre." [Ankes Blog]

"Twitter ist wie Blogosphäre, nur im Schnelldurchlauf. Earlies - Hype - Twitter Meetings - demnächst dann Twitter-Lesungen und Abmahnungen…
" [Nico]

"Ich habe erst vor kurzem alle Messenger abgeschaltet und die Profile gelöscht. Es nervt wenn sich zwischen das was man gerade tut irgendwer mit seinem Messengerfenster dazwischen drängelt um doch nur wieder 'Wie gehts?' zu fragen. Irgendwann nervt es einfach nur noch. Twitter wird m.E. nicht viel anders sein, außer das man das belanglose Geblubber nicht mehr schwachsinnig einleiten muss, sondern direkt über allen ”Freunde” auskippt." [René Fischer]
Die Kontaktdaten sind für den Käufer vermutlich wertlos. Aber warum ist diese Auktion so erfolgreich? Warum haben Xing.de und Co so großen Zulauf? Um es salopp zu formulieren bedienen viele Portale das Ego des naiven Internet-Nutzers. Fast jedes Mitglied dieser Communities glaubt, hieraus Vorteile zu ziehen - beispielsweise Aufträge oder aber qualifizierte Business-Kontakte zu bekommen, aus denen sich Aufträge generieren könnten. Gerade Xing.de scheint voller Menschen, die sich mit Profilen schmücken, die ihre Träume wiederspiegeln: Ich wäre gern Web-Designer, Autor, Advertiser etc. und möchte davon leben können. Dagegen ist nichts einzuwenden, doch ist die Illusion, diese Communities könnten hierbei in irgend einer Weise hilfreich sein, zeit- und geldraubend. Sollte jedoch wirklich einmal jemand einen Auftrag allein aus seinen Kontakten generiert haben, die nicht schon vor dem Eintritt bei Xing.de bestanden, bitte ich um Nachsicht und Nachricht.

Weil sich dort fast ausschließlich Arbeitssuchende tummeln, ist auf Xing.de und Co nichts so rar wie zu vergebende Arbeiten. Stattdessen klopfen sich die Mitglieder gegenseitig auf die Schultern und verschwenden Stunde um Stunde, um sich in Gruppen anzumelden, bekannt zu machen, mit anderen Suchenden zu kommunizieren oder gar in die 'PremiumWorld' einzutauchen, in der es einen Gutschein für Google-AdWords gibt, einen Gutschein für einen DSL-Provider, Rabatt für eine Autovermietung und auf 'Standard-Englischkurse'. Die Deutsche Bank gibt 50 Prozent Rabatt auf eine 'Xing- Kreditkarte' , die Allianz 'Xing- Exklusivtarife', selbst Leser für Burda-Direkt darf man werben und sich einen "trendigen iPod shuffle sichern".

Doch wer sich als 'einfaches Mitglied' kostenlos angemeldet hat, merkt schnell, dass ohne die 'Premium- Mitgliedschaft' für gut sechs Euro im Monat nichts geht - keine Suche nach anderen Mitgliedern, kein Anzeigen einer eigenen Kontakt-Emailadresse, kein gar nichts. Man ist mit seinen Stammdaten drin und ist - sofern man derartige Communities ernst nimmt, unglücklich. Und zahlt dann doch, denn wer einen Mangel an Aufträgen abstellen will, muss eben investieren. Vielleicht wäre jedoch das Geld in Kleinanzeigen besser angelegt.

Doch warum schert mich das alles? Ein Blogger hatte eine geschlossene 'Gruppe' zu einem mich interessierenden Thema bei Xing gegründet. Um dort reinzuschauen, musste ich mich anmelden. Vordergründig geht dies nur, wenn man entweder eine eigene Firma besitzt oder irgendwo fest angestellt ist - andere Alternativen ließ das Anmeldeformular nicht zu. Freiberufler ohne Firmenanschrift oder gar eine schnöde Hausfrau auf der Suche nach Nebenjobs zu sein ist offensichtlich Xing.de unwürdig.

Und so habe ich eiskalt gelogen, mir unter falschen Tätigkeitsangaben vermutlich illegal Zugang zu einer Community verschafft, in der ich mich schon bald unter Meinesgleichen fühlen konnte. Eine Community der Suchenden und Träumer. Zwar gibt es Gruppen, welche die Jobsuche strukturieren, doch ändert dieses nichts am ungünstigen Verhältnis von Angebot und Nachfrage zum Faktor Arbeit. Auch gibt es für dieses vom Hause aus nicht vorhandene essentielle Feature weder eine brauchbare Suchfunktion noch eine differenzierende Sortierung noch eine Aussortierung der Karteileichen. Dafür jedoch - quasi als Ausgleich - viel Eigenwerbung. Und wenigstens die ist erfolgreich.

Nachtrag: Kaum einen Tag nach der Anmeldung hatte ich die erste Kontaktanfrage im Briefkasten: "S. S. möchte Sie auf XING als Kontakt hinzufügen: 'Hallo, ich bin immer auf der Suche...'"

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Sonntag, April 06, 2008

Sicherheit beim Online-Banking: Darf es ein bisschen weniger sein?

Milliardenverluste bei der Bayrischen Landesbank - und doch wirft dieselbe noch eine Runde Dividenden über die Aktionäre. Geld scheint da zu sein, denn CSU-Chef und Vize-Chef des Verwaltungsrats der BayernLB Erwin Huber kündigte milliardenschwere Staatsgarantien für seine notleidende Bank an. Die Bank, die er als bayrischer Finanzminister und Verwaltungsratsvorstand kontrollieren sollte. Und niemand bremst diesen Griff dieses versagenden Bankers in die Staatskasse - die bayrischen Parlamentarier sind ratlos. Und Berlin hält sich raus.

Doch die Banken müssen doch irgendwo sparen. Leisten sie sich möglicherweise nur 1-Euro-Jobber für Webgestaltung und Online-Sicherheit? So würde es jedenfalls erklärlich, dass beispielsweise Sparda-Bank Kunden für ihren Online-Zugang als Benutzernamen stets und ausschließlich ihre Kontonummer verwenden müssen. Das Wissen hierum ist für einen Hacker schon die halbe Miete zum Knacken des Accounts. Aber es kommt noch schlimmer: Als Geheimzahl lässt diese Bank ausschließlich Zahlen zu. Keine Buchstaben und auch keine Sonderzeichen - einfacher kann es eine Bank Gaunern nicht machen. Vor gut einem Jahr wurde der Bankvorstand vom Autor dieses Artikels auf diesen Schwachpunkt hingewiesen. Doch man ließ sich dort nicht einmal zu einer Stellungnahme herab. Nun sind zwischenzeitlich mehr als zwölf Monate vergangen und nichts hat sich geändert.

Ähnlich borniert zeigt sich auch die Postbank im Bezug auf die Online-Sicherheit ihres Bankportals. Diese verwendet zur Identifizierung nach der Anmeldung die an einen jeden Pfad angehängte 'Session-ID', welche niemals abläuft. Zwar ist es unwahrscheinlich, dass ein Kunde so sorglos ist, dass er einen aus der Adresszeile kopierten Link beispielsweise als 'Zahlungsnachweis' an einen Verkäufer schickt. Aber es wäre möglich. Und damit könnte sich der Adressat fünfzehn Minuten frei im Kontobereich des Kunden bewegen. Der Postbank-Sprecher Jürgen Ebert kündigte nun an, das System im Laufe des Jahres auf die sicheren 'Session-Cookies' umzustellen. Also nicht morgen und nicht nächsten Monat - eher irgendwann. Die Mühlen mahlen halt langsam.

Borniertheit, Uninformiertheit und Überheblichkeit allerorten. Doch gerade die Banken täten gut daran, nun nicht auch noch durch Sicherheitslücken und ihr Unterlassen eine neue Baustelle in die Medien zu hieven. Wo ist das gute Image bloß geblieben...

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