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Montag, November 06, 2006

Nun läuft's, manchmal

Das sind gute Zeiten - der Rechner summt, die Heizung brummt und die Grünkohl-Ernte steht vor der Tür.

Das Boot-Laufwerk des neu zusammengeschusterten 'Superrechners' hat jedoch einen Wackelkontakt am Stromanschluss. Daher betreibe ich denselben nur noch mit offenem Seitenteil. Denn die Kontaktstörung tritt nur gelegentlich beim Start auf - nicht übrigens im Betrieb. Bis heute. Bis jetzt. Sollte der Kontakt ganz verloren gehen, stünde mir das aufwendige ('aufwendig' bei mir trotz sonst weitgehend neuer Rechtschreibung konsequent mit 'e' und nicht mit 'ä') Neueinrichten bevor. Oder ich kopiere die ganze Start-Partition schon mal vorsorglich auf eine freie Festplatte. Aber wer hat denn für sowas noch Zeit? Ich sollte besser Blogbeiträge verfassen. Oder Fehler in meinen Programmen ausbügeln.
Nachtrag: Jetzt - 14 Tage später - geht der Kontakt auch während des Betriebes flöten. Die Musik und der Bildschirm frieren ein, und nach einem Wackeln am Wackelkontakt wackelt sich die Festplatte wieder hoch und alles läuft weiter. Gut bei ungesicherten Dokumenten, schlecht bei laufenden TV-Aufnahmen.

Die DVB-T Karte lieferte über die letzten drei Tage kein Bild - bei optimalen Signalwerten. Heute war es wieder da. Auch ohne chirurgischen Eingriff. Wenn's jemand herbeigezaubert hätte, wäre es Zauberei. Doch so ist es nur Microsoft.

Unsere Microsoft-Windows Rechner leiden an extremer Kurzsichtigkeit - kaum einer erkennt noch den anderen. Und wenn der eine mal den anderen sieht, heißt das noch lange nicht, dass der andere den einen auch sieht. So finden sich in meinen kleinen Netzwerk von fünf Rechnern gerade mal drei. Auch das wäre zu richten, wenn dann der Leidensdruck einmal groß genug geworden sein würde.

Zu guter Letzt habe ich ein neues Buchprojekt angefangen. An dem vorherigen schrieb ich acht Jahre, dieses soll in drei Monaten fertig sein. Damit ich nicht doppelt arbeiten muss und stets mit einem Worst-Case-Szenario rechne, sichere ich alle Daten mit zwei verschiedenen Backup-Programmen auf zwei weiteren Festplatten. Darunter befindet sich auch eine Excel-Tabelle, dessen Original während der Datensicherung gelegentlich in einen alten Stand zurückversetzt wird. Die Ursache könnte Gerüchten zufolge auch ein MS-Office Bug sein. Doch solange ich täglich sichere und der Fehler nicht reproduzierbar auftritt, ist mir die Fehlersuche zu aufwendig. Also speichere ich größere Änderungen zusätzlich unter einem neuen Dateinamen - dann wird nichts überschrieben.

Noch vor einigen Jahren habe ich solche Wehwehchen sofort behoben. Doch heute lasse ich es oft und greife lieber zu einem Buch. Und schalte die Kiste aus. Aber wenn er dann läuft, hält mich das Computern mit derartigen Kleinkram bei Laune. Für eine kurze Zeit fing es schon an, langweilig zu werden.

(!! WEGEN ABMAHNUNGEN WERDEN HERSTELLER UND PROGRAMMBEZEICHNUNGEN NICHT MEHR NAMENTLICH GENANNT !!)

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