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Mittwoch, Juli 25, 2007

Webdesign-Probleme für Anfänger

Wenn ich auf guten Webseiten wie Google oder Blogger.com bin, fällt mir an ihnen vor allem auf, dass sie extrem einfach gestrickt sind. Ihre Erscheinung ist spartanisch - der User hat zunächst jeweils nur eine Grundfunktion vor Augen.

Wenn ich diese Angebote mit meiner Seite vergleiche, fällt mir sofort die überquellende Menüleiste ins Auge, der Besucher wird von ihr förmlich erschlagen. Sie ist unübersichtlich, überfüllt und passt auf keinen Bildschirm. Weniger ist mehr, dachte ich mir daher und tüftele an einer vereinfachten Menüdarstellung mit aufklappenden Untermenüs, sobald man mit der Maus darüber fährt. Das Problem, das sich daraus ergibt, ist folgendes: Das vorhandene Design ist für die alleinige Darstellung der Hauptmenüpunkte zu langweilig. Also würde ich gern die Hintergrundfarbe ändern. Die ist jedoch die Basis für das gesamte Layout aller Unterseiten - somit verbietet sich dieses Ansinnen, wollte ich nicht die nächsten Monate mit Anpassungen verbringen. Daher experimentiere ich ersatzweise mit Farben und Schriften für eine Hervorhebung der Einträge - das bringt ebensoviel Spaß wie dereinst meine Malversuche in der Ölmalerei, nur dass es mir heute keiner mehr an den Fingern ansieht, wenn ich mal wieder mit Farben gespielt habe.


Das ist ein ziemlich alter Schinken - und sieht nicht nur aus wie selbst gemalt

Mit dieser Kleckserei einher geht eine Überlegung nach der Ausrichtung dieser Webseite. Spreche ich in Design, Darstellungsform und Texten primär die Menschen mit Namen Chinnow an, da es ihr Network zum präsentieren eigener Inhalte ist? Oder den mir unbekannten Internet-Surfer, der gezielt oder zufällig bei uns einkehrt? Die Frage ist nicht so leicht zu beantworten. Ziele ich auf Ersteren, fühlt sich Letzterer nicht angesprochen und nutzt die ihm dargebotenen Angebote nicht. Umgekehrt ist es schwieriger, Leute zum Mitmachen zu gewinnen.

So eine Webseite lebt, wuchert und mutiert und keiner weiß, was letztlich dabei rauskommt.

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