Smaller well translated English version
Automatic translation with Google-Translate
Traduction automatique avec Google-Translate
Klick schließt Menü
ChinNow.net Mini-Statistik:

Unsere Besucher halten die Site am Leben.

Grenzwerte aktiver Besucher:

Maximum Minimum
318 2

www.ChinNow.net
29 Besucher aktiv
Open All Night

Language:Google-english
Langue:Google-francaise

Startseite (home)
Werbung
Nutzungsbedingungen
Impressum

ChinNow.net - seit 2000 online

Mittwoch, Februar 06, 2008

smaboo - Beim Kaffee trinken Geld verdienen

[Trigami-Review]

smaboo ist keine neue Cappuccino-Sorte. Auch kein Taschendrucker für Geldscheine. Es ist was anderes - sagen wir's mal so: Wenn Du beispielsweise regelmäßig mit Deinem Notebook im Café sitzt und surfst, bekommst Du dafür von smaboo monatlich Geld - ein Honorar. Weniger für das Datteln als für einen Werbeaufkleber, der den Notebookdeckel ziert und von anderen wahrgenommen werden kann. Das hört sich nicht nur an wie Werbung, das ist Werbung - genauer Embedded Branding. Wer's nicht mag, dass sein Deckel etwas bunter wird, muss warten, bis man dereinst im Schlaf sein Geld verdienen kann. Bis dahin ist diese Methode jedoch eine interessante Alternative.

Kern des Konzepts ist Glaubwürdigkeit. Was bedeutet, dass Du zu dem Produkt passen musst. Ein Zwanzigjähriger, der für Mittel gegen Inkontinenz wirbt, ist genauso wenig glaubwürdig wie ein Fünfzigjähriger, dem ein Szene-Treff auf dem Deckel klebt. Du bist also ein Teil der Botschaft, eine wandelnde Dauerwerbesendung. Bist Du allein bist oder den Deckel zuklappst.

So verwundert es nicht, dass derzeit nur Studenten in dieses Programm eingebunden werden. Denn 'olde Lütt' sitzen eher im Park als in der Cafeteria und sind auch sonst weniger kommunikativ. Und um Kommunikation geht es nun mal. Je nach Deiner Persönlichkeit kannst Du zwischen drei Varianten wählen:
  • Brand Kampagnen
    basieren weitgehend auf Vertrauen. Du bekommst als smaboo Promoter für die Laufzeit ein festes monatliches Honorar. Als Beleg für Deinen Anteil an der Kampagne sendest Du ein paarmal ein Bild oder Video ein, das Dich "unterwegs beim Werben" zeigt.

  • Lead Kampagnen
    werden entsprechend dem Erfolg Deiner Kampagne vergütet. Das Honorar setzt sich aus einem Basisbetrag und einer variablen Vergütung zusammen. Letztere ist abhängig von der Anzahl generierter Kontakte (beispielsweise Besucher oder neuer Interessenten eines Online-Angebots).

  • Sales Kampagnen
    Wenn Du merkst, dass Du leicht mit anderen über Deine Kampagnen ins Gespräch kommst, kannst Du Dich selbst befördern: zum Sales-Promoter. Die Grundvergütung entspricht der Lead Kampagne, doch bekommst Du hier auch noch Geld für aktive Verkäufe/ Abschlüsse.
So einfach kann man in die Werbung rutschen, Promoter werden. Wer ohnehin gerne verbal kommuniziert und keine Angst vor Menschen hat, wird mit der dritten Methode gut fahren. Weniger aufwendig ist das Lead-Promoten, und für sozialphobische Menschen wie mich böte sich die erste Variante an. André goes Brand Promotion.

Doch verflixt - wo sind hier die Haken? Nunja, wer schon einmal versucht hat, über das Klinkenputzen Staubsauger oder Bausparverträge an den Mann/ die Frau zu bringen, kennt die Hürden für Kontakt-Promotionen. Es kann auch nicht Sinn Deiner Kampagnen sein, alle Deine Freunde einzubinden und denen etwas anzudrehen - das machen im Profigeschäft nur absolute Verkaufsnieten, wenngleich ehemals angesehene Anbieter wie beispielsweise 1und1™ heute ihr ganzes Shop-Marketing Konzept hierauf zu stützen scheinen. So halte ich nur die erstgenannte Brand Kampagne für geeignet, ein möglicherweise kontinuierliches kleines Einkommen zu erzielen. Bei den anderen Varianten wird der persönliche Einsatz vermutlich so aufwendig, dass man auch gleich einen Nebenjob mit fester Vergütung annehmen könnte.

Wo wir gerade über Geld reden: Zur Zeit laufen erst drei Kampagnen mit etwa 1000 Teilnehmern an 70 Hochschulen (einschl. FHs) - so sind die Prognosen noch etwas vage. Doch geht der smaboo -Geschäftsführer Adrian Locher immerhin von durchschnittlich 25 Euro im Monat aus. Und Interessierte können ihre Hochschule für die Teilnahme an den Kampagnen vorschlagen, sofern sie nicht schon dabei ist.

Betrachten wir den Web-Auftritt: Wenn sich der Neu-Nutzer das erste Mal einloggt, gelangt er auf seine Profilseite. Hier werden die üblichen Daten abgefragt. Die Benutzerführung könnte jedoch noch verbessert werden, denn die Meldung ''Es sind noch nicht alle Pflichtfelder ausgefüllt. Bitte ergänze diese untenstehend' trieb mich fast zur Verzweifelung. Bis ich feststellte, dass ich einen zu unauffälligen Speichern-Button übersehen habe. Ein weiterer könnte zusätzlich gut sichtbar oben auf die Seite gesetzt werden. Das Seitendesign ist ansprechend und übersichtlich - auch an eine Anleitung zum Aufkleben und Ablösen der Werbefolie ist gedacht. Die Response-Zeit auf Test-Anfragen überschritt allerdings zum Teil die '24 h-Geduldslinie'. Hier wäre Nachbesserung angebracht. Weitere Hindernisse, Hürden, Ärgerlichkeiten konnte ich nicht entdecken.

Summa summarum: Ich gehe eine Wette darauf ein, dass sich smaboo durchsetzt. Einen Versuch ist es Wert. Jeder Student sollte jedoch bedenken, dass er in Bibliotheken und Zuhause weitaus ungestörter lernen kann und es daher nicht von Vorteil ist, dieses auf Dauer in ein Café zu verlegen (zum smaboo Info-Video).

PS. Zur Zeit benötigt ihr noch zur Teilnahme eine Einladung. Ich habe ein paar Invitation Codes für meine Leser bekommen, die ich auf Anfrage gerne weitergebe.

Labels:



0 Kommentar(e):

Kommentar veröffentlichen

Links zu diesem Post:

Link erstellen

<< Letzte 5 Blog-Eintraege aus verschiedenen Kategorien (Labels) anzeigen