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Donnerstag, Mai 01, 2008

Verschlüsseltes WLAN-Netzwerk über FritzBox unter WindowsXP einrichten

Man kann nicht sagen, dass es ein Kinderspiel ist, mit zwanzig Jahren PC-Erfahrung ein WLAN-Netzwerk einzurichten. Wenn man als Client zum FitzBox-Router nicht gerade den hervorragenden FritzBox USB-Stick verwendet, der alle Verbindungsparameter automatisch erkennt, kann man in den diversen Einstellungsmenüs unzählige Fehler machen - und dann geht nichts mehr.

Ich hatte noch einen alten 'freeControl USB WLAN-Adapter', der nach Standard 802.11b funkt. Und über diesen versuchte ich, auf meine Netzwerkrechner zuzugreifen und ins Internet zu gehen - doch zunächst ohne Erfolg. Über's Googeln fand ich keine brauchbaren Hinweise - darum folgt hier nun die Lösung als detaillierte Anleitung (die Beschreibung bezieht sich zwar auf die FritzBox - andere WLAN-Router werden jedoch auf ähnliche Weise eingestellt). Kommentare, Korrekturen und Verbesserungsvorschläge sind mir willkommen. Es ist übrigens unerlässlich, zum Einrichten des WLAN DSL-Routers ggf. eine provisorische LAN-Kabelverbindung zu einen Rechner herzustellen.

Also durchatmen - und los geht's:

1. Kostenlose Software 'Network Stumbler' aus dem Internet herunterladen

...und installieren und aufrufen. Unter dem Hauptmenü-Punkt 'DEVICE' muss Ihr WLAN-Adapter gelistet sein. Sind dort mehrere Adapter gelistet, weil Sie schon mal andere auf Ihrem Rechner installiert hatten, aktivieren Sie durch Anklicken des Menüpunkts denjenigen Adapter, wonach im unteren Hauptfenster möglicherweise ein oder mehrere Funknetzwerke gelistet werden - sofern vorhanden. Wenn dem so ist: Beachten Sie die genutzten Kanäle (Spanne 1 bis 13) fremder Funknetzwerke. Es sollten im Idealfall 5 Kanäle Abstand zu den anderen Netzwerken eingehalten werden, um gegenseitige Störungen zu vermeiden. Im schlechtesten Fall wäre ein Verbindungsaufbau nicht möglich. Berücksichtigen Sie bei der Entscheidung für einen Kanal zudem, dass viele ältere Clients nur die Kanäle 1 bis 10 verwenden können. Funkt Ihr Nachbar beispielsweise auf 6, böte sich 1 an. Funkt er auf 4, nehmen Sie 10. Funken mehrere auf verschiedenen Kanälen, entscheiden Sie sich für den am wenigsten frequentierten Bereich. Eingestellt wird hier noch nichts - nur die Nachbarkanäle ausgelesen. Schließen Sie hiernach unbedingt das Programm, weil ansonsten ebenfalls kein Verbindungsaufbau nach dem Beenden der Konfiguration möglich wäre.

2.0 FritzBox -Router einrichten

(hier Modell Surf&Phone 7050 mit neuester Firmware - andere FritzBox'n ähnlich): Gehen Sie in das Setup Ihres Routers. Dort geht's weiter wie folgt:

2.1 'EINSTELLUNGEN/ WLAN/ MONITOR':

Bis der USB-Client wenigstens einmal vom FritzBox-Router erkannt und unter 'Netzwerkgeräte' gelistet wurde, muss der folgende Punkt aktiviert werden: "WLAN-Zugang beschränken (MAC-Address-Filter)/ Neue WLAN-Netzwerkgeräte zulassen".
Sobald Ihr WLAN-Client (meist Notebook oder USB-Stick) einmal erkannt wurde und gelistet ist, wird hier der folgende Punkt aktiviert: "WLAN-Zugang beschränken (MAC-Address-Filter)/ Keine neuen WLAN-Netzwerkgeräte zulassen"

2.2 'EINSTELLUNGEN/ WLAN/ FUNKEINSTELLUNGEN':

Hier nehmen Sie die Einstellungen für das kabellose Funknetz (WLAN) vor:
  • Einen Haken vor 'WLAN aktivieren'.
  • Den oben als wenig frequentiert ermittelten Funkkanal eintragen.
  • Einen Namen für das Funknetzes (SSID) vergeben. Dieser muss später auch für den WLAN-Client genommen werden.
  • Sendeleistung vorerst auf 100% einstellen. Wenn alles funktioniert, können Sie diesen Wert reduzieren, um die gesundheitliche Belastung zu reduzieren und schlechter von Hackern erreichbar zu sein.
  • Den Modus auswählen, den Ihr WLAN-Adapter im Notebook oder USB-Stick beherrscht.
  • Modus 802.11g++ aktivieren, wenn Ihr WLAN-Client auch diesen unterstützt
  • WLAN-Stationen dürfen untereinander kommunizieren aktivieren, wenn Sie mehrere WLAN-Clients (meist Notebooks oder USB-Sticks) nutzen, die zudem direkt untereinander und nicht über den WLAN-Router Daten austauschen sollen. Mir hat sich der Sinn dieser Funktion noch nicht erschlossen - ich habe sie deaktiviert.

2.3 'EINSTELLUNGEN/WLAN/SICHERHEIT':

Aktivieren Sie zunächst nur die WEP-Verschlüsselung. Sofern Ihr Client die WPA-Verschlüsselung unterstützt, können Sie nach dem Funktionieren der Verbindung diese später in der FitzBox und in den Clienteinstellungen ändern. Wählen Sie eine WEP-Schlüssellänge von 128 Bit und geben Sie eine hierbei 13-stellige Ziffernfolge ein (eine 64 Bit-Verschlüsselung schafft gelegentlich Probleme durch inkompatible Schlüssellängen bei einigen WLAN-Clients). Klicken Sie nun auf 'SCHLÜSSEL GENERIEREN' und kopieren Sie den erzeugten Hexadezimalschlüssel in ein Dokument, von wo aus Sie ihn später leicht herauskopieren können. Setzen Sie zu guter Letzt ein Häkchen vor 'Netzwerkauthentifizierung "Gemeinsam verwendet" (Shared Authentication) zulassen' Eine Unterstützung für WLAN-Repeater (WDS) ist nicht erforderlich. Damit ist der WLAN-Router eingestellt.

3.0 Einrichten des Client-Rechners mit dem WLAN-Adapter

Ich gehe davon aus, dass Sie den WLAN-Adapter laut Anleitung installiert haben und dieser vom Betriebssystem erkannt wird. Zugriff auf diesen haben Sie entweder über 'START/ VERBINDEN MIT', wobei so etwas wie 'Drahtlose Netzwerkverbindung' erscheinen müsste. Oder über das Symbol mit den zwei Bildschirmen unten rechts in der Task-Leiste neben der Uhrzeitanzeige. Klicken Sie hierauf und dann auf:

3.1 'DRAHTLOSE NETZWERKVERBINDUNG/ EIGENSCHAFTEN/ ALLGEMEIN':

Hier sind ohne manuellen Eingriff u.a. die 'Datei- und Druckerfreigabe' sowie das 'TCP/IP-Internetprotokoll' gelistet - fehlen diese, manuell nachinstallieren oder WLAN-Adaptertreiber Installation durch Löschen dieses Adapters in der Systemsteuerung erzwingen. Nur wenn Sie in einem bestehen Netzwerk feste IP-Adressen für jeden Rechner vergeben haben, müssen Sie durch Doppelklick auf 'TCP/IP-Internetprotokoll' auch hier Einstellungen manuell vornehmen. Achten sie darauf, dass unten auf dieser Registerkarte ein Häkchen vor 'Symbol im Infobereich anzeigen' gesetzt ist - das erleichtert den Zugriff auf diese Einstellungen.

3.2 'DRAHTLOSE NETZWERKVERBINDUNG/ EIGENSCHAFTEN/ AUTHENTIFIZIERUNG':

Setzen Sie einen Haken vor 'Netzwerkzugriffssteuerung mit IEEE 802 1X aktivieren'. Setzen Sie im nächsten Feld 'EA-Typ' auf 'Smartcard oder anderes Zertifikat'. Setzen sie noch einen Haken vor 'Als Computer authentifizieren, wenn Computerinformationen verfügbar sind'. 'Als Gast authentifizieren...' darunter wird nicht aktiviert. Den Button 'EIGENSCHAFTEN' etwas weiter oben auf dieser Registerkarte können Sie ignorieren - darin würde nur 'Zertifikat auf diesem Computer verwenden' aktiviert und ein Haken vor 'Serverzertifikat überprüfen' gesetzt

3.3 'DRAHTLOSE NETZWERKVERBINDUNG/ EIGENSCHAFTEN/ ERWEITERT':

Ich empfehle, bei Verwendung eines WLAN-DSL(!)-Routers hier alles zu deaktivieren - insbesondere die durchlässige XP-Firewall. Das kann das kostenlose 'ZoneAlarm' besser. Hinweis: Kunden des Providers 'Alice' müssen auf jedem einzelnen Netzwerkrechner die Einwahl ins Internet manuell einrichten, weil von 'Alice' DSL-Router seit Ende 2007 offenbar nicht mehr unterstützt werden.

3.4 'DRAHTLOSE NETZWERKVERBINDUNG/ EIGENSCHAFTEN/ DRAHTLOSE NETZWERKE':

Hier wird die Einrichtung via Windows beschrieben - also muss ein Häkchen vor 'Windows zum Konfigurieren der Einstellungen verwenden'. Alternativ könnte dieser Haken entfernt und ein Setup-Programm des WLAN-Client-Adapters (USB-Stick etc.) verwendet werden. Doch wenn Sie bis hierhin gelesen haben, wird das nicht vorhanden sein oder nicht funktioniert haben.

Weil der WLAN-Router schon fertig eingerichtet ist, muss jetzt dessen Signal unter 'Verfügbare Netzwerke' mit dem von Ihnen in dem DSL-Router gewählten Netzwerknamen (SSID) gelistet sein. Wenn es zudem schon unten unter 'Bevorzugte Netzwerke' gelistet ist, markieren Sie es dort durch anklicken und klicken dann auf den Button 'ENTFERNEN' - andernfalls können wir gleich nicht alle Einstellungen vornehmen.

Markieren Sie nun den Netzwerkname (SSID) oben unter 'Verfügbare Netzwerke' und klicken Sie dann auf den Button 'KONFIGURIEREN'. Dort muss unter 'Netzwerkname (SSID)' der im Router vergebene Name unverändert gelassen werden. Dann einen Haken vor 'Datenverschlüsselung (WEP aktiviert)' setzen. Vor 'Netzwerkauthentifizierung (gemeinsamer Modus)' kommt kein Haken. Dann nur noch ein Häkchen vor ' Schlüssel wird automatisch bereitgestellt' setzen. Der letzte Punkt 'Dies ist ein Computer mit Computernetzwerk (AdHoc)...' bleibt ohne Haken, weil dies nur für die direkte Verbindung von zwei Rechnern mit Cross-Over-Kabel ohne Hub oder Router gedacht ist. Der Netzwerkschlüssel, das Schlüsselformat etc. werden also in diesem Fenster nicht ausgefüllt.

Verlassen Sie dieses Fenster durch Klick auf 'OK' - nun sind Sie wieder im Reiter 'DRAHTLOSE NETZWERKE'. Klicken Sie zu guter Letzt dort unten auf den Button 'ERWEITERT' und markieren den obersten Eintrag 'Verfügbares Netzwerk (Zugriffspunkt bevorzugt)'. Der Rest bleibt deaktiviert. Schließen Sie dieses Fenster durch Klick auf 'SCHLIESSEN' und auch den Reiter 'DRAHTLOSE NETZWERKE' durch Klick auf 'OK'. Damit ist die Einstellung des WLAN-Clients (USB-Stick/ Notebook) abgeschlossen.

4. Das Halbfinale - Verbindung herstellen

Gehen Sie auf 'START/VERBINDEN MIT/ DRAHTLOSE NETZWERKE' und geben Sie im aufgehenden Fenster die hexadezimale Ziffernfolge ein, die Sie bei der Konfiguration des Routers in einem Dokument gespeichert haben. Bestätigen Sie die Eingabe - ab jetzt wird die Verbindung stets automatisch hergestellt.

5.0 Datei- und Ordnerzugriff auf andere Rechner einstellen

Derzeit können Sie jedoch nur via WLAN ins Internet - mehrere Rechner des Netzwerks können noch nicht aufeinander zugreifen. Hierzu müssen sie auf den Rechnern ausgewählte Ordner freigeben (Geben Sie niemals pauschal den ganzen Rechner frei - ein Hacker würde hierdurch Zugriff auf alle Daten bekommen):

5.1 Ordner auf Netzwerkrechnern zum Zugriff freigeben:

Markieren Sie im MS Windows-Explorer diejenigen Verzeichnisse, welche Sie freigeben möchten und klicken Sie - wenn der Mauszeiger darüber steht - auf die rechte Maustaste. Im aufklappenden Menü klicken Sie auf 'Freigabe und Sicherheit'. Darin wiederum unter 'Netzwerkfreigabe und Sicherheit' auf 'Diesen Ordner im Netzwerk freigeben'. Entscheiden Sie zudem, ob Netzwerkbenutzer Dateien verändern dürfen und bestätigen Sie diese Änderungen mit 'OK'.

5.2 Das Finale: Auf freigegebene Ordner im Netzwerk zugreifen

Gehen Sie auf 'START/ SUCHEN/ COMPUTER ODER PERSONEN/ NACH EINEM COMPUTER IM NETZWERK' und klicken Sie auf 'SUCHEN'. Wird der andere eingeschaltete und vernetzte Rechner jetzt nicht gelistet, geben Sie im Feld 'Computername' der Suchabfrage zusätzlich den Namen des gesuchten Rechners ein. Diesen finden Sie - natürlich am gesuchten Rechner - unter 'START/ SYSTEMSTEUERUNG/ SYSTEM/ COMPUTERNAME' unter 'Computername' - den Punkt hinter dem angezeigten Namen weglassend. Klicken Sie nochmals auf 'SUCHEN'. Spätestens jetzt müsste der zweite Rechner gefunden werden. Durch Doppelklick auf dessen Eintrag in der Ergebnisliste können Sie auf diesem entfernten Rechner im Explorer navigieren, als wären die freigegebenen Ordner auf Ihrem Rechner.


Fertig. Kaum zu glauben, dass Microsoft das nicht einfacher gebacken kriegt...

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Mittwoch, Februar 27, 2008

Sind Festplatten sicher zur Aufbewahrung von Daten?

Die Computerbild vermeldet - eine Studie von 1und1 hätte ergeben, dass die Ausfallraten zwischen 1,7 Prozent bei einjährigen und 8,6 Prozent bei dreijährigen Festplatten liegen.

Das mag sein. Doch sichert der erfahrene Nutzer seine Daten stets auf wenigstens zwei Laufwerken - am besten in unterschiedlichen Systemen. Da diese Systeme meist auch benutzt werden, bekommt man einen Ausfall mit - anders als bei CD's und DVD's. Diese liegen möglicherweise über Jahre im Etui, bis sie durch Zersetzungsprozesse unbrauchbar wurden. Ihnen wurde zwar Anfangs nahezu das ewige Leben nachgesagt - diese Annahme hat sich jedoch in den Jahren etwas relativiert. Daher ist summa summarum die Aufbewahrung auf regelmäßig genutzten Festplatten langfristig am sichersten. Die Computerbild empfiehlt übrigens weiter die Silberscheiben und gibt eine 10-Punkte-Pflegeanleitung - das ist so sinnvoll, als wolle man durch Putzen ein Auto vor dem Rosten bewahren. Desweiteren seien Disketten doppelt solange haltbar wie Festplatten...

Für die Zukunft stehen die Nachfolger der Festplatten schon in den Startlöchern. Doch auch hier wird gelten: Vertrauen ist nicht immer gut, doppelt und dreifach sichern besser.

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Donnerstag, Februar 07, 2008

Google erweitert sein Angebot

So schnell wie Google™ seine Funktionalität erweitert und neue Dienste anbietet, kann man (fast) gar nicht schreiben. Jetzt ist es ein kostenloser Online-Speicherplatz, der via FTP-Verbindung wie eine Festplatte nutzbar sein wird. Das System ist noch in der internen Erprobung, soll aber innerhalb der ersten Jahreshälfte 2008 für alle User geöffnet werden.

Sinn des Ganzen ist, von jedem Ort der Welt aus auf seine Daten, Filme, Videos, Bilder und Musik zugreifen zu können - sofern es einen Internetanschluss gibt. So bräuchte man unterwegs kein Notebook mitzunehmen oder es reicht eines mit kleiner Festplatte.

Dieses Angebot Googles wird zweifellos wieder durchdacht und funktional sein - doch sollten wir uns nicht langsam Sorgen machen angesichts der Masse persönlicher Daten, die dereinst in der Hand eines einzigen Weltkonzerns liegen werden? Google kennt damit alle unsere Vorlieben, Einkaufsgewohnheiten, Surfgewohnheiten und hätte dann auch noch unsere persönlichen Daten im potentiellen Zugriff. Damit ist jeder Betroffene diesem Konzern-Monopol ausgeliefert und erpressbar. Nicht, dass ich Google dies unterstellen würde, aber dem derzeitigen amerikanischen Präsidenten samt seinen Geheimdiensten und damit dem Gestalter von Googles gesetzlichen Rahmenbedingungen ist dies durchaus zuzutrauen. Zwar interessiert sich beispielsweise die CIA nicht für so kleine Leuchten wie mich, doch es gibt auch größere. Vielleicht Dich.

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Montag, Januar 21, 2008

WLAN- Netzwerke hacken?

Es könnte alles so einfach sein - Sie haben Zuhause oder in Ihrer Firma ein WLAN-Netzwerk, laden sich von der Herstellerseite Ihres Betriebssystemherstellers oder-distributors ein Analysetool herunter, installieren es via Setup-Routine und checken, wie gut Ihr drahtloses Netzwerk geschützt ist. Das Ergebnis eines simulierten Hackerangriffs wird Ihnen auf einer Skala von 1 bis 10 zusammen mit einer Liste von Hinweisen zur Optimierung angezeigt.

Die Wirklichkeit ist das genaue Spiegelbild - Sie laden von nicht vertrauenswürdigen Seiten sogenannte Hackertools herunter, installieren diese ohne Setup-Routine und ohne Anleitung/Manual und spätestens nach dem vierten installierten Tool (die anderen haben Sie nicht zum Laufen gebracht) ist Ihr Rechner völlig mit Trojanern und Rootkits verseucht. Denn die Leute, die so tief in die Materie eindringen, um eine solche Software mehr schlecht als recht zustande zu bringen, produzieren jedenfalls raffiniertere Schadware als der Shareware-Hersteller, der das hundertste Backup-Programm auf den Markt wirft.

Nicht nebenbei bemerkt: Nach dieser Aktion ist auch die neue Stasi - unser Staatsschutz-Innenminister Schäuble hinter Ihnen her wie der Teufel hinter der armen Seele. Denn seit Jahresbeginn ist die Nutzung derartiger Analyseprogramme in diesem unseren Lande verboten. Wer nun also sein System auf Widerstandsfähigkeit testen lassen will, muss seine Firma oder seinen Privathaushalt zwangsläufig gen Osten, Westen, Süden oder Norden verlegen. Überall geht's, nur nicht hier. Jeder IT-Sicherheitsprofi macht sich ab sofort strafbar, wenn er es denn selbst mit Auftrag des Netzwerkbetreibers versuchte.

Schützen Sie sich also legal: Via Hard- und Software-Firewall, Viren- und mehreren Trojanerscannern und 'Systemwiederherstellungspunkten'.
Warum nun die Sicherheitsanalyse verboten ist? Na, ganz einfach - Schäubles Staatsschutz hat selbst eine Schadware, einen Trojaner mehr schlecht als recht entwickelt. Und in dessen Schatten kann sich eine Schadware sicher fühlen. Danke Wolfgang.

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Dienstag, Dezember 25, 2007

Chaos im Druckerdschungel

Will ich einen ganz bestimmten Drucker kaufen, ist die Sache einfach - das Modell wird in eine Preissuchmaschine eingegeben und der günstigste Anbieter ausgewählt. Wie sieht die Sache jedoch aus, wenn nur der Hersteller feststeht - hier Hewlett Packard -, die aktuellen Modelle aber unbekannt sind?

Ich war in dieser Situation und brauchte gut drei Stunden, bis ich das Kernangebot mit dem jeweiligen Tintenpatroneninhalt vor mir liegen hatte. Ein falscher Ansatz war, über Computerbild-Online ein Modell aussuchen zu wollen - die dort gelisteten sind zum großen Teil nicht mehr auf dem Markt. Ebenso sinnlos ist es, die auf einer älteren Verpackung einer großen 42ml HP-Druckerpatrone Nr.45 gelisteten Modelle zu froogeln - die gab's alle nicht mehr. Auch nicht gangbar war mein Versuch, die größeren gängigen Tintenpatroneninhalte wie beispielsweise 42ml zu googeln, um an die dazu passenden Drucker zu kommen. Und völlig unmöglich ist es, über die Hewlett Packard Homepage an diese Daten zu kommen - dort bietet man zwar einen Konfigurator, der jedoch eine Listung der Modelle mit Tankinhalten nicht zulässt.

Wie geht es dann? Ich fand letztlich einen Weg, um an die relevanten Daten zu kommen: Über eine Preissuchmaschinen-Suche nach allen neu verkäuflichen HP-Deskjet Druckern. Und staunte, dass der jeweils günstigste Anbieter bei Sortierung nach Preis erst auf der zweiten Seite unten erschien. Denn die im Computerbild-Vergleichstest ach so hochgelobte Preissuchmaschine Idealo.de listet zuallererst diverse Anbieter, die eine Vorauszahlung von etwa zehn Euro verlangen, welche jedoch dem gelisteten und hervorgehobenen "günstigsten Preis" hinzugerechnet werden muss. Dazu kommen noch weitere versteckte Kosten - beispielsweise horrende Versandkosten -, so dass mich letztlich der Versand via Amazon.de unterm Strich am billigsten kam. Deren Vorteile:
  • Verzicht auf Versandkosten (kostenlose Lieferung)
  • Verzicht auf eine Vorauszahlung
  • keine Nachnahmegebühren im zweistelligen Bereich, weil der Geschäftspartner vertraut ist und eine Rechnung schickt
So weit, so gut, könnte man meinen. Aber suchen Sie hiernach einmal nach der von einigen Shops beworbenen optional lieferbaren größeren 'XL' Druckerpatrone für den HP Deskjet D4260 (mit 25ml Inhalt). Amazon, sonst immer gut in der Nennung passender Ergänzungsartikel, bot auf der Beschreibungsseite des Druckers nur einen Werbelink zu Hewlett Packard. HP nennt überhaupt keine Inhaltsmengen der Druckerpatronen - wenigstens fand ich diese Angaben nicht. Nicht einmal in deren Shop werden diese genannt. Amazon listete selbst über deren Suchfunktion keine zum ausgesuchten Drucker passenden Patronen. Die fand ich erst über die Preissuchmaschine - doch dann letztlich bei Amazon!

Das ist chaotisch. Und verbesserungswürdig. Und verbesserungsfähig. Allerdings versuchen die Hersteller bei Füllmengen in Tintenpatronen bewusst zu tricksen und zu täuschen, weil sie erst an der Tinte richtig verdienen. So hat der günstigste in meine Wahl gezogene HP Deskjet D2460 eine gerade mal 5ml kleine Tintenpatrone und kostet derzeit als günstigstes Angebot EUR 33,-. Der mittelpreisige HP Deskjet D4260 hat in der Auslieferung ebenfalls nur 5ml drin, kann später jedoch mit 25ml 'XL'-Patronen nachgerüstet werden. Das teuerste Modell HP Deskjet 1280 kostet etwa EUR 280,- und fasst 42ml-Druckerpatronen (jeweils für Schwarzdruck).

Was lehrt uns das? Manchmal ist der Weg zu einen guten Händler doch kein Umweg und einfacher als die Online-Recherche. Zum Kauf meines im letzten Jahrtausend gekauften Druckers HP Deskjet 710 ging ich zu Mac Paper - wegen eines Angebots. Und wurde in Hinblick auf Füllmengen und Druckerpatronenkosten erstklassig beraten. Und kaufte das etwas teurere Modell, das auch nach vielen Jahren harten Einsatzes einfach nicht kaputtgehen will und im Unterhalt bezahlbar ist. Obwohl Drucker nicht zum Kernsegment bei Mc Paper zählen, wurde ich gut beraten. Das kann einem natürlich in jeden Geschäft passieren, wenn man an den richtigen Verkäufer/in kommt.

Warum ich überhaupt HP erwählte? Weil HP-Drucker meines Wissens noch keine Elektronik haben, die entscheidet, wann eine Tintenpatrone ad definitione als leer anzusehen ist - und das Ding stilllegt. Weil HP-Drucker auch nicht nach einer bestimmten Betriebszeit über die Elektronik für 'Defekt' erklärt werden. Weil wenigstens die bei mir und im Bekanntenkreis laufenden HP-Drucker keine Sollbruchstellen in den Kunststoff-Zahnrädern zu haben scheinen - wie es jedoch bei der Konkurrenz zum Teil Standard ist...

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Sonntag, Dezember 09, 2007

Externe Festplatte verhindert Hochfahren des Rechners

Nach so vielen Jahren mit Microsofts WindowsXP hat mich Bill doch nochmal überrascht: Der Rechner bootet nicht, wenn eine externe Festplatte über USB angehängt und eingeschaltet ist - er hängt sich dann am Ende des Bootvorgangs auf.

Die Problemlösung ist so naheliegend wie einfach: Externe Festplatte abklemmen oder ausschalten.

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Donnerstag, Dezember 06, 2007

Der tägliche Wahnsinn Vol. 6


Seit dem letzten 'Daily Error'-Post sind wieder ein paar Monate vergangen. In dieser Zeit sind die Außentemperaturen um gut zwanzig Grad gefallen. Und mein System wollte einmal mehr vollständig neu eingerichtet werden, weil WindowsXP™ nicht mehr hochfahren mochte - die gleiche Geschichte wie das letzte Mal. Es lohnt nicht, darauf noch einmal einzugehen. Glücklicherweise hatte ich im Post 'Stromverbrauch ohne Ende?' genau beschrieben, wie Ruhezustand, ZoneAlarm™ und Router eingestellt sein müssen, damit sie sich vertragen. Sonst hätte ich es nicht so schnell wieder hinbekommen.

Interessanter waren meine Programmierarbeiten an der neuen Seite 'Visitwatcher.de', ein Projekt meines jüngeren Sohnes. Es bietet eine kostenlose und einfach zu integrierende Web-Statistik für Besucher-, Besucher-Online- und Seitenaufrufs-Zählung einer einzelnen Seite oder einer ganzen Domain. Es war etwas tricky, die Auswertung der Daten nach Datumsbereichen hinzubekommen. Aber nun läuft's. Sein Ansatz ist jedenfalls um Klassen besser als meiner, den ich in einen komplexen und damit komplizierten PHP-Besucherzähler realisierte.

Zwischenzeitlich gab einer unserer TFTs für gut eine Stunde den Geist auf - nur die 'Power'-LED blinkte noch. Nachdem wir es aufgaben, zum x-ten Male alle Knöpfe zu drücken, erweckte er sich nach einer halben Stunde Meditation selbst wieder zum Leben - kurz bevor wir ihn zur Entsorgung beiseite gestellt hätten.

Etwas lustiger war ein unkalkulierbar springender Mauszeiger, der uns auf einem der Rechner über Wochen nervte. Ich kannte das bereits von einem uralten Jux-Programm aus dem letzten Jahrtausend und wunderte mich, dass weder Spybot Search & Destroy™ noch Ad-Aware™ den Verursacher fanden. Zu guter Letzt tauschte ich versuchsweise die Maus - und der Fehler war behoben. Als Ersatz holte ich eine verstaubte USB-Maus aus unserem Keller-Fundus - doch die meldete sich als Gerät minütlich beim Betriebssystem ab und wieder an. Und wieder ab und wieder an. Nun ist sie endgültig von uns gegangen - ersetzt durch eine funkelnagelneue.

Der kleine Post aus August mit Tipps zu Google AdSense™ hat sich zu einer eigenständigen Seite gemausert. Sie soll AdSense-Beginnern Antworten auf die häufigsten im AdSense-Forum gestellten Fragen liefern. Das deutschsprachige AdSense-Forum bietet übrigens zweitausend Usern Rat und Unterstützung - das englischsprachige dagegen 33000. Ich werde dort etwas aktiver werden, um mein Englisch auf Kosten der US-amerikanischen User zu trainieren. Bis jetzt geht's noch ohne Wörterbuch.

Wir haben aber noch ein besonderes Problem: Einen Hewlett Packard Drucker Deskjet 710C. Das gute Stück ist 10(0) Jahre alt und nicht netzwerkfähig. Das wusste ich beim Kauf, aber die Ansprüche ändern sich. Damals hatte ich auch noch kein Netzwerk. Seit der Jahrtausendwende warte ich nun darauf, dass er kaputtgeht und wir uns einen neuen zulegen können, der von allen Rechnern im Netzwerk angesteuert werden kann. Doch er druckt und druckt und druckt. Und wie ich mein Glück kenne, wird er länger drucken als ich atmen werde...

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Dienstag, August 28, 2007

Neuer Speicherriegel stört Ruhezustandsfunktion des PC

Ich wiederhole es - ich liebe die Ruhezustands-Funktion von WindowsXP. Nie mehr den Arbeitsbereich mühselig einrichten, alle Programme sind ad hoc verfügbar. Selbst Ihre Texte können Sie an genau der gleichen Stelle weiterschreiben, Microsofts Mediaplayer spielt an genau der gleichen Stelle weiter und auch ein Scan nach Trojanern macht... naja, Sie wissen schon.

Über das Einrichten und Beseitigen erster Probleme habe ich in dem Post 'Stromverbrauch ohne Ende?' berichtet. Aber nun war Schluss mit der Herrlichkeit - ich habe aufgerüstet. Statt zwei Speicherbausteine trohnten nun deren drei auf dem Mainboard meines 'Superrechners'. Und schon ging er nach dem Druck auf den Ein-/Ausschalter nicht mehr in denselben, sondern täuschte dies nur an, um dann flugs wieder hochzufahren. Kurzum- der Rechner fuhr nicht mehr herunter.

Die Lösung:
Wenn einem soviel Schönes wiederfährt, dann ist es schon einen Blick in die Systemsteuerung wert. Ich ging also in 'START/SYSTEMSTEUERUNG/ENERGIEOPTIONEN/RUHERZUSTAND' und nahm das Häkchen aus dem Kästchen vor 'Ruhezustand aktivieren'. 'Übernehmen' und 'OK' angeklickt - und wieder zurück an die gleiche Stelle - nur jetzt setzte ich das Häkchen erneut in das Kästchen und aktivierte erneut den Ruhezustand. Und wieder Bestätigung mit 'OK'.

Dem Ruhezustand war nur die Größe des bisherigen Hauptspeichers bekannt - das verwirrte ihn bis an den Rand des Wahnsinns. Doch nun ist er wieder der Master seiner Domain, verwaltet die neue vollständige Größe des Hauptspeichers und funktioniert einwandfrei - bis zur nächsten Überraschung...

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Samstag, August 18, 2007

Der tägliche Wahnsinn Vol. 5



Es ist mal wieder soweit. Zahlreiche kleine Ärgernisse warten auf die Protokollierung.

Ich bin ja so clever. Ich habe stets und immer bei jedem verdammten Backup meine Browser-Favoriteneinträge (Lesezeichen) mitgesichert. Bis ich schleichend von Microsofts Internet-Explorer®™ auf Mozilla®™ umgestiegen bin. Natürlich vergaß ich die Erweiterung der Datensicherung - und nachdem mein Rechner nach mehreren Tagen Betrieb mit Herunterfahren nur in den Standbymodus wieder einmal am Ende war, half nur ein vollständiges Ausschalten und Wiedereinschalten. Hierbei hat Microsofts Scandisk®™ ein paar durch den Absturz beschädigte Dateieinträge 'korrigiert' - und nun sind meine Favoriten weg. Man gewöhnt sich doch etwas an diesen schnellen Zugriff. Ein paar habe ich noch aus der Schublade der zuletzt besuchten Seiten retten können. Die History- respektive Verlaufs-Funktion war abgeschaltet - so konnte ich hierüber auch nichts retten.

Von meinen derzeit sechs Festplatten in dem aus Energiespargründen aus zwei Rechnern zusammengelegten 'Superrechner' [siehe Blogbeitrag: Simsalabim - aus zwei (Rechnern) mach' eins] sind im Laufe der Zeit drei ausgefallen. Das Bootlaufwerk ist bisher nicht betroffen, sonst könnte ich hier auch nichts schreiben. Gemacht habe ich dagegen noch nichts, außer dem Tauschen der Y-Adapter der Stromzufuhr und einer Kontrolle aller Steckverbindungen. Doch scheint das Problem etwas tiefer zu liegen. Ich habe jedoch noch keine Lust auf eine größere Baustelle und der Leidensdruck hält sich auch in Grenzen, nachdem ich vor kurzem eine externe 500 GB Festplatte als Backuplaufwerk dazugekauft habe. Vor den Ausfällen habe ich meine gesamten Daten hierauf übertragen. Der im Letzten 'Daily Error'-Post von mir bejammerte Wackelkontakt an der Stromzufuhr des Bootlaufwerks ist dagegen seit dem Ausfall der ersten Festplatte nicht mehr aufgetreten.

Wann haben Sie das letzte Mal Ihren CPU-Lüfter angeschaut? Ich letzte Woche, als ich wegen der vermissten Festplatten am Kabelwackeln war. Und wunderte mich, dass der überhaupt noch kühlen kann. Denn die Lüftungskanäle zwischen CPU und Ventilator sind weitgehend mit Staub zugesetzt. Ich müsste das auseinandernehmen und aussaugen, aber die Temperatur ist ok. So verschiebe ich es auf den Heute-Wiederbeleben-Wir-Die-Festplatten Tag.

Mein Shop im Internet ist eine Demo-Version von meinem 1und1-Provider. Man kann hierüber eigentlich keine Downloads anbieten, weil der keine Warengruppen kennt, denen unterschiedliche Versandkosten zugeordnet werden können. So muss der Käufer eines eBooks den zwar großen, aber doch scheinbar unsichtbaren Hinweis im Angebotstext beachten, dass hierfür die Zahlweise 'Vorauszahlung' zu wählen ist. Sie glauben gar nicht, wie schwer es für die Besucher meines Shops ist, sich einerseits da durchzufriemeln und zugleich diesen Hinweis zu beachten. Aber hier ist eine Open Source-Lösung in Sicht. Der Shop von OSCommerce®™ ist beliebig erweiterbar und sehr schön zu verwalten. Ich habe nur noch nicht herausbekommen, wie ich von der entsprechenden Seite Plugins herunterladen kann. Im Forum sagte man mir, ich solle auf die dortigen Links klicken - aber es tut sich nichts. Auch hier bleibt es spannend.

Was gibt es sonst noch? Ich empfinde meine schwarze Tastatur als extrem unpraktisch bei schlechter Beleuchtung. Als nunmehr lebendes Fossil bräuchte ich entweder eine beleuchtete Tastatur, welche Cherry™ noch nicht anbietet oder wenigstens einen Hauch von Flutlicht. So ist mein Tippen in der Dämmerung eher ein Suchspiel - wo war noch das 'Ö'?


Warum nur habe ich nicht bei Amazon geschaut und vorschnell für einen der Rechner eine Hauppauge™ DVB-T Karte bei Schiwi gekauft? Hauppauge-TV-Karten ärgern mich, seitdem ich vor Ewigkeiten mit Fernsehen am PC angefangen habe. Dabei gibt es nach meiner Auffassung besseres: meine DVB-T Kate Cinergy von TerraTec™ mit der Software TerraTec Home Cinema™ ist spielend leicht zu bedienen. Noch leichter sind damit Sendungen zu programmieren, die dort einfach im Programmführer angeklickt werden und dann automatisch starten. Am Ende fährt die Software auf Wunsch gar den Rechner herunter. Wie es bei Hauppauge abläuft, will ich gar nicht berichten.

Ich blogge mit Blogger.com®™. Nun funktioniert zum erstenmal die "Jetzt speichern"-Funktion in der Post-Erstellung nicht. Da ich jetzt eine kleine mehrstündige Pause einlegen will, bleibt mir nur darauf zu vertrauen, dass nach dem Hochfahren aus dem Ruhezustand der Post noch da ist. Oder ich sende ihn unkorrigiert und ohne Links ab. Oder doch nicht?


(!! WEGEN ABMAHNUNGEN WERDEN HERSTELLER UND PROGRAMMBEZEICHNUNGEN NICHT MEHR MIT VOLLSTÄNDIGEN NAMEN GENANNT !!)

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Samstag, März 17, 2007

Stromverbrauch ohne Ende?

Ich habe ein Auto, das säuft. Damit kann mein Portemonnaie leben, denn ich bewege mich kaum aus dem kleinen Dreieck meiner Welt hinaus. Doch ich habe auch fünf Rechner im Haus, welche den Strom saufen wie Kamele das Wasser, den Zähler im Keller ins Schwitzen bringen. Im letzten Abrechnungsjahr lag unser Verbrauch mit etwa 10500 KW/h auf dem Niveau eines mittelständischen Betriebes - der von den E-Werken genannte Referenzwert beträgt für unsere Haushaltsgröße lediglich 4000 KW/h. In Kürze wird uns unser Stromversorger mit Weihnachtsgrußkarten und Bonusmeilen bedenken. Was tun?

Ich habe schon vor zwei Jahren sämtliche Leuchten auf Energiesparlampen umgerüstet. Selbst die Standbye-Geräte werden seit gut einem Jahr nach Gebrauch ausgeschaltet - entweder am Gerät oder über Funksteckdosen. Einen sechsten Rechner löste ich auf, indem dessen Funktionen von einem anderen übernommen wurden [siehe Blogbeitrag: 'Simsalabim - aus zwei (Rechnern) mach' eins' ]. Doch scheint der Verbrauch der verbliebenen Computer so dominant zu sein, dass all dies nur wenig einbringt - etwa 26 Euro Ersparnis im Monat. Jede der Kisten saugt je nach Belastung zwischen 180 und 400 Watt pro Stunde aus der Leitung. Da kann ich jedes Zimmer hell erleuchten, die paar 7 oder 11 Watt-Energiesparlampen fallen nicht mehr ins Gewicht.

Doch ein Licht am Horizont gibt es noch. Ich habe über ein Verbrauchsmessgerät entdeckt, dass
  • nur vorn am Netzschalter abgeschaltete oder in den Ruhezustand versetzte Rechner noch 22 Watt (Rechner 1) und 17 Watt (Rechner 2) verbrauchen.
  • der Scanner unbenutzt 13 Watt verbraucht
  • die externe Festplatte 18 Watt Strom zieht
  • unsere TFT-Monitore keinen Ruhestrom saugen
  • selbst am hinteren Netzteil ausgeschaltet ein Rechner noch siebzehn Watt je Stunde (Rechner 1) verbraucht.
Diesen 'Ruheverbrauch' multipliziert mit unseren fünf Rechnern ergibt etwa 120 Watt Grundverbrauch ohne jeden Nutzen in jeder Stunde des Tages. Damit könnten wir schon einen kleinen Raum beheizen oder den Rasen hinter dem Haus in Halogen-Flutlicht tauchen. Weitere 22 Watt Stundenverbrauch für den Fritzbox DSL-Router, zwei Telefon-Netzteile und einen weiterer Hub bleiben unberücksichtigt - diese Geräte werden ganztägig gebraucht.


Hier ist meine zweiteilige Lösung:


1. Hardwareseitig:
Die Rechner samt Monitore, Druckern, Scannern, DVB-T Antennen und externen Laufwerken trennen wir fortan über Funksteckdosen oder abschaltbare Steckdosenleisten aus dem Baumarkt komplett vom Netz, sobald sie nicht benutzt werden. Und sie werden ausgeschaltet bei der kleinen Mahlzeit oder dem kleinen Einkauf zwischendurch, wo sie sonst weiterliefen. So müsste es möglich sein, die Drehscheibe des Stromzählers gelegentlich zum Stehen zu bekommen - wenn der Kühlschrank gerade mal nicht kühlt. Optimal wäre der Umstieg auf schon vom Hause aus energiesparenden Notebooks, an denen die Terrabyte vorhandener Festplatten nur bei Bedarf als externe Laufwerke angehängt werden. Doch würde die Amortisation dieser Hardwarekosten vermutlich länger dauern als die Notebooks halten. Noch ein Tipp: Lassen Sie bei eingeschalteter Steckdosenleiste/Funksteckdose eine 5 oder 7 Watt-Lampe mitbrennen. Das kostet gemessen am Verbrauch der Hardware kaum Strom, erinnert jedoch zuverlässig an das Abschalten. Ich jedenfalls würde es häufiger vergessen.

2. Softwareseitig:
Wenn Sie den Ruhezustand als Standard beim Druck auf den Ein/Aus-Schalter eingerichtet haben, lohnt auch das Abschalten für wenige Minuten zwischendurch. Auf Wunsch begibt sich der Rechner gar nach einer von Ihnen zu wählenden Zeitspanne der Untätigkeit von selbst in den Ruhezustand Achtung: Angehängte externe Festplatten müssen zuvor manuell vom Rechner oder vom Netz getrennt werden, sonst begibt sich dieser nicht in den Ruhezustand. Und das gelegentliche vollständige Herunterfahren des Systems erfolgt oft erst nach einer zweimaligen(!) Anwahl von 'START/AUSSCHALTEN/AUSSCHALTEN'.
Nach dem Wiedereinschalten ist Ihre Arbeitsumgebung wie zuvor komplett vorhanden und Sie können an gleicher Stelle weiterarbeiten.
  1. Vorgehensweise: Unter 'START/SYSTEMSTEUERUNG/ENERGIEOPTIONEN/ERWEITERT/RUHEZUSTAND AKTIVIEREN' ein Häkchen setzen und unter 'START/SYSTEMSTEUERUNG/ENERGIEOPTIONEN/ERWEITERT' unter 'Beim Drücken des Netzschalters am Computer' den Auswahlpunkt 'In den Ruhezustand wechseln' auswählen. Zusätzlich zur Vermeidung einer Passwortabfrage beim Aufwecken unter 'START/SYSTEMSTEUERUNG/ENERGIEOPTIONEN/ERWEITERT' vor 'Kennwort bei Aktivierung aus dem Standbyemodus anfordern' den Haken entfernen.
  2. Wenn Sie die Firewall Zonealarm nutzen, müssen Sie zudem die DHCP und die DNS-Adresse des DSL-Routers als 'trusted zone', als 'sichere Zone' einrichten. Sonst hätten Sie nach dem Hochfahren aus dem Ruhezustand häufig kein Internet/DSL. So geht's: Erkunden Sie zunächst diese Adressen. Gehen Sie auf 'START/PROGRAMME/ZUBEHÖR/EINGABEAUFFORDERUNG'. Geben Sie in dem DOS-Fenster in der Kommandozeile 'ipconfig /all' ein. In dem angezeigten Ergebnis finden sich weiter unten die DNS- und die DHCP-Server Adressen des Routers. Bei der FritzBox ist dies nur eine - es können jedoch auch mehrere sein. Jetzt gehen Sie in Zonealarm in 'FIREWALL/ZONEN/HINZUFÜGEN/IP-ADRESSE' und geben hierüber nacheinander die gefundenen IP-Adressen vom DNS- und DHCP-Server ein. Zuletzt bestätigen Sie dies mit Klick auf 'ÜBERNEHMEN'. Jetzt muss nur noch unter 'FIREWALL/GRUNDEINSTELLUNGEN' der untere Schieberegler 'Sicherheit für die Sichere Zone' in Mittelstellung gebracht werden - auf 'HOCH' gäbe es nach dem Aufwachen aus dem Ruhezustand ebenfalls keine Verbindung zum Internet. Und wirklich zu guter Letzt muss noch unter 'PROGRAMMEINSTELLUNGEN/GRUNDEINSTELLUNGEN' die automatische Internetsperre deaktiviert werden - sonst läuft nach dem Ruhezustand nix mehr. War doch einfach, oder?

Das war's. So funktioniert es meistens - das Einrichten des Ruhezustand kann jedoch auch schiefgehen, wie ich es im Beitrag 'Vorsicht bei Aktivierung des Ruhezustands unter WindowsXP' beschrieb. Deshalb ist es ratsam, zuvor unter 'START/PROGRAMME/ZUBEHÖR/SYSTEMPROGRAMME/SYSTEMWIEDERHERSTELLUNG' einen neuen Systemwiederherstellungspunkt zu setzen, um es notfalls leicht restaurieren zu können.


PS. Das beispielsweise das Mainboard selbst beim vollständig heruntergefahrenen Rechner noch unter Strom steht, können Sie an ihrem Hub erkennen: Die Netzwerkkarte liefert kontinuierlich ein Signal an den Hub - dessen Diode leuchtet.

Nachtrag aus August 2007: Wenn Sie so verwegen sind, später einmal einen neuen Speicherriegel nachrüsten zu wollen, dann lesen Sie besser gleich meinen Post 'Neuer Speicherriegel stört Ruhezustandsfunktion des PC'.


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Sonntag, Oktober 01, 2006

Datensalat - nur mal so zum Spaß

Sie kennen das: Man geht morgens kerngesund aus dem Haus, kommt abends mit einem Infekt nach Hause - und am nächsten Abend ist alles wieder überstanden. Genau diese Krankheit befiel meinen zweiten Arbeitsrechner. Beim Rippen einer CD mit indischen Superhits kollabierte das System in derart, dass der Rechner herunterfuhr, sich ausschaltete und nicht mehr starten ließ. Eine Fehlermeldung monierte ein fehlendes Bootmedium - endlich wieder ein Einsatz für meine steinalte Windows98-CD. Im DOS-Modus auf die FAT32-Festplatte gewechselt war schnell zu erkennen, dass nichts mehr zu erkennen war, dass die Datei- und Verzeichnisnamen überwiegend aus Buchstabensalat und Hyroglyphen bestanden. Irgendetwas hatte also die FAT, das file allocation table, neudeutsch die Dateizuordnungstabelle zerschossen und dessen obligatorische Sicherungskopie gleich mit.

Also verbrachte ich neun vergnügliche Stunden damit, zu formatieren, das Betriebssystem neu zu installieren und den ganzen Dödelkram wieder raufzuspielen, ohne den man glaubt, nicht computern zu können. Weitere 24(!) Stunden dauerte das Zurückspielen von 75 Gigabyte Backup-Daten aus einer externen USB-Festplatte. So gut, wie Vattenfall an solchen Pannen verdient, glaube ich fast an einen Sabotageakt aus der Steckdose...

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Donnerstag, September 28, 2006

Simsalabim - aus zwei (Rechnern) mach' eins

Ich hatte die folgende geniale Überlegung:
Ein Rechner verbraucht im Betrieb etwa 500 Watt, zwei Rechner etwa 1000. Das ließe sich halbieren, wenn ich beide - die nach meinem Umzug vor zwei Jahren sowieso nebeneinander stehen - zu einem Rechner zusammenführte. Es handelt sich dabei um meinen allseits bekannten 'Medienrechner' mit Filmen und Musik, der an den Fernseher angeschlossen ist und meinen 'Arbeitsrechner', auf dem ich TV-Sendungen aufnehme, mehr schlecht als brauchbar programmiere und u.a. Blogeinträge verfasse. Dieser neue 'Superrechner' sollte also nicht nur sechs Festplatten, ein DVD-Laufwerk und einen Brenner aufnehmen, sondern auch zwei Video-Signale in verschiedenen Auflösungen an TFT-Monitor und Fernseher - ein antiquiertes Röhrengerät aus dem letzten Jahrtausend - senden. Eigentlich relativ einfach.

Das attraktivere Gehäuse des Medienrechners motivierte mich, diesen und dessen Mainboard und Grafikkarte gleich mit als Basis für die Zusammenführung zu nehmen. Zum Testen habe ich zunächst beide Bildschirme an die Elsa™-Grafikkarte des Medienrechners angeschlossen. Beide Signale waren in hoher Auflösung 1280x1024, was auf dem Fernseher zu einer abgeschnittenen Darstellung führte. Denn der 4:1-Fernseher kann nur 640x480 oder maximal 800x600 Bildpunkte darstellen.

Das Einbauen der Laufwerke war unproblematisch, weil im Medienrechner bereits ein einem ausgeschlachteten alten Rechner entnommenes Festplatten-Chassis unten lose eingelegt war. Dieses nahm die beiden Festplatten aus dem Arbeitsrechner auf. Allerdings tauschte ich die Bootlaufwerke, weil auf dem Arbeitsrechner unzählige Programme, Tools und die DVB-T Software installiert waren. Die liefen perfekt - und eine Neuinstallation wollte ich unbedingt vermeiden.

Unter Windows98™ war ein derartiger Tausch der Hardware meist problemlos möglich, das Betriebssystem forderte über die Installations-CD beim ersten Hochfahren lediglich alle neuen Treiber an, die es brauchte - und das war's. WindowsXP™ dagegen zickt - es hasst Umzüge und straft derartige Ansinnen mit einem tiefblauen Bildschirm voller Gemecker.

Also entschied ich mich für eine Neuinstallation - praktischerweise auf einer fast leeren HDD. Folgende Probleme traten auf:


    DVB-T ohne oder mit flackerndem Bild
    War dieser nicht behebbare Fehler nicht der Grund, weshalb ich die DVB-T Karte seinerzeit aus dem Medienrechner in den Arbeitsrechner umsetzte? So war's. Mein Verdacht fällt auf die steinalte AGP-Grafikkarte, die möglicherweise nicht in der Lage ist, neuere DirectX-Befehle zu verarbeiten. Der Tausch der älteren Elsa™ auf die jüngere ATI™ klappte - dies ist nicht selbstverständlich angesichts des Spannungs- und Sockel-Wirrwarrs bei AGP-Karten. Nur bekam ich zunächst das 'Control-Center' der Grafikkarten-Software nicht installiert. Hierfür war - so ein kleiner Hinweis auf der Herstellerseite - das 'Microsoft Framework™' Voraussetzung. Und für dieses wiederum, so zeigte sich bei dessen Installation, war der Microsoft 'Windows Installer™' ab Version 3.0 Vorraussetzung. Diese Zusammenhänge hätte ATI™ auch als Hinweis in seinem Setup-Programm anzeigen können. Doch ATI™ ist nicht FRITZ™ - wenigstens war die Beschaffung der Software über Google™ problemlos. Eine Gedenksekunde länger brauchte ich, um herauszubekommen, dass die DVB-T-Fernsehsoftware DirectX™ ab Version 9.0 brauchte, um überhaupt irgend etwas zu tun, und sei es nur das Suchen von Sendern.

    Wo sind meine Emails?
    Outlook-Express™ ist wirklich zu dämlich programmiert. Da gibt es einen Import-Assistenten, mit dem ich in den vergangenen Jahren erst in einem von etwa einem halben duzend Malen und auch eher zufällig klargekommen war. Über ihn können Emails aus anderen Mailprogrammen eingebunden werden. Doch ist diese Funktion nicht in der Lage, ein Laufwerk selbstständig nach Datendateien zu durchsuchen. Offenbar hängen Microsoft-Programmierer nicht sonderlich an ihren Emails. Denn das Auffinden einer solchen Quelle ist zeitaufwendig. Meist ist es die Datei Outlook.pst, in der die Mails gespeichert sind. Aber nicht immer. Und das bringt Spannung in das öde Einrichten. Denn warum sollten sich auch sämtliche gespeicherten Emails, Programm- und Kontoeinstellungen per Mausklick übertragen lassen?
    Tipp: Am besten kopiert man den kompletten Ordner 'Dokumente und Einstellungen' vom alten Hauptlaufwerk auf das neue. Nach dem 'blinden' Kopieren von 'c:/Dokumente und Einstellungen' in das neue Hauptlaufwerk sind die Outlook-Express Ordner mit den Mails bereits da - und zwar im Ordner 'Windows 2000 /XP': 'c:\Dokumente und Einstellungen\\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Identities\{Code}\Microsoft\Outlook Express'. Schauen Sie in den tiefsten Ordner hinein - enthält er die Ordnerstruktur Ihrer bisherigen Mailablage in Outlook-Express. Dann kopieren Sie dessen Inhalt einfach in das zweite Verzeichnis '{Code}\Microsoft\Outlook Express', welches mit der Neu-Installation von Outlook-Express angelegt wurde. Denn nur darin sucht das Mailprogramm nach Daten. Nach der Neuinstallation bereits abgerufene Emails gehen dabei jedoch unwiederbringlich verloren - Sie können diese vorher nur einzeln aufrufen und dann über 'Datei/Speichern unter...' auf der Festplatte separat ablegen..

    Ich mag Microsofts MSNâ„¢ nicht
    Ich schwöre, bei jedem Aufruf des MS Internet Explorers™ werde ich entführt - auf Microsofts MSN™-Seite. Obwohl ich schon diverse Male über 'Extras/Internetoptionen' die Startseite geändert habe. Da gab's einen Trick, nur fällt mir der gerade nicht ein.
    Nachtrag: Nach der kurz darauf beim zweiten Arbeitsrechner fälligen Neuinstallation trat dieses Phänomen nicht auf. Ich vermute eine Infizierung durch Microsofts MSN-Portal beim ersten Aufruf des MS Internet-Explorers, als die Firewall noch nicht eingerichtet war.

    ATI™ zwingt den Fernseher zum primären Monitor...
    ...und lässt beim Hochfahren den sekundären TFT-Bildschirm dunkel. Das ist dann ein Problem, wenn Sie in das BIOS oder über die Taste die erweiterten Startoptionen von WindowsXP™ wollen. Vielleicht wäre das zu korrigieren, wenn mich ATI™ in seine Software 'Control Center' lassen würde. Doch nach dem Erscheinen des Logos hängt sich dieselbe auf. Oder meldet gelegentlich nach dem Hochfahren, dass ich keine Erlaubnis hätte, dieses aufzurufen und den System-Administrator fragen solle. Das ich auf dem Fernseher überhaupt etwas sehe, verdanke ich meinem detektivischen Spürsinn, welcher im ATI™-Programmordner die Tools 'Toggle.exe' und 'Wizard.exe' aufspürte. Die in 'Systemsteuerung/Anzeige' einstellbaren Modi zum Twin-Viewing, zum Betreiben mehrerer Monitore, beschränken sich dagegen nur auf das Aktivieren desselben und Anzeigen des Desktop-Hintergrundes auf dem zweiten Bildschirm.

    Die folgenden Sichworte sollten bei der Einstellung helfen: Im Wizard (C:\Programme\ATI Technologies\ATI.ACE\wizard.exe) unter 'Standard-TV' und 'Analog Monitor' jeweils ein Häkchen, im nächsten Fenster 'Clone (Presentation) Mode' wählen. Im Control-Center, welches sich nur einmal nach dem Neustart laden läßt, 'View/Advanced View' wählen, dann unter 'View/Display Manager' das Monitor-Symbol unter 'Main' hinbekommen und das TV-Symbol unter 'Clone' ggf. durch rechte Maustaste auf eines der Bilder und 'Swap display mapping' auswählen. Dann noch zu guter Letzt unter 'View/Video/Theater mode' 'Theater mode' und 'Scale to full screen' sowie das Fernseher-Format auswählen. Endlich fertig!

    Nachtrag: Jetzt - zwei Tage später - komme ich problemlos in das 'Control Center'. Zwar ist das Einstellen beider Bildschirme hierüber trickreich und von üblen Fallen wie beispielsweise zwei schwarzen Bildschirmen begleitet, woraus mich nur der Restknopf rettete - aber nun geht's. Der Fernseher bekommt Filmsignale im 'Theatermodus', d.h. dort erscheint stets der Film als Vollbild, wogegen auf dem TFT irgend eine andere Anwendung im Vordergrund sein kann. Einfach genial, wenn's denn erreicht ist. Sollte ich jedoch gezwungen sein, diese Einstellung auf einem neuen System zu reproduzieren, wäre ich genauso ratlos zu zuvor.

Alles in allem habe ich es innerhalb eines Tages geschafft, dass die wichtigsten Programme wieder laufen. Und ganz ohne Datenverlust. Das Leben ist schön.


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Donnerstag, Mai 25, 2006

Das letzte Abenteuer: Festplattentausch unter WindowsXP

Das Bootlaufwerk - eine uralte 80GB-HDD - forderte nie erteilte Aufmerksamkeit ein, indem es zunächst Kopiervorgänge störte. WindowsXP sandte dann die Meldung: "Datenfehler - Datei kann nicht gelesen werden" und ähnliche; auch ein mir bisher unbekannter 'Blue Screen' kam aus den Tiefen von XP hervor.

Ich weiß nicht mehr, wann die ersten 80GB-HDD's auf den Markt kamen, aber angesichts des täglichen Gebrauchs hat unsere lange gehalten. Der Kauf einer neuen 250GB-SATA2 Festplatte war schnell erledigt. Das Mainboard des Rechners war bereits ein neueres SATA2-fähiges, dass ich vor nicht allzu langer Zeit gegen alle Widerstände im Kampfe mit Bill Gates Betriebssystem WindowsXP austauschte [siehe Blogeintrag aus Dezember 2005: 'Mal eben das Mainboard tauschen - ein Drama über 5 Tage'].

Nun also die Festplatte. Die 131GB-Barriere dürfte angesichts des neuen Mainboards kein Problem sein, dachte ich. Das Bios zeigte mir die Kapazität der neuen Platte auch korrekt an - die anderen im Rechner befindlichen Festplatten hatte ich nach der vorgenannten leidvollen Erfahrung ersteinmal abgeklemmt. Doch - welch' Überraschung: Bill's Betriebssystem weigerte sich, beim Einrichten der Festplatte die volle Kapazität zu partionieren. Geschweige, dass es mehr als 131 Megabyte erkennen konnte. Bill liebt die Menschen so sehr, dass sich keiner langweilen soll - so stand mir Bastelarbeit bevor.

Ich rief bei meinem Händler an. Der nette Mitarbeiter hatte auch gleich eine vermutlich gangbare, aber mich für nicht befriedigende Lösung zur Hand: WindowsXP zunächst auf einer 131 GB-Partition installieren und dann entweder Service-Pack II draufspielen oder einen Registry-Eintrag namens '*48*LBA' von 'false' auf 'true' setzen - oder von '0' auf '1', das wusste er nicht so genau. Dann würde auch Bill's XP die ganze Festplattenkapazität erkennen, so dass hiernach in einem dritten Arbeitsschritt eine zweite Partition mit den verbliebenen Platz angelegt werden könne.

Ich mag aber keine Aufsplittungen durch Partitionen - mir reicht es schon, dass meine Daten auf diverse Festplatten verteilt sind. Also weiterforschen. Die Lösung liefert Bill selbst mit seinem besseren - nur in Bezug auf Treiber nicht mehr aktualisierten - Betriebssystem Windows98 (Alle Tipps ohne Gewähr auf Gangbarkeit ohne Datenverlust!):

  1. Hängen Sie nur(!) die neue Festplatte an den Rechner, damit nicht versehentlich Daten verlorengehen.
  2. Suchen Sie in den Tiefen Ihres Kellers nach der guten alten Windows98 Installations-CD.
  3. Starten Sie diese und wählen Sie die Option: 'Von CD mit CD-Laufwerksunterstützung starten' (Bezeichnung ähnlich).
  4. Tippen Sie am MS-DOS-Prompt, das ist dieses 'd:\>' auf schwarzem Grund, das Wort 'FDISK' ein.
  5. Lassen Sie den Haken in dem Kästchen vor 'Erweiterte Unterstützung aktivieren' (Bezeichnung ähnlich) stehen.
  6. Wählen Sie in dem spärlichen Menü: 'Partition löschen' (Bezeichnung ähnlich) und löschen Sie zunächst eine ggf. von der XP-Installationsroutine angelegte Partition.
  7. Wählen Sie dann 'Primäre DOS-Partition erstellen' und legen Sie eine mit dem gesamten verfügbaren Speicherplatz an.
  8. Beenden Sie FDISK und starten Sie neu.
Wenn das Bios Ihres Mainboards Partitionen größer als 131 Gigabyte unterstützt, ist jetzt eine FAT32-Partition über die volle Kapazität angelegt.

Starten Sie nun nochmals Bill Gates Betriebssystem-Setup für WindowsXP und wählen Sie an passender Stelle 'Dateisystem beibehalten'. Auf gar keinen Fall irgendetwas aus diesem Menü wählen, das eine Umwandlung auf das NTFS-Dateisystem beinhaltet - hiernach hätten Sie wieder nur die 131 GB.

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Sonntag, Februar 05, 2006

Scanner will nicht Schlitten fahren

Nach drei Jahren hat sich der Scanner des dritten Rechners verabschiedet. Der Schlitten bewegte sich zuletzt nur noch wenige Zentimeter, um dann in die Au