Smaller well translated English version
Automatic translation with Google-Translate
Traduction automatique avec Google-Translate
Klick schließt Menü
ChinNow.net Mini-Statistik:

Unsere Besucher halten die Site am Leben.

Grenzwerte aktiver Besucher:

Maximum Minimum
318 2

www.ChinNow.net
34 Besucher aktiv
Open All Night

Language:Google-english
Langue:Google-francaise

Startseite (home)
Werbung
Nutzungsbedingungen
Impressum

ChinNow.net - seit 2000 online

Freitag, März 07, 2008

Technischer Hintergrund der NZ-Online

Die Online-Publikation Niendorfer Zeitung kommt daher wie eine Tageszeitung. So sieht man nicht auf Anhieb, dass hinter ihren Seiten eine vollautomatische Logik für Darstellung und Organisation der Inhalte steht. Lediglich die Artikel werden noch von Menschen geschrieben, die Präsentation dagegen erfolgt ohne manuellen Eingriff, ohne Satz der Texte, ohne manuelles Layout und auch ohne redaktionelle Entscheidungen, wo welcher Beitrag zu platzieren ist.

Das Layout- und Content-System der Niendorfer Zeitung besteht aus drei Säulen:
  1. dem CSS-basierten Layout,
  2. dem PHP gesteuerten Content Management System (CMS), welches die Inhalte sucht, herbeischafft und grob einsetzt
  3. und der Javascript basierten Fein-Verteilung in Spalten und Rubriken.
Hierüber ist es möglich, Publikationen wie diese im beliebigen Layout mit minimaler Manpower zu realisieren. Erhöhte Sicherheitseinstellungen wie beispielsweise ein abgeschaltetes Javascript sind für die Funktionalität kein Problem - in diesem Fall würden der Text nicht in Spalten dargestellt werden und ein Content-Ausgleich der Rubriken entfallen.

So bietet sich dieses System beispielsweise auch für Unternehmen und Vereine an, die regelmäßig Texte aus bestimmten Quellen zusammenführen und online stellen. Das Layout ist frei wählbar. Eine MySQL- Datenbank ist nicht erforderlich. Mögliche Anwendungsbereiche sind somit interne Mitarbeiter -Informationssysteme ebenso wie den Kunden fokussierende Newsletter, Hauszeitungen oder Infobriefe. Einmal eingerichtet, kann es bei Beibehaltung der Strukturen auf unbegrenzte Dauer ohne manuellen Eingriff genutzt werden. Das System ist jedoch nicht zur Selbstinstallation geeignet, weswegen der Vertrieb mit dessen Einrichtung gekoppelt ist.

Schöne neue Internet-Welt. Oder mögen Sie's doch lieber von Hand gemacht?

Labels: ,



Samstag, März 01, 2008

Sinkende Einnahmen für Google-Adsense Publisher?

Im AdSense-Forum wird in regelmäßigen Abständen ein Einkommensrückgang vermeldet mit der Frage nach den Ursachen. Der Tenor ist, es gäbe mehr Konkurrenz bei den Publishern - unter anderem durch Arbitrage, wodurch sich der Werbekuchen auf mehr Publisher verteilen würde. Die Arbitrage verhält sich jedoch einkommensneutral - es werden AdWords-Anzeigen geschaltet, um den eigenen AdSense-Umsatz zu steigern.

Eine Zunahme der Gesamtzahl aller Publisher würde dagegen zu Umsatzeinbußen führen - sofern dies der Fall ist. Von Google werden jedoch keine genauen Daten zum Verhältnis der Publisher zu den Werbenden veröffentlicht. Wenn ich mir meine eigenen Daten ansehe, stelle ich fest, dass sich der tatsächlich je Klick gezahlte, durchschnittliche Betrag seit dem Jahr 2004 nicht verändert hat. Erhebliche monatliche Schwankungen gibt es hier zwar, aber im Mittel gleichen sich diese aus. Dies spricht gegen ein neues Ungleichgewicht im Verhältnis der Publisher zu den Werbenden.

Was jedoch zurückgegangen ist, ist die Klickhäufigkeit. Diese ist einerseits abhängig vom Inhalt und der Qualität der geschalteten Anzeigen, aber auch von den technischen Vorgaben durch Google AdSense. Und diese sind es, welche im Dezember 2007 erheblich zum Nachteil der Publisher verändert wurden. Seit diesem Zeitpunkt muss ein Besucher schon genau auf den in der Textanzeige befindlichen Link klicken, um eine Aktion auszulösen. Zuvor genügte es, irgendwo in die Anzeigenfläche hinein zu klicken. Seither verzeichnet beispielsweise das chinnow network einen Umsatzrückgang um etwa ein Drittel.

Dennoch - AdSense ist für die Vielzahl der Publisher dasjenige Programm, welches mit dem geringsten Aufwand einen konstanten, relativ hohen Ertrag liefert. Also Gemach, liebe Kollegen Publisher...

Labels: ,



Freitag, Februar 08, 2008

Urheberecht im Internet - was ist erlaubt?

Früher oder später wird jeder Internet-Nutzer mit dieser Problematik konfrontiert - ob er es bemerkt oder nicht. Denn spätestens beim Kopieren von Texten oder dem Rauf- und Runterladen von Dateien wird es eng. Schauen wir einmal, was noch erlaubt ist:
  • Publizieren von eigenen Inhalten - gleich ob Texte, Programme, Grafiken, Bilder, Musik, Videos oder Filme, auf denen keine weiteren Personen erkennbar sind
  • Publizieren von unter der 'Creative Commons Lizenz' veröffentlichten Inhalten - in der Regel muss auf den Lizenztext verlinkt und dieser mit veröffentlicht werden. Allerdings sind hier verschiene Grade der Freigabe zu beachten.
  • Zitieren von kurzen Textauszügen fremder Inhalte, wenn diese entsprechend dem Zitierrecht unter Angabe der Quelle gekennzeichnet sind. Beispiel: [André Chinnow "Tipps zu Google-AdSenseâ„¢" Hamburg 2007]
  • Publizieren von Bildern, Videos oder Filmen, auf denen nur Stars, Politiker oder Berühmtheiten erkennbar sind
  • Das Ansehen von Videos beispielsweise auf Youtube.de - selbst dann, wenn diese Urheberrechte verletzen
Und was ist verboten?
  • Das Herunterladen und Publizieren fremder Inhalten - auch ohne kommerzielle Interessen - ohne dem Vorliegen einer Genehmigung des Rechteinhabers. Hierbei ist es gleichgültig, ob es sich um Texte, Programme, Grafiken, Bilder, Musik, Videos oder Filme handelt.
  • Dito Videos von Youtube.de herunterzuladen oder anders herum auf Youtube zu publizieren, wenn diese Urheberrechte verletzen
  • Das Publizieren von Bilder, Videos und Filmen, auf denen weitere Personen ohne dem Vorliegen ihrer Einverständniserklärung erkennbar sind
Im Grunde ist das System so einfach wie Brötchen holen: Will man sie nicht selber machen, muss man sie bezahlen. Oder wenigstens fragen, bevor man sie sich nimmt...

Labels: , ,



Mittwoch, Januar 02, 2008

Spieß umdrehen - bei den Chinesen abkupfern?

Ich mag chinesische Webseiten. Sie sind so erfrischend anders. Weiche Bonbonfarben - rosé, hellblau - dominieren. Wenn es dort Werbung gibt, ist sie zum einen nicht von Google und zum anderen nicht zu identifizieren. Die HTML und CSS-Strukturen scheinen jedoch durchweg von amerikanischen Seiten entliehen zu sein - und dann in der Feinanpassung an Geschmack und Style der chineese people angepasst.

Dieses Zugeständnis an westliche Standards ist für die Chinesen notwendig - andernfalls könnte kein Ausländer auf deren dann eigenständiges Internet zugreifen. Vordergründig haben wir also die Nase vorn - Geld und Wachstum dagegen finden wir zunehmend in den aufstrebenden Schwellenländern des fernen Ostens. Zwar ist die USA auch ein Schwellenland - die einen sind jedoch aufsteigend, das andere ist absteigend.

Ich werde den Spieß umdrehen und gelegentlich etwas von den Chinesen raubkopieren - zum Beispiel Layoutelemente. 'Inspirieren lassen' ist hierfür ein schönerer Begriff. Tatsächlich wird ab einem bestimmten Volumen an Websites kaum noch ein Design neu erfunden. Alle Webseiten sind Verschnitte von anderen Webseiten, kreatives Neues fast nicht mehr zu entdecken. Gerade deswegen ist das deutsche Urheberrecht absurd. Zudem schützt dieses 'Recht' den Bestandteil einer Webpräsenz, welcher mit dem eigentlichen Content, also den zu publizierenden Inhalten nicht das Geringste zu tun hat. Dieser jedoch ist jedoch nach meiner Auffassung das eigentlich schützenswerte, der 'Wert' eines Publishers.

Dieser Content könnte übrigens durch simple Übermittlung an einen Hinterlegungs-Dienst ohne Aufwand und Brimborium geschützt werden, so dass das aufwendige und teuere notarielle Hinterlegen entfällt. Zwar mag einem solchen Service die Beweiskraft einer notariellen Hinterlegung abgehen, doch wäre diese immerhin ein Beleg in einer urheberrechtlichen Auseinandersetzung. Aufgenommen werden dürften nur Seiten, welche sich bei einer Prüfung via Google oder copyscape als 'unique content' beweisen.

Hat irgendwer Lust, Zeit, Motivation und das Können, um einen solchen Online-Dienst zu begründen?

Labels: , ,



Samstag, Dezember 29, 2007

Content gestohlen - und die Folgen

Mal wieder wurde Content von meiner Seite ungefragt ausgeliehen - dieses Mal traf es den 'Blog.Merkwürdigkeiten' - und zwar komplett von vorne bis hinten, vom ersten bis zum letzten Post.

Ich mag es, zitiert zu werden und ich könnte damit leben, unter Verlinkung der Quelle kopiert zu werden. Wenn durch Letzteres jedoch meine Seite im Google-Index zurückgestuft wird, kann ich es nicht mehr hinnehmen. Nun ist es jedoch aufwendig, in regelmäßigen Abständen nach 'duplicate content' der eigenen Seiten im Web zu suchen. Weil einzelne Posts oder ganze Blogs vorzugsweise via RSS-Feeds gestohlen werden, habe ich heute meine Feeds abgeschaltet und den Feedburner-Account gelöscht. Ich verstehe es, wenn diese Entscheidung bei einigen meiner Abonnenten nicht gut ankommt. Von zwei Übeln ist dies jedoch das Kleinere - die Alternative wäre, im Google-Index immer wieder einmal zurückgestuft zu werden. Denn es ist nahezu unmöglich, Webpiraten das Raubkopieren auszureden - selbst wenn es möglich sein sollte, einen Kontakt zu den Publishern der meist anonymen Seiten herzustellen. Fast alle sitzen mit ihrer Domain im unregulierten Ausland und husten mir was, wenn ich Ihnen mit sowas wie Urheberrecht oder Nachteile im Indexing komme.

Langer rede, kurzer Sinn: Ich stehe zu diesem Schritt, aber ich bedaure ihn zugleich. Sorry.

Labels: , ,



Dienstag, Dezember 25, 2007

Chaos im Druckerdschungel

Will ich einen ganz bestimmten Drucker kaufen, ist die Sache einfach - das Modell wird in eine Preissuchmaschine eingegeben und der günstigste Anbieter ausgewählt. Wie sieht die Sache jedoch aus, wenn nur der Hersteller feststeht - hier Hewlett Packard -, die aktuellen Modelle aber unbekannt sind?

Ich war in dieser Situation und brauchte gut drei Stunden, bis ich das Kernangebot mit dem jeweiligen Tintenpatroneninhalt vor mir liegen hatte. Ein falscher Ansatz war, über Computerbild-Online ein Modell aussuchen zu wollen - die dort gelisteten sind zum großen Teil nicht mehr auf dem Markt. Ebenso sinnlos ist es, die auf einer älteren Verpackung einer großen 42ml HP-Druckerpatrone Nr.45 gelisteten Modelle zu froogeln - die gab's alle nicht mehr. Auch nicht gangbar war mein Versuch, die größeren gängigen Tintenpatroneninhalte wie beispielsweise 42ml zu googeln, um an die dazu passenden Drucker zu kommen. Und völlig unmöglich ist es, über die Hewlett Packard Homepage an diese Daten zu kommen - dort bietet man zwar einen Konfigurator, der jedoch eine Listung der Modelle mit Tankinhalten nicht zulässt.

Wie geht es dann? Ich fand letztlich einen Weg, um an die relevanten Daten zu kommen: Über eine Preissuchmaschinen-Suche nach allen neu verkäuflichen HP-Deskjet Druckern. Und staunte, dass der jeweils günstigste Anbieter bei Sortierung nach Preis erst auf der zweiten Seite unten erschien. Denn die im Computerbild-Vergleichstest ach so hochgelobte Preissuchmaschine Idealo.de listet zuallererst diverse Anbieter, die eine Vorauszahlung von etwa zehn Euro verlangen, welche jedoch dem gelisteten und hervorgehobenen "günstigsten Preis" hinzugerechnet werden muss. Dazu kommen noch weitere versteckte Kosten - beispielsweise horrende Versandkosten -, so dass mich letztlich der Versand via Amazon.de unterm Strich am billigsten kam. Deren Vorteile:
  • Verzicht auf Versandkosten (kostenlose Lieferung)
  • Verzicht auf eine Vorauszahlung
  • keine Nachnahmegebühren im zweistelligen Bereich, weil der Geschäftspartner vertraut ist und eine Rechnung schickt
So weit, so gut, könnte man meinen. Aber suchen Sie hiernach einmal nach der von einigen Shops beworbenen optional lieferbaren größeren 'XL' Druckerpatrone für den HP Deskjet D4260 (mit 25ml Inhalt). Amazon, sonst immer gut in der Nennung passender Ergänzungsartikel, bot auf der Beschreibungsseite des Druckers nur einen Werbelink zu Hewlett Packard. HP nennt überhaupt keine Inhaltsmengen der Druckerpatronen - wenigstens fand ich diese Angaben nicht. Nicht einmal in deren Shop werden diese genannt. Amazon listete selbst über deren Suchfunktion keine zum ausgesuchten Drucker passenden Patronen. Die fand ich erst über die Preissuchmaschine - doch dann letztlich bei Amazon!

Das ist chaotisch. Und verbesserungswürdig. Und verbesserungsfähig. Allerdings versuchen die Hersteller bei Füllmengen in Tintenpatronen bewusst zu tricksen und zu täuschen, weil sie erst an der Tinte richtig verdienen. So hat der günstigste in meine Wahl gezogene HP Deskjet D2460 eine gerade mal 5ml kleine Tintenpatrone und kostet derzeit als günstigstes Angebot EUR 33,-. Der mittelpreisige HP Deskjet D4260 hat in der Auslieferung ebenfalls nur 5ml drin, kann später jedoch mit 25ml 'XL'-Patronen nachgerüstet werden. Das teuerste Modell HP Deskjet 1280 kostet etwa EUR 280,- und fasst 42ml-Druckerpatronen (jeweils für Schwarzdruck).

Was lehrt uns das? Manchmal ist der Weg zu einen guten Händler doch kein Umweg und einfacher als die Online-Recherche. Zum Kauf meines im letzten Jahrtausend gekauften Druckers HP Deskjet 710 ging ich zu Mac Paper - wegen eines Angebots. Und wurde in Hinblick auf Füllmengen und Druckerpatronenkosten erstklassig beraten. Und kaufte das etwas teurere Modell, das auch nach vielen Jahren harten Einsatzes einfach nicht kaputtgehen will und im Unterhalt bezahlbar ist. Obwohl Drucker nicht zum Kernsegment bei Mc Paper zählen, wurde ich gut beraten. Das kann einem natürlich in jeden Geschäft passieren, wenn man an den richtigen Verkäufer/in kommt.

Warum ich überhaupt HP erwählte? Weil HP-Drucker meines Wissens noch keine Elektronik haben, die entscheidet, wann eine Tintenpatrone ad definitione als leer anzusehen ist - und das Ding stilllegt. Weil HP-Drucker auch nicht nach einer bestimmten Betriebszeit über die Elektronik für 'Defekt' erklärt werden. Weil wenigstens die bei mir und im Bekanntenkreis laufenden HP-Drucker keine Sollbruchstellen in den Kunststoff-Zahnrädern zu haben scheinen - wie es jedoch bei der Konkurrenz zum Teil Standard ist...

Labels: ,



Sonntag, Dezember 23, 2007

1und1-Sorgen und kein Ende

Ich habe im Post 'Beraten und verkauft' - Vorsicht vor Providern mit Minimalservice schon von den letzten Schwierigkeiten berichtet. Nun sandte mir 1und1 die erste Monatsabrechnung. welche nur die reinen Monatskosten ohne den Umstellungswirrwarr beinhaltet.


Die gute Nachricht zuerst: Der Endbetrag mit EUR 29,99 für Telefonflat, Handy-Flat und DSL-Flat ist richtig.
Die schlechte Nachricht: 1und1 listete zwei über die zum Vertrag gehörige Handykarte geführte Verbindungen, die gar nicht geführt werden konnten. Denn die SIM-Karte ist noch unbenutzt - noch jungfräulich im Auslieferungszustand mit der Plastikkarte verbunden. Das lässt das Schlimmste für die Genauigkeit der folgenden Abrechnungen vermuten. Wir müssen also wach sein, dürfen Abrechnungen nicht blind vertrauen.

Ich habe per Email - da nicht so wichtig, dass ich einen Zugangsnachweis benötige - Widerspruch eingelegt und eine fehlerfreie Rechnung gefordert. Obgleich der Endbetrag korrekt gewesen ist. Ich werde Euch berichten, ob 1und1 hierzu im Stande ist...

Labels: , ,



Donnerstag, Dezember 06, 2007

Der tägliche Wahnsinn Vol. 6


Seit dem letzten 'Daily Error'-Post sind wieder ein paar Monate vergangen. In dieser Zeit sind die Außentemperaturen um gut zwanzig Grad gefallen. Und mein System wollte einmal mehr vollständig neu eingerichtet werden, weil WindowsXP™ nicht mehr hochfahren mochte - die gleiche Geschichte wie das letzte Mal. Es lohnt nicht, darauf noch einmal einzugehen. Glücklicherweise hatte ich im Post 'Stromverbrauch ohne Ende?' genau beschrieben, wie Ruhezustand, ZoneAlarm™ und Router eingestellt sein müssen, damit sie sich vertragen. Sonst hätte ich es nicht so schnell wieder hinbekommen.

Interessanter waren meine Programmierarbeiten an der neuen Seite 'Visitwatcher.de', ein Projekt meines jüngeren Sohnes. Es bietet eine kostenlose und einfach zu integrierende Web-Statistik für Besucher-, Besucher-Online- und Seitenaufrufs-Zählung einer einzelnen Seite oder einer ganzen Domain. Es war etwas tricky, die Auswertung der Daten nach Datumsbereichen hinzubekommen. Aber nun läuft's. Sein Ansatz ist jedenfalls um Klassen besser als meiner, den ich in einen komplexen und damit komplizierten PHP-Besucherzähler realisierte.

Zwischenzeitlich gab einer unserer TFTs für gut eine Stunde den Geist auf - nur die 'Power'-LED blinkte noch. Nachdem wir es aufgaben, zum x-ten Male alle Knöpfe zu drücken, erweckte er sich nach einer halben Stunde Meditation selbst wieder zum Leben - kurz bevor wir ihn zur Entsorgung beiseite gestellt hätten.

Etwas lustiger war ein unkalkulierbar springender Mauszeiger, der uns auf einem der Rechner über Wochen nervte. Ich kannte das bereits von einem uralten Jux-Programm aus dem letzten Jahrtausend und wunderte mich, dass weder Spybot Search & Destroy™ noch Ad-Aware™ den Verursacher fanden. Zu guter Letzt tauschte ich versuchsweise die Maus - und der Fehler war behoben. Als Ersatz holte ich eine verstaubte USB-Maus aus unserem Keller-Fundus - doch die meldete sich als Gerät minütlich beim Betriebssystem ab und wieder an. Und wieder ab und wieder an. Nun ist sie endgültig von uns gegangen - ersetzt durch eine funkelnagelneue.

Der kleine Post aus August mit Tipps zu Google AdSense™ hat sich zu einer eigenständigen Seite gemausert. Sie soll AdSense-Beginnern Antworten auf die häufigsten im AdSense-Forum gestellten Fragen liefern. Das deutschsprachige AdSense-Forum bietet übrigens zweitausend Usern Rat und Unterstützung - das englischsprachige dagegen 33000. Ich werde dort etwas aktiver werden, um mein Englisch auf Kosten der US-amerikanischen User zu trainieren. Bis jetzt geht's noch ohne Wörterbuch.

Wir haben aber noch ein besonderes Problem: Einen Hewlett Packard Drucker Deskjet 710C. Das gute Stück ist 10(0) Jahre alt und nicht netzwerkfähig. Das wusste ich beim Kauf, aber die Ansprüche ändern sich. Damals hatte ich auch noch kein Netzwerk. Seit der Jahrtausendwende warte ich nun darauf, dass er kaputtgeht und wir uns einen neuen zulegen können, der von allen Rechnern im Netzwerk angesteuert werden kann. Doch er druckt und druckt und druckt. Und wie ich mein Glück kenne, wird er länger drucken als ich atmen werde...

Labels: , ,



Samstag, Dezember 01, 2007

AdSense-Optimierung ein Schuss nach hinten?


Böser Fehler - vor ein paar Tagen, Mitte November 2007 'optimierte' Google seine AdSense-Logik in derart, dass ein User nun gezielt auf einen Link in der Text-Anzeigenfläche klicken muss, um den Verweis auszulösen. Weil der durchschnittliche Besucher hieran jedoch nicht gewöhnt ist, wenn er bei Interesse irgendwo in die Anzeige klickt, argwöhnt er vermutlich einen Fehler und weicht von seinem Vorhaben ab. Denn er klickt auf die Anzeige und nichts passiert.

Bei den AdSense-Publishern führte dies zu Einbrüchen um bis zu 75 Prozent - natürlich nicht, wenn jemand nur die nicht betroffenen Image-Anzeigen gesetzt hat. Weil nun jedoch auch bei Google die Umsätze und Einnahmen einbrechen werden, ist der Gedanke an eine Rücknahme dieser Optimierung gar nicht so abwegig. Ich glaube jedenfalls, dass bei Google die Gier nach dem schnöden Mammon obsiegen wird und die hehren Motive - die mit dieser Entscheidung verbunden waren - zurückgedrängt werden. Denn: pecunia non olet...

Labels: ,



Dienstag, Oktober 30, 2007

Google optimiert Website-Analyse für Pagerank




Google scheint nun endlich eine Antwort auf die unzähligen Manipulationen im Pagerank durch Linkkauf und -tausch gefunden zu haben. Seit kurzem haben daher etliche Webseiten aller Art - die auf diese Weise ihre Position im Google-Ranking erfolgreich manipuliert haben - erhebliche Einbrüche in ihrem Pagerank verzeichnen müssen. Die Korrekturen liefen nicht selten über 4 Ziffern. So ist beispielsweise 'Statcounter' vom höchsten Pagerank PR10 auf PR6 korrigiert worden und etliche Blogger sind von PR8 auf PR4 oder drei gefallen. Auch renommierte Tageszeitungen sind weltweit betroffen.

Durch die Praxis des bezahlten Linktausches und -kaufes ist mit den Jahren die Aussagekraft des gesamten Google-Index und seines Rankings zunehmend in Frage gestellt worden. Google tat gut daran, hier wieder für klare Verhältnisse zu sorgen und seine Glaubwürdigkeit zurückzuerobern. Und zu belegen, dass seine Logik zur automatisierten Analyse von Webseiten auf dem neuesten Stand ist. Nun werden sich diejenigen, welche Pagerank-relevanten 'echten' Traffic durch hochwertigen Content zu generieren nicht in der Lage sehen, nach neuen Betrugsmöglichkeiten umsehen müssen.

Labels: , ,



Sonntag, Oktober 21, 2007

Und tschüss: Rausgeflogen aus dem Google-Ranking



Aus der Google-Suchmaschine zu fliegen ist einfacher, als Webmaster denkt. Beispielsweise lädt man zu Testzwecken ein Dokument leicht verändert als Kopie auf den Webspace, vergisst es - und schon ist's passiert. Bei mir war der Auslöser das Dokument 'Eirene-Beschreibungen.htm', welches ich wegen seines Umfangs in mehrere Dokumente aufsplittete. Dummerweise ignorierte der Google-Bot meine NOFOLLOW-Attribute in den Links und Headern, zudem habe ich auch nach Wochen den Content des Ursprungsdokuments nicht um die Auslagerungen reduziert. Kurzum - so schnell und so wirksam ist 'duplicate content'. Folge: Die Unterseite fliegt aus dem Index.

Google empfiehlt übrigens auch,
"die Anzahl von Standard-Wiederholungen so gering als möglich zu halten."
Anderseits ist dies bereits eine Wiederholung des Textes aus der Google-Hilfe für Webmaster zum Thema 'Duplizierter Content'. Und wenn die Zitate überhandnehmen, ist dies auch wieder ein Problem. Darum lest dort lieber selbst nach :-)).

Glücklicherweise gibt es in den Google-Webmastertools einen Link zur neuerlichen Überprüfung einer Seite nach Behebung aller Verletzungen der Google-Richtlinien. So heißt es für den Rausgeflogenen nicht wie bei Google AdSense 'They never come back', sondern doch hoffentlich 'Hello again'.


Nachtrag vom 27.10.07: Nach Behebung der Fehler und Beantragung einer neuerlichen Überprüfung meiner Webseite bei Google sind sämtliche Unterseiten von chinnow.net wieder gelistet :-))
Hier finden Sie den Link zum Google-Antragsformular.

Labels: ,



Freitag, August 03, 2007

@Webmaster: Tipps zu Google-AdSense

Dieser Post ist umgezogen - er fing klein an und brauchte wegen ständiger Erweiterungen inzwischen gar ein Inhaltsverzeichnis. Weil er also so umfangreich geworden ist, bitte ich um Verständnis, dass er eine eigene Seite auf chinnow.net bekommen hat:

http://www.chinnow.net/Info-onlinewerbung.htm

Labels: , ,



Sonntag, Juli 29, 2007

Von Suchbegriffen und Website-Traffic



Seit sieben Jahren betreibe ich diese Webpräsenz und ich habe niemals zuvor weiter darüber nachgedacht, wie denn Ihr Leute auf meine Website kommt. Gut - ich habe alles schön brav bei Suchdiensten angemeldet, so wie es auch naheliegend ist. Und ich dachte, dass dann jemand nur mit dem genau passenden Suchbegriff - beispielsweise 'Allergiefrei ohne Medikamente' oder 'Lebensmittelzusatzstofftabelle' hierher findet.

Nun nutze ich seit ein paar Wochen die Google-Webmaster-Tools und staune Bauklötze: Hier sind die Top-Suchbegriffe der letzten sieben Tage:

1. boobies
89
2. women boobies
10
3. geburtstagseinladungen
86
4. schnellstartleiste weg nach hochfahren
4
5. kann windows xp nicht in den ruhestand bringen pci
6
6. all american heros
3
7. musik und video abspieler
3
8. andré kostolani
8
9. mehrwerttelefonnummern
9
10. "gerd jordan"
10
11. edeka waldenau
11
12. sterbeforschung
12
13. christian vahl mainz
19
14. ostheimer elke
32
15. steffi lembke
33
16. pfarrer stefan lampe
110
17. schulsystem in mexiko
285

Bei den 'Boobies' kam ich erstmal ins Grübeln - doch dann erinnerte ich mich des auf vielen Unterseiten präsenten Werbe-Pics, auf dem eine halbnackte junge Frau einen Zettel hält, auf dem 'I love chinnow.net' steht. Diese Datei heißt 'boobies.jpg'. Nun anzunehmen, dass die Internetnutzer der ganzen Welt hierher kommen, nur um meine Eigenwerbung zu bestaunen, trifft nicht ganz zu. Es sind halt Sextouristen, ziellos umherstreunend, mal hier mal da einen Blick auf blanke Brüste erhaschend. Ich hoffe, hier werden sie glücklich.

Schwieriger ist das mit dem Suchbegriff 'Schulsystem in Mexiko'. Hier gibt es weit und breit nichts mexikanisches. Und dass jemand diesen Suchbegriff eingibt und in der Google-Suchliste bis zur 285. Position herunterscrollt um dann auf chinnow.net zu klicken - kaum zu glauben, aber wahr. Und dass dieser Suchbegriff sich schon seit Wochen in der Liste hält, ist eines der letzten Mysterien dieser Welt.

Man kann die (erweiterte) Tabelle auch nach Ländern aufschlüsseln: Die Brasilianer wollen das Nostalgie-Computerspiel, die Kanadier, Briten und Chinesen Brüste, die Ungarn den Musik-Abspieler, die Polen Bücher und die Schweizer und US-Amerikaner von allem etwas.

Um es abzukürzen: Zu Punkten 5, 6, 7, 8, 9 und 12 kann ich sinnvolle Inhalte präsentieren, bei den anderen muss ich passen. Ob eine Trefferquote von 6/17tel gut ist oder nicht - weiß das jemand von Euch?

Labels: ,



Freitag, Juli 27, 2007

Wo sind das Menü und der Top-Frame?




Den Stammlesern unter Euch wird's aufgefallen sein - das Menü am linken Rand und der Topframe mit der Suchfunktion fehlen. Ich habe gestern das Framing der direkt angesprungenen Unterseiten deaktiviert, um zu schauen, wie die Google-AdSense Daten darauf reagieren.

Wer AdSense selber nutzt weiß, dass gerade deren Channeldaten unzuverlässig sind. Google's AdSense-Support behauptet nun auf meine Nachfrage, dies läge u.a. an dem Aufrufen von Seiten in einen bereits geladenen Frame. Nun - das lässt sich leicht verifizieren, also schalten wir das Framing einfach mal ab, bevor ich im AdSense Forum Googles Aussage ungeprüft weitergebe.

Aber auch die sonstigen, sogenannten 'aggregierten Daten' der AdSense-Statistik sind mir im Vergleich mit meinen Providerdaten suspekt - woll'n doch mal schauen, ob nicht heraus zu bekommen ist, wo der Hase im Pfeffer liegt.

Bis zum Ende dieses 'Google-Support-Tests' in etwa vier Tagen findet Ihr das Menü nur über den Aufruf 'www.chinnow.net'.


Nachtrag: Das Ergebnis scheint eindeutig - die Channeldaten sind ohne Framing stimmig. Doch weil die Channeldaten keinerlei Einfluß auf die Korrektheit der AdSense-Abrechnung haben, verwende ich sie nur noch als Tendenz-Implikator. Die Zweifel an den aggregierten Daten der AdSense-Statistik haben sich hiernach eher vergrößert - die ohne Framing gezählten Impressionen gingen um 75 Prozent zurück - und waren damit noch unstimmiger als zuvor.

Labels:



Mittwoch, Juli 25, 2007

Webdesign-Probleme für Anfänger

Wenn ich auf guten Webseiten wie Google oder Blogger.com bin, fällt mir an ihnen vor allem auf, dass sie extrem einfach gestrickt sind. Ihre Erscheinung ist spartanisch - der User hat zunächst jeweils nur eine Grundfunktion vor Augen.

Wenn ich diese Angebote mit meiner Seite vergleiche, fällt mir sofort die überquellende Menüleiste ins Auge, der Besucher wird von ihr förmlich erschlagen. Sie ist unübersichtlich, überfüllt und passt auf keinen Bildschirm. Weniger ist mehr, dachte ich mir daher und tüftele an einer vereinfachten Menüdarstellung mit aufklappenden Untermenüs, sobald man mit der Maus darüber fährt. Das Problem, das sich daraus ergibt, ist folgendes: Das vorhandene Design ist für die alleinige Darstellung der Hauptmenüpunkte zu langweilig. Also würde ich gern die Hintergrundfarbe ändern. Die ist jedoch die Basis für das gesamte Layout aller Unterseiten - somit verbietet sich dieses Ansinnen, wollte ich nicht die nächsten Monate mit Anpassungen verbringen. Daher experimentiere ich ersatzweise mit Farben und Schriften für eine Hervorhebung der Einträge - das bringt ebensoviel Spaß wie dereinst meine Malversuche in der Ölmalerei, nur dass es mir heute keiner mehr an den Fingern ansieht, wenn ich mal wieder mit Farben gespielt habe.


Das ist ein ziemlich alter Schinken - und sieht nicht nur aus wie selbst gemalt

Mit dieser Kleckserei einher geht eine Überlegung nach der Ausrichtung dieser Webseite. Spreche ich in Design, Darstellungsform und Texten primär die Menschen mit Namen Chinnow an, da es ihr Network zum präsentieren eigener Inhalte ist? Oder den mir unbekannten Internet-Surfer, der gezielt oder zufällig bei uns einkehrt? Die Frage ist nicht so leicht zu beantworten. Ziele ich auf Ersteren, fühlt sich Letzterer nicht angesprochen und nutzt die ihm dargebotenen Angebote nicht. Umgekehrt ist es schwieriger, Leute zum Mitmachen zu gewinnen.

So eine Webseite lebt, wuchert und mutiert und keiner weiß, was letztlich dabei rauskommt.

Labels: ,



Freitag, Juli 13, 2007

Browser's Profile

Mozilla macht mich fertig. Schafft mich. Nur, um die Kompatiblität zu meiner Webseite zu testen, habe ich zum IE und Mozilla den Netscape-Browser installiert. Und seitdem weiß ich nicht nur, dass ich im Mozilla-Browser ein Profil habe, ich komme auch nicht mehr hinein. Und fort sind alle Favoriten und die sonstigen Einstellungen. Dieses ist my favorite Fehlermeldung:


Das Zurückkehren zum Microsoft Internet Explorer ist auch keine Lösung - bei Googles AdSense komme ich mit ihm nach Eingabe der Login-Daten gar nicht mehr weiter und bei zahlreichen anderen Seiten hagelt es Fehlermeldungen. Also werde ich vermutlich darangehen müssen, die Favoriten zu kopieren - alles schön manuell, weil ich in diesem tollen Browser keine derartige Funktion finde.

Doch nicht nur das - wenn ich jetzt irgendwo reingehen möchte, füllt Mozilla ungefragt die Login-Daten aus, ohne jemals hiermit beauftragt worden zu sein. Woher weiß er die bloß?

Ich hätte von diesem Problem nie erfahren, wenn nicht mein DVD-Laufwerk aus dem Explorer verschwunden wäre. Ich wollte jedoch eine DVD einlegen, brauchte es hierfür naheliegenderweise und startete erstmals seit langem den Rechner richtig neu. Ansonsten geht er beim Abschalten nur in den Ruhezustand und beim Einschalten wieder genau an die Position, wo ich zuvor war [siehe Blogbeitrag: 'Stromverbrauch ohne Ende?'].
Wo der kausale Zusammenhang ist? Ich weiß es auch nicht, aber nach dem Neustart war das DVD-Laufwerk wieder da und mein Mozilla-Profil weg.

Fast ein Nachtrag: Ich habe soeben Netscape wieder deinstalliert - meine Seite wird korrekt angezeigt und damit hat er seine Schuldigkeit getan. Und nun klappt's auch wieder mit dem Mozilla-Profil :-)).

Labels:



Freitag, Juni 29, 2007

Haste mal 'nen Euro? TRIGAMI & BlogPay im Vergleich

Es gibt Dinge zwischen Himmel und Hölle, von denen der Blogger keine Ahnung hat in seiner bezaubernden Unschuld. Aber irgendwann, früher oder später kommt es ihm doch zu Ohren, dass - ja wahrhaftig - dass er durch sein Bloggen Geld verdienen kann.

So gibt es einige Vermittler im Internet, welche den Kontakt zwischen einen Auftraggeber und dem Blogger herstellen und die Auszahlung eines vereinbarten Betrages übernehmen. Und da das Internet ein Spiegel unserer Gesellschaft ist, gibt's dort weiße Schafe und weniger weiße. Zu den letzteren zähle ich BlogPay.de, ein Laden, der den Blogger in Wildwestmanier dem Markt aussetzt. Die Gebote für eine unkritische Rezension beginnen hier bereits bei einem Euro (3 von 25), in acht Angeboten wird gar kein Preis genannt, und weitere 13 bewegen sich zwischen zwei und fünf Euro. Nur ein einziges Angebot über exakt 10 Euro habe ich gefunden (Stand 28/06/07). Zudem wird von Seiten des Vermittlers(!) eine ausdrücklich wohlwollende "Beurteilung" angestrebt. O-Text BlogPay.de:
"Es ist uns wichtig, dass Blogger nur über Produkte/Webseiten schreiben, die sie selbst gut finden ... Nur, wenn Ihnen ein Produkt oder eine Webseite gefällt, können Sie einen für Ihre Leser sinnvollen Beitrag verfassen. Auch der Werbetreibende wird dies zu schätzen wissen."
Ich meine, die haben irgendwas falsch verstanden - BlogPay.de und seine Auftraggeber sollten sich an per se unkritische Werbeagenturen und nicht an Blogger wenden, denn wer sonst als ein völlig unbedarfter Jugendlicher in Geldnöten käme auf die Idee, unter diesen Konditionen einen Post zu verfassen? Und an diese richtet sich offenbar auch das Angebot - jedenfalls wurde im Schriftwechsel mit BlogPay.de mein Hinweis zu einen nicht auffindbaren Link "Das können Sie besser machen" mit dem lapidaren Satz (ohne Anrede, Beendigungsfloskel und Unterschrift) beantwortet: "Sie können es auch lassen."

Man sollte auf solche Leute hören. Das (noch) eher weiße Schaf in dieser kleinen Runde ist dagegen TRIGAMI. Trigami.com gefällt mir vom Ansatz her sehr gut, weil dieser Vermittler die redaktionelle (Blogger-)Freiheit hochhält und jederzeit einen Notausstieg aus einem Kontrakt für den Blogger offen lässt. Unter diesen Voraussetzungen ist eine kritische Beurteilung möglich. Die Bezahlung ist dort von der Beurteilung abgekoppelt und der Blogger damit völlig unabhängig, wenn man von ein paar kurzen Bewerbungszeilen bei der Kontaktaufnahme absieht. Sie beträgt nach Raunereien in der Blogsphäre zwischen 70 und 140 Euro je Produktbeurteilung. Ich denke, das ist fair. Allerdings betrug der Gegenwert der ersten Angebote, die mir TRIGAMI übrigens in sehr schneller Folge machte, gerade einmal 10,50/ 11,20/ 14,00 Euro. Es ging hierbei um die Beurteilung von durchweg professionell gemachten, subjektiv hochwertigen Webseiten, deren Test und Beurteilung sicherlich das journalistische Herz höher schlagen lässt.

Leider werde ich diese Produkttests nicht vornehmen, weil die Auftraggeber für diese Beträge nicht erwarten können, dass ich mich wenigstens zwei Stunden mit deren Produkt beschäftige und dann noch einmal zwei Stunden den 'Schreibkram' inklusive Redigieren - der eigentlichen Arbeit beim Schreiben - übernehme. Hierin liegt auch eine Gefahr für das Geschäftsmodell von TRIGAMI & Co: sind die Entlohnungen unangemessen gering, werden gute Blogger mit guten Besucherzahlen (ich zähle mich tatsächlich nicht hierzu) diese Art Dienstleister ignorieren. Und damit einher ginge eine Verschlechterung der Qualität der Nachfrager, also der Auftraggeber, wie es bei BlogPay.de zu sein scheint: Dort tummeln sich auf der Auftraggeberseite vorwiegend unbekannte Kleinstgewerbetreibende und Privatleute - nur zwei mir bekannte Auftraggeber mit nach meinen Empfinden brauchbaren Auftritten konnte ich ausmachen. Deren Auftragsbeschreibungen jedoch bestehen aus ein paar extrem kurzen schlecht formulierten Anweisungen.

Trigamis Auftragsseite dagegen ist zwar verhüllt - schlauerweise werden die Blogger nur über Emails direkt benachrichtigt, wenn ein passendes Angebot vorliegt. Somit wird sich deren tatsächliche Preisspanne und Anbieterqualität mir erst nach einiger Zeit offenbaren. Aber dafür bekommt man vom Auftraggeber vor der Annahme des Angebots ein ausführliches und qualitativ (Sprache, Inhalt, Aufbau) hochwertiges und somit professionelles Exposè, welches man sonst nur von großen Konzernen erwarten würde.

Doch schade - wegen der (momentan) auch bei TRIGAMI wenigstens teilweise nicht angemessenen Entlohnung werdet ihr diesen folgenden Link

Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

wohl noch eine Weile nicht bei mir zu sehen bekommen - denn Produkt, Unabhängigkeit und Preis müssen in harmonischer Eintracht stimmen. Denn ganz ehrlich: Für die "Bild"-Zeitung würde ja auch selbst dann nicht journalistisch tätig werden, wenn das Honorar in Ordnung wäre.

Labels: , ,



Montag, Juni 25, 2007

Werbung und kein Ende?

Vor kurzem habe ich Euch im Post 'Ich könnte so reich sein...' mein Leid geklagt. Und mich seitdem intensiv mit dem AdSense-Angebot von Google beschäftigt. Hier ein paar Zwischenergebnisse:

  1. Google-Impressions sind um etwa 90 Prozent geringer als nach Daten der Provider-Statistik:
    Die Diskrepanz steht. Doch meine ursprüngliche Vermutung, dass Google nicht zählen könne, hat sich als falsch herausgestellt. Google zählt nur Seitenaufrufe mit eingeschaltetem Javascript und ignoriert durch Bots (Suchmaschinen-Spider) ausgelöste Aufrufe. Im AdSense-Forum munkelt man, dass etwa 5% aller Besucher ihr Javascript ausgeschaltet haben. Der Anteil der Bots liegt bei mir bei gut 10 Prozent. Fragt mich nicht, warum sich die Bots hier die Klinke in die Hand geben - mit steigenden Besucherzahlen werden jedenfalls deren Zugriffe in der Statistik unbedeutender. Ich habe zusätzlich die Metatags zum Revisit auf überwiegend 28 Tage eingestellt. Vielleicht hören die Dinger ja auf mich.

    Alles in allem bleibt noch eine erhebliche Diskrepanz zwischen Provider- und Google-Daten.Ich vermute vorerst Eigenheiten in der Google-Zählung - so gingen beispielsweise in einem Fall nach einer Optimierung der Werbung die Google Impressions erheblich zurück bei deutlich steigender Klickrate und Einnahmen.

    Tipp: Wer der Google-Zählung misstraut, kann als fortgeschrittener User mit etwas Javascript - eingefügt in alle Seiten mit AdSense-Werbung - die tatsächliche Anzahl der erfolgreichen Aufrufe überprüfen. Eine Auswertung der Zugriffe kann über die Provider-Statistik oder über meinen PHP-Code zur Traffic-Auswertung erfolgen. Der einzufügende Javascript-Code liegt in diesem Text-Dokument, weil er sich nicht in diesen Post einfügen läßt. Die Datei 'AdSenseCounter.htm' muss natürlich zeitgleich erstellt und hochgeladen werden. Die Abarbeitung von PHP-Code in HTML-Dokumente funktioniert über eine entsprechende Datei '.HTACESS'-Datei im Root des Webspace. Alternativ kann für diese eine Zählung auch 'AdSenseCounter.htm' in 'AdSenseCounter.php' umbenannt werden. Da Google nun nur die Seitenimpressionen zählt, die bei eingeschalteten Javascript und IFrame-Tauglichkeit des Browsers aufgerufen werden, müssten die eigenen Daten und die Google-Seitenimpressionen nun übereinstimmen. Ob allerdings Bots diesen Aufruf auch auslösen, weiß ich nicht. Wenn ja, die in der Provider-Statistik für den Zeitraumgezeigte Anzahl abziehen. Wer keinen PHP-Code zur eigenen Zählung einbauen möchte, kann natürlich auch gleich in seine Provider-Statistiken blicken.


  2. Anzeigen so zu integrieren, dass sie gut sichtbar sind, aber nicht den Lesefluss stören, ist eine Kunst...
    ...welche ich nicht beherrsche. Ich bitte Euch schon mal vorauseilend um Entschuldigung, wenn eine besonders nervige Anzeige blinkend und grell um Aufmerksamkeit heischt. Oder die eine oder andere Platzierung als störend empfunden wird.


  3. Wenn ich einen Stundenlohn für die Integration von Anzeigen berechnen würde, wäre diese Website jetzt im Konkurs:
    Aber so ist es ja immer mit neuen Projekten: zumindest während ihres Aufbaus sind sie Zuschussgeschäfte. Die Umstellungen der letzten Wochen in Positionierung und Seitendesign der Werbung auf chinnow.net haben zu einer Verfünffachung der Google-Seiten CTR (Klickrate) geführt (genaue CTR darf wie auch die Tageseinnahme lt. Google nicht genannt werden). Die Klickanzahl und die Einnahmen von durchschnittlich unter einem Euro/Monat haben sich ebenfalls um den Faktor 5 erhöht. Nun decken die Annoncen immerhin die Providerkosten :-)).


  4. Partner Amazon
    Mir gefällt die rechte Angebotsleiste von Amazon, welche sich auf fast jeder Seite außer in den Blogs befindet. Für diese kann ich den Content selbst zusammenstellen. Allerdings gibt es fast kein Nutzerinteresse an diesem Add-On. Und so überlege ich, die Amazon-Angebote durch diejenigen anderer Anbieter wie 'LinkLift 'zu ersetzen. Dort ist im Design Raum reserviert, und diese Angebote fügen sich nach meiner Auffassung gut hierin ein.

Summa summarum darf man mit einer kleinen Seite wie dieser (Alexa Traffic-Rank für Blog: 6.189.697) keine nennenswerten Umsätze erwarten. Wie Basic Thinking es mal errechnete, läge man mit etwa 1000 Google-Impressions am Tag und einer durchschnittlichen Vergütung von 20 Cent je Klick bei