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Donnerstag, Mai 01, 2008

Verschlüsseltes WLAN-Netzwerk über FritzBox unter WindowsXP einrichten

Man kann nicht sagen, dass es ein Kinderspiel ist, mit zwanzig Jahren PC-Erfahrung ein WLAN-Netzwerk einzurichten. Wenn man als Client zum FitzBox-Router nicht gerade den hervorragenden FritzBox USB-Stick verwendet, der alle Verbindungsparameter automatisch erkennt, kann man in den diversen Einstellungsmenüs unzählige Fehler machen - und dann geht nichts mehr.

Ich hatte noch einen alten 'freeControl USB WLAN-Adapter', der nach Standard 802.11b funkt. Und über diesen versuchte ich, auf meine Netzwerkrechner zuzugreifen und ins Internet zu gehen - doch zunächst ohne Erfolg. Über's Googeln fand ich keine brauchbaren Hinweise - darum folgt hier nun die Lösung als detaillierte Anleitung (die Beschreibung bezieht sich zwar auf die FritzBox - andere WLAN-Router werden jedoch auf ähnliche Weise eingestellt). Kommentare, Korrekturen und Verbesserungsvorschläge sind mir willkommen. Es ist übrigens unerlässlich, zum Einrichten des WLAN DSL-Routers ggf. eine provisorische LAN-Kabelverbindung zu einen Rechner herzustellen.

Also durchatmen - und los geht's:

1. Kostenlose Software 'Network Stumbler' aus dem Internet herunterladen

...und installieren und aufrufen. Unter dem Hauptmenü-Punkt 'DEVICE' muss Ihr WLAN-Adapter gelistet sein. Sind dort mehrere Adapter gelistet, weil Sie schon mal andere auf Ihrem Rechner installiert hatten, aktivieren Sie durch Anklicken des Menüpunkts denjenigen Adapter, wonach im unteren Hauptfenster möglicherweise ein oder mehrere Funknetzwerke gelistet werden - sofern vorhanden. Wenn dem so ist: Beachten Sie die genutzten Kanäle (Spanne 1 bis 13) fremder Funknetzwerke. Es sollten im Idealfall 5 Kanäle Abstand zu den anderen Netzwerken eingehalten werden, um gegenseitige Störungen zu vermeiden. Im schlechtesten Fall wäre ein Verbindungsaufbau nicht möglich. Berücksichtigen Sie bei der Entscheidung für einen Kanal zudem, dass viele ältere Clients nur die Kanäle 1 bis 10 verwenden können. Funkt Ihr Nachbar beispielsweise auf 6, böte sich 1 an. Funkt er auf 4, nehmen Sie 10. Funken mehrere auf verschiedenen Kanälen, entscheiden Sie sich für den am wenigsten frequentierten Bereich. Eingestellt wird hier noch nichts - nur die Nachbarkanäle ausgelesen. Schließen Sie hiernach unbedingt das Programm, weil ansonsten ebenfalls kein Verbindungsaufbau nach dem Beenden der Konfiguration möglich wäre.

2.0 FritzBox -Router einrichten

(hier Modell Surf&Phone 7050 mit neuester Firmware - andere FritzBox'n ähnlich): Gehen Sie in das Setup Ihres Routers. Dort geht's weiter wie folgt:

2.1 'EINSTELLUNGEN/ WLAN/ MONITOR':

Bis der USB-Client wenigstens einmal vom FritzBox-Router erkannt und unter 'Netzwerkgeräte' gelistet wurde, muss der folgende Punkt aktiviert werden: "WLAN-Zugang beschränken (MAC-Address-Filter)/ Neue WLAN-Netzwerkgeräte zulassen".
Sobald Ihr WLAN-Client (meist Notebook oder USB-Stick) einmal erkannt wurde und gelistet ist, wird hier der folgende Punkt aktiviert: "WLAN-Zugang beschränken (MAC-Address-Filter)/ Keine neuen WLAN-Netzwerkgeräte zulassen"

2.2 'EINSTELLUNGEN/ WLAN/ FUNKEINSTELLUNGEN':

Hier nehmen Sie die Einstellungen für das kabellose Funknetz (WLAN) vor:
  • Einen Haken vor 'WLAN aktivieren'.
  • Den oben als wenig frequentiert ermittelten Funkkanal eintragen.
  • Einen Namen für das Funknetzes (SSID) vergeben. Dieser muss später auch für den WLAN-Client genommen werden.
  • Sendeleistung vorerst auf 100% einstellen. Wenn alles funktioniert, können Sie diesen Wert reduzieren, um die gesundheitliche Belastung zu reduzieren und schlechter von Hackern erreichbar zu sein.
  • Den Modus auswählen, den Ihr WLAN-Adapter im Notebook oder USB-Stick beherrscht.
  • Modus 802.11g++ aktivieren, wenn Ihr WLAN-Client auch diesen unterstützt
  • WLAN-Stationen dürfen untereinander kommunizieren aktivieren, wenn Sie mehrere WLAN-Clients (meist Notebooks oder USB-Sticks) nutzen, die zudem direkt untereinander und nicht über den WLAN-Router Daten austauschen sollen. Mir hat sich der Sinn dieser Funktion noch nicht erschlossen - ich habe sie deaktiviert.

2.3 'EINSTELLUNGEN/WLAN/SICHERHEIT':

Aktivieren Sie zunächst nur die WEP-Verschlüsselung. Sofern Ihr Client die WPA-Verschlüsselung unterstützt, können Sie nach dem Funktionieren der Verbindung diese später in der FitzBox und in den Clienteinstellungen ändern. Wählen Sie eine WEP-Schlüssellänge von 128 Bit und geben Sie eine hierbei 13-stellige Ziffernfolge ein (eine 64 Bit-Verschlüsselung schafft gelegentlich Probleme durch inkompatible Schlüssellängen bei einigen WLAN-Clients). Klicken Sie nun auf 'SCHLÜSSEL GENERIEREN' und kopieren Sie den erzeugten Hexadezimalschlüssel in ein Dokument, von wo aus Sie ihn später leicht herauskopieren können. Setzen Sie zu guter Letzt ein Häkchen vor 'Netzwerkauthentifizierung "Gemeinsam verwendet" (Shared Authentication) zulassen' Eine Unterstützung für WLAN-Repeater (WDS) ist nicht erforderlich. Damit ist der WLAN-Router eingestellt.

3.0 Einrichten des Client-Rechners mit dem WLAN-Adapter

Ich gehe davon aus, dass Sie den WLAN-Adapter laut Anleitung installiert haben und dieser vom Betriebssystem erkannt wird. Zugriff auf diesen haben Sie entweder über 'START/ VERBINDEN MIT', wobei so etwas wie 'Drahtlose Netzwerkverbindung' erscheinen müsste. Oder über das Symbol mit den zwei Bildschirmen unten rechts in der Task-Leiste neben der Uhrzeitanzeige. Klicken Sie hierauf und dann auf:

3.1 'DRAHTLOSE NETZWERKVERBINDUNG/ EIGENSCHAFTEN/ ALLGEMEIN':

Hier sind ohne manuellen Eingriff u.a. die 'Datei- und Druckerfreigabe' sowie das 'TCP/IP-Internetprotokoll' gelistet - fehlen diese, manuell nachinstallieren oder WLAN-Adaptertreiber Installation durch Löschen dieses Adapters in der Systemsteuerung erzwingen. Nur wenn Sie in einem bestehen Netzwerk feste IP-Adressen für jeden Rechner vergeben haben, müssen Sie durch Doppelklick auf 'TCP/IP-Internetprotokoll' auch hier Einstellungen manuell vornehmen. Achten sie darauf, dass unten auf dieser Registerkarte ein Häkchen vor 'Symbol im Infobereich anzeigen' gesetzt ist - das erleichtert den Zugriff auf diese Einstellungen.

3.2 'DRAHTLOSE NETZWERKVERBINDUNG/ EIGENSCHAFTEN/ AUTHENTIFIZIERUNG':

Setzen Sie einen Haken vor 'Netzwerkzugriffssteuerung mit IEEE 802 1X aktivieren'. Setzen Sie im nächsten Feld 'EA-Typ' auf 'Smartcard oder anderes Zertifikat'. Setzen sie noch einen Haken vor 'Als Computer authentifizieren, wenn Computerinformationen verfügbar sind'. 'Als Gast authentifizieren...' darunter wird nicht aktiviert. Den Button 'EIGENSCHAFTEN' etwas weiter oben auf dieser Registerkarte können Sie ignorieren - darin würde nur 'Zertifikat auf diesem Computer verwenden' aktiviert und ein Haken vor 'Serverzertifikat überprüfen' gesetzt

3.3 'DRAHTLOSE NETZWERKVERBINDUNG/ EIGENSCHAFTEN/ ERWEITERT':

Ich empfehle, bei Verwendung eines WLAN-DSL(!)-Routers hier alles zu deaktivieren - insbesondere die durchlässige XP-Firewall. Das kann das kostenlose 'ZoneAlarm' besser. Hinweis: Kunden des Providers 'Alice' müssen auf jedem einzelnen Netzwerkrechner die Einwahl ins Internet manuell einrichten, weil von 'Alice' DSL-Router seit Ende 2007 offenbar nicht mehr unterstützt werden.

3.4 'DRAHTLOSE NETZWERKVERBINDUNG/ EIGENSCHAFTEN/ DRAHTLOSE NETZWERKE':

Hier wird die Einrichtung via Windows beschrieben - also muss ein Häkchen vor 'Windows zum Konfigurieren der Einstellungen verwenden'. Alternativ könnte dieser Haken entfernt und ein Setup-Programm des WLAN-Client-Adapters (USB-Stick etc.) verwendet werden. Doch wenn Sie bis hierhin gelesen haben, wird das nicht vorhanden sein oder nicht funktioniert haben.

Weil der WLAN-Router schon fertig eingerichtet ist, muss jetzt dessen Signal unter 'Verfügbare Netzwerke' mit dem von Ihnen in dem DSL-Router gewählten Netzwerknamen (SSID) gelistet sein. Wenn es zudem schon unten unter 'Bevorzugte Netzwerke' gelistet ist, markieren Sie es dort durch anklicken und klicken dann auf den Button 'ENTFERNEN' - andernfalls können wir gleich nicht alle Einstellungen vornehmen.

Markieren Sie nun den Netzwerkname (SSID) oben unter 'Verfügbare Netzwerke' und klicken Sie dann auf den Button 'KONFIGURIEREN'. Dort muss unter 'Netzwerkname (SSID)' der im Router vergebene Name unverändert gelassen werden. Dann einen Haken vor 'Datenverschlüsselung (WEP aktiviert)' setzen. Vor 'Netzwerkauthentifizierung (gemeinsamer Modus)' kommt kein Haken. Dann nur noch ein Häkchen vor ' Schlüssel wird automatisch bereitgestellt' setzen. Der letzte Punkt 'Dies ist ein Computer mit Computernetzwerk (AdHoc)...' bleibt ohne Haken, weil dies nur für die direkte Verbindung von zwei Rechnern mit Cross-Over-Kabel ohne Hub oder Router gedacht ist. Der Netzwerkschlüssel, das Schlüsselformat etc. werden also in diesem Fenster nicht ausgefüllt.

Verlassen Sie dieses Fenster durch Klick auf 'OK' - nun sind Sie wieder im Reiter 'DRAHTLOSE NETZWERKE'. Klicken Sie zu guter Letzt dort unten auf den Button 'ERWEITERT' und markieren den obersten Eintrag 'Verfügbares Netzwerk (Zugriffspunkt bevorzugt)'. Der Rest bleibt deaktiviert. Schließen Sie dieses Fenster durch Klick auf 'SCHLIESSEN' und auch den Reiter 'DRAHTLOSE NETZWERKE' durch Klick auf 'OK'. Damit ist die Einstellung des WLAN-Clients (USB-Stick/ Notebook) abgeschlossen.

4. Das Halbfinale - Verbindung herstellen

Gehen Sie auf 'START/VERBINDEN MIT/ DRAHTLOSE NETZWERKE' und geben Sie im aufgehenden Fenster die hexadezimale Ziffernfolge ein, die Sie bei der Konfiguration des Routers in einem Dokument gespeichert haben. Bestätigen Sie die Eingabe - ab jetzt wird die Verbindung stets automatisch hergestellt.

5.0 Datei- und Ordnerzugriff auf andere Rechner einstellen

Derzeit können Sie jedoch nur via WLAN ins Internet - mehrere Rechner des Netzwerks können noch nicht aufeinander zugreifen. Hierzu müssen sie auf den Rechnern ausgewählte Ordner freigeben (Geben Sie niemals pauschal den ganzen Rechner frei - ein Hacker würde hierdurch Zugriff auf alle Daten bekommen):

5.1 Ordner auf Netzwerkrechnern zum Zugriff freigeben:

Markieren Sie im MS Windows-Explorer diejenigen Verzeichnisse, welche Sie freigeben möchten und klicken Sie - wenn der Mauszeiger darüber steht - auf die rechte Maustaste. Im aufklappenden Menü klicken Sie auf 'Freigabe und Sicherheit'. Darin wiederum unter 'Netzwerkfreigabe und Sicherheit' auf 'Diesen Ordner im Netzwerk freigeben'. Entscheiden Sie zudem, ob Netzwerkbenutzer Dateien verändern dürfen und bestätigen Sie diese Änderungen mit 'OK'.

5.2 Das Finale: Auf freigegebene Ordner im Netzwerk zugreifen

Gehen Sie auf 'START/ SUCHEN/ COMPUTER ODER PERSONEN/ NACH EINEM COMPUTER IM NETZWERK' und klicken Sie auf 'SUCHEN'. Wird der andere eingeschaltete und vernetzte Rechner jetzt nicht gelistet, geben Sie im Feld 'Computername' der Suchabfrage zusätzlich den Namen des gesuchten Rechners ein. Diesen finden Sie - natürlich am gesuchten Rechner - unter 'START/ SYSTEMSTEUERUNG/ SYSTEM/ COMPUTERNAME' unter 'Computername' - den Punkt hinter dem angezeigten Namen weglassend. Klicken Sie nochmals auf 'SUCHEN'. Spätestens jetzt müsste der zweite Rechner gefunden werden. Durch Doppelklick auf dessen Eintrag in der Ergebnisliste können Sie auf diesem entfernten Rechner im Explorer navigieren, als wären die freigegebenen Ordner auf Ihrem Rechner.


Fertig. Kaum zu glauben, dass Microsoft das nicht einfacher gebacken kriegt...

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Sonntag, Dezember 09, 2007

Externe Festplatte verhindert Hochfahren des Rechners

Nach so vielen Jahren mit Microsofts WindowsXP hat mich Bill doch nochmal überrascht: Der Rechner bootet nicht, wenn eine externe Festplatte über USB angehängt und eingeschaltet ist - er hängt sich dann am Ende des Bootvorgangs auf.

Die Problemlösung ist so naheliegend wie einfach: Externe Festplatte abklemmen oder ausschalten.

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Freitag, Oktober 19, 2007

TV- + Schnittsoftware + WinXP = Totalabsturz

Es war ein kleiner Gau. Morgens hatte ich noch aus diversen Einzelteilen aus dem Fundus meines Kellers einen Rechner zusammengeschustert, der sogar lief (WindowsXP, 32 Megabyte Hauptspeicher und 4 Gigabyte Festplatte). Am frühen Abend erweckte ich meinen 'Superrechner' [siehe Blogbeitrag 'Simsalabim - aus zwei (Rechnern) mach' eins'] aus seinen verdienten Ruhezustand, um mal eben einen Film zu schneiden. Das per se gelangweilte Schicksal verschaffte sich etwas Abwechslung, indem es just an diesem seltenen Tag, als ich aus Altteilen einen neuen Rechner zusammenschraubte, den meinigen ins 'Bill Gates Gedenk-Nirvana' schickte.

Versehentlich öffnete ich anstelle der Schnitt- die TV-Software. Irrelevant, dachte ich und öffnete die Schnittsoftware auf dem Fuße. Das hätte ich besser gelassen. WindowsXP hängte sich hierdurch nahezu auf, war nur über den Klammeraffengriff aus dem annehmlichen Treibersalat zu befreien, in dem das Betriebssystem festhing und lief danach scheinbar unbeschädigt und unverwirrt weiter. Ich lud die Schnittsoftware erneut, doch bevor ich das Messer an den Film ansetzen konnte, stürzte der Rechner mit einem wortgewaltigen 'blue screen' ab.

Fortan hing sich das System beim Hochfahren auf. Erst habe ich normal gestartet, dann im abgesicherten Modus, dann im abgesicherten Modus mit Eingabeaufforderung und zuletzt in der 'zuletzt als funktionierend bekannten Konfiguration'. Erst über die Reparaturkonsole der WinXP-Installations-CD kam ich an den DOS-Prompt und ließ 'checkdsk.exe' laufen. Doch erfolglos - der nächste Neustart fand ebenfalls nicht statt. Dann - etwas weiter hinten im Windows-XP Setup - wählte ich Reparatur des Betriebssystems - doch ebenfalls ohne Erfolg. Hierbei stürzte gar das Setupprogramm ab, schon bei dem Kopieren der Treiber auf die Festplatte. Also blieb nur die Neuinstallation über das vorhandene System - die schlechteste Variante, weil danach alle Einstellungen, Emails, Programme, Optimierungen etc. nicht mehr vorhanden sind und somit alles neu installiert und eingestellt sein will.

Das klappte ganz gut und ließ mich schon frohlocken, bis die ersten Programme von CDs installiert sein wollten. Beim Lesen der CDs hängte sich der Rechner nochmals nahezu auf - es kamen nicht einmal mehr Fehlermeldungen. Ein simpler Neustart brachte hier Abhilfe. Irgendwann war wieder alles aufgespielt und eingestellt - nur die so schön strukturiert abgelegten Mails sind alle weg und zwei Festplatten haben ihre Daten verloren. Die eine ist nicht mehr zugänglich, die andere bettelt um Formatierung. Aber ich habe ja noch ein paar andere dranhängen und ohnehin zwei Backups meiner Daten, so hält sich das Leid in Grenzen. Und ich lasse diese Baustelle ersteinmal ruhen.



Was habe ich übrigbehalten, gelernt und mitgenommen aus diesem 24-Stunden-Rennen um den großen Preis eines laufenden Rechners? Immer schön langsaaaaam die Programme starten, erst überlegen, dann wählen und wenn sich Bill Gates Bastelbetriebssystem doch einmal verheddert, vorsorglich resetten und nicht retten. Dann klappt's auch mit der Schnittsoftware.

(Im Bild sind beide besagte Programme in friedlicher Co-Existenz)

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Dienstag, August 28, 2007

Neuer Speicherriegel stört Ruhezustandsfunktion des PC

Ich wiederhole es - ich liebe die Ruhezustands-Funktion von WindowsXP. Nie mehr den Arbeitsbereich mühselig einrichten, alle Programme sind ad hoc verfügbar. Selbst Ihre Texte können Sie an genau der gleichen Stelle weiterschreiben, Microsofts Mediaplayer spielt an genau der gleichen Stelle weiter und auch ein Scan nach Trojanern macht... naja, Sie wissen schon.

Über das Einrichten und Beseitigen erster Probleme habe ich in dem Post 'Stromverbrauch ohne Ende?' berichtet. Aber nun war Schluss mit der Herrlichkeit - ich habe aufgerüstet. Statt zwei Speicherbausteine trohnten nun deren drei auf dem Mainboard meines 'Superrechners'. Und schon ging er nach dem Druck auf den Ein-/Ausschalter nicht mehr in denselben, sondern täuschte dies nur an, um dann flugs wieder hochzufahren. Kurzum- der Rechner fuhr nicht mehr herunter.

Die Lösung:
Wenn einem soviel Schönes wiederfährt, dann ist es schon einen Blick in die Systemsteuerung wert. Ich ging also in 'START/SYSTEMSTEUERUNG/ENERGIEOPTIONEN/RUHERZUSTAND' und nahm das Häkchen aus dem Kästchen vor 'Ruhezustand aktivieren'. 'Übernehmen' und 'OK' angeklickt - und wieder zurück an die gleiche Stelle - nur jetzt setzte ich das Häkchen erneut in das Kästchen und aktivierte erneut den Ruhezustand. Und wieder Bestätigung mit 'OK'.

Dem Ruhezustand war nur die Größe des bisherigen Hauptspeichers bekannt - das verwirrte ihn bis an den Rand des Wahnsinns. Doch nun ist er wieder der Master seiner Domain, verwaltet die neue vollständige Größe des Hauptspeichers und funktioniert einwandfrei - bis zur nächsten Überraschung...

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Donnerstag, Juni 28, 2007

Toolbar-Trouble

Ich mag Toolbars nicht. Die Mehrzahl installiert sich ungefragt mit irgend einer Software, glotzt einen aus dem Browser ständig an und verkleinert das Guckloch, durch das wir in die große weite Internet-Welt schauen wollen.

Doch gestern war ich auf der Suche nach den Alexa™-Pageranks auf www.alexa.com. Und fand zwar nicht auf Anhieb eine PR-Anzeige für beliebige Websites, aber eine Toolbar, welche diese Funktion beinhaltet. Jetzt - mit etwas Nachdenken - ist mir klar, dass das Verbreiten der Toolbar das höhere Ziel des Alexa™-Marketing ist. Hätte ich doch nur dort weiter gesucht. Doch ich dachte, so eine Toolbar, die dir von jeder Seite, auf der du bist, den Pagerank anzeigt, ist mal was praktisches. Also lud ich sie herunter und installierte los. Vielleicht war es ein Zeichen des Internet-Gottes, dass mein Virenscanner Alarm schlug und gar böses vermeldete. Ich war mir nicht ganz sicher, ob eine Toolbar für meinen Wächter nicht per se, also quasi vom Hause aus 'böse' ist. Darum installierte ich unbesorgt weiter.

Fertig. Schön. Doch irgendwas war nicht so wie sonst. Richtig - Programme ließen sich nicht mehr starten. Der Klick auf ein Browser- oder Outlook-Icon blieb ohne Wirkung. In den geöffneten Programmen konnte ich jedoch noch weiterwurschteln. Auf Dauer ist dies jedoch kein Zustand und so startete ich neu. Was schade ist, denn seit ich den Rechner nicht mehr herunterfahre, sondern in den Ruhezustand wechsle, genieße ich es, nach dem Hochfahren meine vollständige Arbeitsumgebung vor mir zu haben [siehe Blogbeitrag: 'Stromverbrauch ohne Ende?']. Sämtliche unterbrochenen Aktivitäten wie Backups, Post hochladen oder das Schreiben werden umgehend an genau der Stelle fortgesetzt, an der sie durch den Ruhezustand unterbrochen wurden. Das spart viel Zeit und ist echt cool.

Aber der Rechner fuhr nicht mehr hoch, hängte sich irgendwo im Initialisierungsprozess von WindowsXP™ auf und startete noch nicht einmal - wie sonst stets beim zweiten Versuch - die Scandisk™-Festplattenüberprüfung. Doch irgendwas geht immer, und darum ging ich das nächste Mal über den Hotkey 'F8' in das Bootmenü. Und wählte zunächst den abgesicherten Modus - mit gleichem Misserfolg - und beim nächsten Anlauf die 'letzte als funktionierend bekannte Konfiguration'. Doch auch hier Fehlanzeige. Also ein neuer Fall für die Installations-CD? Ich startete die WindowsXP™-Installation, wählte an passender Stelle 'R' für 'Reparieren' und ließ machen. Und zwar den langersehnten Scandisklauf. Danach lief das System wieder fehlerfrei - und die unerquickliche Toolbar war ich auch los.

Gut, wäre mein Gedächtnis nicht so miserabel, hätte ich mich daran erinnert, wie ich über das Startmenü und die Eingabeaufforderung Scandisk™ für DOS manuell starte. Aber sei's drum.

Toolbars? Never again.


(!! WEGEN ABMAHNUNGEN WERDEN HERSTELLER UND PROGRAMMBEZEICHNUNGEN NICHT MEHR MIT VOLLSTÄNDIGEN NAMEN GENANNT !!)

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Sonntag, Mai 13, 2007

Ein Trojaner aus dem "Partner"-Shop

Ich las im Diskussionsforum des Ama...-PartnerNet und klickte auf den Partner Shop-Link des wohl eifrigsten Helfers und Problemslösers dieses Forums. Und sofort meldete Anti... Guard den Fund des Trojaners e-Browser Plugin 'SPR-Remotwatch', der - wie eine weitere Systemmessage meldete - gerade sich zu installieren versuchte. Die Webseite könnte von Unbefugten über einen IFrame-Aufruf gekapert sein - die Infizierung könnte aber auch vom Shop-Betreiber gewollt sein. Ich wog Nachteile und Nutzen dieses AddOns ab und entschied mich für den Abbruch dieser Installation und das vom Virenscanner angebotene Löschen. Der Ama... Support erhielt eine Mittelung über deren Kontaktformular.

Kurz darauf hangelte ich mich im MS Windows-Explorer von irgendeinem Unterordner zum Arbeitsplatz hoch - und mich traf fast der Schlag: Im Hauptlaufwerk 'C:\' befanden sich genau 36799 temporäre Dateien in einer fortlaufenden Buchstaben- und Zahlennummerierung. Nach dem Versuch, über den Editor den Inhalt einer dieser Dateien einzusehen, meldete dieser ein unbekanntes Makro. Zeitgleich ging die Belastung meiner zuvor eher unterbeschäftigten CPU auf konstant 100% - es ging fast nichts mehr.

Ich mache es kurz: Die CPU-Belastung reduzierte ich durch Entfernen von einigen 'sychost.exe'-Instanzen aus der Prozess-Anzeige des MS Task-Managers. Niemals blind alle dieser Instanzen von WindowsXP schließen - das Betriebssystem würde einen Neustart einleiten. Meine beiden Lieblings-Trojanerscanner Spybot Search & Destroy und Lavas... AdAware fanden nichts Neues. Die Makros bleiben bis zu dessen manueller Entfernung ausgeschaltet. Und die temporären Dateien ließen sich in einer 45-minütigen Aktion löschen. Offenbar wurde deren Erzeuger vom Virenscanner gelöscht, nachdem er dies im Hauptverzeichnis anrichtete.

Ähnliches widerfuhr mir vor Kurzem nach dem Klick auf den 'Nächster Blog'-Link der NavBar von Blogger.com. Daraufhin habe ich diese von Blogger.com angebotene Navigationsleiste und Toolbar aus meinen Blogs entfernt. Denn bei Links mit bekannten Betreibernamen oder-namenszusätzen auf einer vertrauten Webseite wird man leicht unvorsichtig.

Ab sofort möchte ich nur noch über ausgefallene Festplatten und qualmende CPU's berichten - ich kann keine Trojaner mehr sehen.


Nachtrag vom 16.5.07: 4 Tage nach meiner Meldung an den Buchhändler Ama... sind die gefährlichen Links immer noch im Forum verbreitet wie die Grippeviren in der U-Bahn - und zu einer Antwort/Reaktion hat sich dieses Unternehmen auch nicht herabgelassen. Merke: Es gibt auch noch andere Online-Buchhändler - beispielsweise Lesen.de.


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Samstag, März 17, 2007

Stromverbrauch ohne Ende?

Ich habe ein Auto, das säuft. Damit kann mein Portemonnaie leben, denn ich bewege mich kaum aus dem kleinen Dreieck meiner Welt hinaus. Doch ich habe auch fünf Rechner im Haus, welche den Strom saufen wie Kamele das Wasser, den Zähler im Keller ins Schwitzen bringen. Im letzten Abrechnungsjahr lag unser Verbrauch mit etwa 10500 KW/h auf dem Niveau eines mittelständischen Betriebes - der von den E-Werken genannte Referenzwert beträgt für unsere Haushaltsgröße lediglich 4000 KW/h. In Kürze wird uns unser Stromversorger mit Weihnachtsgrußkarten und Bonusmeilen bedenken. Was tun?

Ich habe schon vor zwei Jahren sämtliche Leuchten auf Energiesparlampen umgerüstet. Selbst die Standbye-Geräte werden seit gut einem Jahr nach Gebrauch ausgeschaltet - entweder am Gerät oder über Funksteckdosen. Einen sechsten Rechner löste ich auf, indem dessen Funktionen von einem anderen übernommen wurden [siehe Blogbeitrag: 'Simsalabim - aus zwei (Rechnern) mach' eins' ]. Doch scheint der Verbrauch der verbliebenen Computer so dominant zu sein, dass all dies nur wenig einbringt - etwa 26 Euro Ersparnis im Monat. Jede der Kisten saugt je nach Belastung zwischen 180 und 400 Watt pro Stunde aus der Leitung. Da kann ich jedes Zimmer hell erleuchten, die paar 7 oder 11 Watt-Energiesparlampen fallen nicht mehr ins Gewicht.

Doch ein Licht am Horizont gibt es noch. Ich habe über ein Verbrauchsmessgerät entdeckt, dass
  • nur vorn am Netzschalter abgeschaltete oder in den Ruhezustand versetzte Rechner noch 22 Watt (Rechner 1) und 17 Watt (Rechner 2) verbrauchen.
  • der Scanner unbenutzt 13 Watt verbraucht
  • die externe Festplatte 18 Watt Strom zieht
  • unsere TFT-Monitore keinen Ruhestrom saugen
  • selbst am hinteren Netzteil ausgeschaltet ein Rechner noch siebzehn Watt je Stunde (Rechner 1) verbraucht.
Diesen 'Ruheverbrauch' multipliziert mit unseren fünf Rechnern ergibt etwa 120 Watt Grundverbrauch ohne jeden Nutzen in jeder Stunde des Tages. Damit könnten wir schon einen kleinen Raum beheizen oder den Rasen hinter dem Haus in Halogen-Flutlicht tauchen. Weitere 22 Watt Stundenverbrauch für den Fritzbox DSL-Router, zwei Telefon-Netzteile und einen weiterer Hub bleiben unberücksichtigt - diese Geräte werden ganztägig gebraucht.


Hier ist meine zweiteilige Lösung:


1. Hardwareseitig:
Die Rechner samt Monitore, Druckern, Scannern, DVB-T Antennen und externen Laufwerken trennen wir fortan über Funksteckdosen oder abschaltbare Steckdosenleisten aus dem Baumarkt komplett vom Netz, sobald sie nicht benutzt werden. Und sie werden ausgeschaltet bei der kleinen Mahlzeit oder dem kleinen Einkauf zwischendurch, wo sie sonst weiterliefen. So müsste es möglich sein, die Drehscheibe des Stromzählers gelegentlich zum Stehen zu bekommen - wenn der Kühlschrank gerade mal nicht kühlt. Optimal wäre der Umstieg auf schon vom Hause aus energiesparenden Notebooks, an denen die Terrabyte vorhandener Festplatten nur bei Bedarf als externe Laufwerke angehängt werden. Doch würde die Amortisation dieser Hardwarekosten vermutlich länger dauern als die Notebooks halten. Noch ein Tipp: Lassen Sie bei eingeschalteter Steckdosenleiste/Funksteckdose eine 5 oder 7 Watt-Lampe mitbrennen. Das kostet gemessen am Verbrauch der Hardware kaum Strom, erinnert jedoch zuverlässig an das Abschalten. Ich jedenfalls würde es häufiger vergessen.

2. Softwareseitig:
Wenn Sie den Ruhezustand als Standard beim Druck auf den Ein/Aus-Schalter eingerichtet haben, lohnt auch das Abschalten für wenige Minuten zwischendurch. Auf Wunsch begibt sich der Rechner gar nach einer von Ihnen zu wählenden Zeitspanne der Untätigkeit von selbst in den Ruhezustand Achtung: Angehängte externe Festplatten müssen zuvor manuell vom Rechner oder vom Netz getrennt werden, sonst begibt sich dieser nicht in den Ruhezustand. Und das gelegentliche vollständige Herunterfahren des Systems erfolgt oft erst nach einer zweimaligen(!) Anwahl von 'START/AUSSCHALTEN/AUSSCHALTEN'.
Nach dem Wiedereinschalten ist Ihre Arbeitsumgebung wie zuvor komplett vorhanden und Sie können an gleicher Stelle weiterarbeiten.
  1. Vorgehensweise: Unter 'START/SYSTEMSTEUERUNG/ENERGIEOPTIONEN/ERWEITERT/RUHEZUSTAND AKTIVIEREN' ein Häkchen setzen und unter 'START/SYSTEMSTEUERUNG/ENERGIEOPTIONEN/ERWEITERT' unter 'Beim Drücken des Netzschalters am Computer' den Auswahlpunkt 'In den Ruhezustand wechseln' auswählen. Zusätzlich zur Vermeidung einer Passwortabfrage beim Aufwecken unter 'START/SYSTEMSTEUERUNG/ENERGIEOPTIONEN/ERWEITERT' vor 'Kennwort bei Aktivierung aus dem Standbyemodus anfordern' den Haken entfernen.
  2. Wenn Sie die Firewall Zonealarm nutzen, müssen Sie zudem die DHCP und die DNS-Adresse des DSL-Routers als 'trusted zone', als 'sichere Zone' einrichten. Sonst hätten Sie nach dem Hochfahren aus dem Ruhezustand häufig kein Internet/DSL. So geht's: Erkunden Sie zunächst diese Adressen. Gehen Sie auf 'START/PROGRAMME/ZUBEHÖR/EINGABEAUFFORDERUNG'. Geben Sie in dem DOS-Fenster in der Kommandozeile 'ipconfig /all' ein. In dem angezeigten Ergebnis finden sich weiter unten die DNS- und die DHCP-Server Adressen des Routers. Bei der FritzBox ist dies nur eine - es können jedoch auch mehrere sein. Jetzt gehen Sie in Zonealarm in 'FIREWALL/ZONEN/HINZUFÜGEN/IP-ADRESSE' und geben hierüber nacheinander die gefundenen IP-Adressen vom DNS- und DHCP-Server ein. Zuletzt bestätigen Sie dies mit Klick auf 'ÜBERNEHMEN'. Jetzt muss nur noch unter 'FIREWALL/GRUNDEINSTELLUNGEN' der untere Schieberegler 'Sicherheit für die Sichere Zone' in Mittelstellung gebracht werden - auf 'HOCH' gäbe es nach dem Aufwachen aus dem Ruhezustand ebenfalls keine Verbindung zum Internet. Und wirklich zu guter Letzt muss noch unter 'PROGRAMMEINSTELLUNGEN/GRUNDEINSTELLUNGEN' die automatische Internetsperre deaktiviert werden - sonst läuft nach dem Ruhezustand nix mehr. War doch einfach, oder?

Das war's. So funktioniert es meistens - das Einrichten des Ruhezustand kann jedoch auch schiefgehen, wie ich es im Beitrag 'Vorsicht bei Aktivierung des Ruhezustands unter WindowsXP' beschrieb. Deshalb ist es ratsam, zuvor unter 'START/PROGRAMME/ZUBEHÖR/SYSTEMPROGRAMME/SYSTEMWIEDERHERSTELLUNG' einen neuen Systemwiederherstellungspunkt zu setzen, um es notfalls leicht restaurieren zu können.


PS. Das beispielsweise das Mainboard selbst beim vollständig heruntergefahrenen Rechner noch unter Strom steht, können Sie an ihrem Hub erkennen: Die Netzwerkkarte liefert kontinuierlich ein Signal an den Hub - dessen Diode leuchtet.

Nachtrag aus August 2007: Wenn Sie so verwegen sind, später einmal einen neuen Speicherriegel nachrüsten zu wollen, dann lesen Sie besser gleich meinen Post 'Neuer Speicherriegel stört Ruhezustandsfunktion des PC'.


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Dienstag, Dezember 19, 2006

Vom blinden Microsoft Windows-Explorer und doofen Festplatten

Seit zwei Wochen lehnt es der MS Windows-Explorer auf einem der Rechner ab, per USB verbundene externe Laufwerke anzuzeigen. Merkwürdigerweise haben andere Programme wie beispielsweise die Software zur Datensicherung keine Probleme - nur Bill's Meisterwerk des Software-Engineering bringt's nicht.

Außer einer Neuinstallation aller Mainboard-Treiber fallen mir hierzu kaum Lösungsmöglichkeiten ein. Doch bis ich die Treiber-CD gefunden und dieselben aufgespielt habe, ist vermutlich Weihnachten.

Die Wackelkontakt-Festplatte meines 'Superrechners' dagegen tut's noch. die Betonung liegt auf 'noch', denn wenn sie mal nicht anspringt, sind zehn Minuten Biegen und Probieren angesagt - bis sie dann mit etwas Glück wieder anläuft. Inzwischen spiegele ich den kompletten Datenmüll dieses Hauptlaufwerks einschließlich der MS WindowsXP-Installation, und wenn's dann einmal ganz vorbei ist, brauche ich nur die gespiegelte Platte ad definitione und per Jumper zum Hauptlaufwerk zu erklären.

Wenn doch alles so einfach wäre...

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Donnerstag, September 28, 2006

Simsalabim - aus zwei (Rechnern) mach' eins

Ich hatte die folgende geniale Überlegung:
Ein Rechner verbraucht im Betrieb etwa 500 Watt, zwei Rechner etwa 1000. Das ließe sich halbieren, wenn ich beide - die nach meinem Umzug vor zwei Jahren sowieso nebeneinander stehen - zu einem Rechner zusammenführte. Es handelt sich dabei um meinen allseits bekannten 'Medienrechner' mit Filmen und Musik, der an den Fernseher angeschlossen ist und meinen 'Arbeitsrechner', auf dem ich TV-Sendungen aufnehme, mehr schlecht als brauchbar programmiere und u.a. Blogeinträge verfasse. Dieser neue 'Superrechner' sollte also nicht nur sechs Festplatten, ein DVD-Laufwerk und einen Brenner aufnehmen, sondern auch zwei Video-Signale in verschiedenen Auflösungen an TFT-Monitor und Fernseher - ein antiquiertes Röhrengerät aus dem letzten Jahrtausend - senden. Eigentlich relativ einfach.

Das attraktivere Gehäuse des Medienrechners motivierte mich, diesen und dessen Mainboard und Grafikkarte gleich mit als Basis für die Zusammenführung zu nehmen. Zum Testen habe ich zunächst beide Bildschirme an die Elsa™-Grafikkarte des Medienrechners angeschlossen. Beide Signale waren in hoher Auflösung 1280x1024, was auf dem Fernseher zu einer abgeschnittenen Darstellung führte. Denn der 4:1-Fernseher kann nur 640x480 oder maximal 800x600 Bildpunkte darstellen.

Das Einbauen der Laufwerke war unproblematisch, weil im Medienrechner bereits ein einem ausgeschlachteten alten Rechner entnommenes Festplatten-Chassis unten lose eingelegt war. Dieses nahm die beiden Festplatten aus dem Arbeitsrechner auf. Allerdings tauschte ich die Bootlaufwerke, weil auf dem Arbeitsrechner unzählige Programme, Tools und die DVB-T Software installiert waren. Die liefen perfekt - und eine Neuinstallation wollte ich unbedingt vermeiden.

Unter Windows98™ war ein derartiger Tausch der Hardware meist problemlos möglich, das Betriebssystem forderte über die Installations-CD beim ersten Hochfahren lediglich alle neuen Treiber an, die es brauchte - und das war's. WindowsXP™ dagegen zickt - es hasst Umzüge und straft derartige Ansinnen mit einem tiefblauen Bildschirm voller Gemecker.

Also entschied ich mich für eine Neuinstallation - praktischerweise auf einer fast leeren HDD. Folgende Probleme traten auf:


    DVB-T ohne oder mit flackerndem Bild
    War dieser nicht behebbare Fehler nicht der Grund, weshalb ich die DVB-T Karte seinerzeit aus dem Medienrechner in den Arbeitsrechner umsetzte? So war's. Mein Verdacht fällt auf die steinalte AGP-Grafikkarte, die möglicherweise nicht in der Lage ist, neuere DirectX-Befehle zu verarbeiten. Der Tausch der älteren Elsa™ auf die jüngere ATI™ klappte - dies ist nicht selbstverständlich angesichts des Spannungs- und Sockel-Wirrwarrs bei AGP-Karten. Nur bekam ich zunächst das 'Control-Center' der Grafikkarten-Software nicht installiert. Hierfür war - so ein kleiner Hinweis auf der Herstellerseite - das 'Microsoft Framework™' Voraussetzung. Und für dieses wiederum, so zeigte sich bei dessen Installation, war der Microsoft 'Windows Installer™' ab Version 3.0 Vorraussetzung. Diese Zusammenhänge hätte ATI™ auch als Hinweis in seinem Setup-Programm anzeigen können. Doch ATI™ ist nicht FRITZ™ - wenigstens war die Beschaffung der Software über Google™ problemlos. Eine Gedenksekunde länger brauchte ich, um herauszubekommen, dass die DVB-T-Fernsehsoftware DirectX™ ab Version 9.0 brauchte, um überhaupt irgend etwas zu tun, und sei es nur das Suchen von Sendern.

    Wo sind meine Emails?
    Outlook-Express™ ist wirklich zu dämlich programmiert. Da gibt es einen Import-Assistenten, mit dem ich in den vergangenen Jahren erst in einem von etwa einem halben duzend Malen und auch eher zufällig klargekommen war. Über ihn können Emails aus anderen Mailprogrammen eingebunden werden. Doch ist diese Funktion nicht in der Lage, ein Laufwerk selbstständig nach Datendateien zu durchsuchen. Offenbar hängen Microsoft-Programmierer nicht sonderlich an ihren Emails. Denn das Auffinden einer solchen Quelle ist zeitaufwendig. Meist ist es die Datei Outlook.pst, in der die Mails gespeichert sind. Aber nicht immer. Und das bringt Spannung in das öde Einrichten. Denn warum sollten sich auch sämtliche gespeicherten Emails, Programm- und Kontoeinstellungen per Mausklick übertragen lassen?
    Tipp: Am besten kopiert man den kompletten Ordner 'Dokumente und Einstellungen' vom alten Hauptlaufwerk auf das neue. Nach dem 'blinden' Kopieren von 'c:/Dokumente und Einstellungen' in das neue Hauptlaufwerk sind die Outlook-Express Ordner mit den Mails bereits da - und zwar im Ordner 'Windows 2000 /XP': 'c:\Dokumente und Einstellungen\\Lokale Einstellungen\Anwendungsdaten\Identities\{Code}\Microsoft\Outlook Express'. Schauen Sie in den tiefsten Ordner hinein - enthält er die Ordnerstruktur Ihrer bisherigen Mailablage in Outlook-Express. Dann kopieren Sie dessen Inhalt einfach in das zweite Verzeichnis '{Code}\Microsoft\Outlook Express', welches mit der Neu-Installation von Outlook-Express angelegt wurde. Denn nur darin sucht das Mailprogramm nach Daten. Nach der Neuinstallation bereits abgerufene Emails gehen dabei jedoch unwiederbringlich verloren - Sie können diese vorher nur einzeln aufrufen und dann über 'Datei/Speichern unter...' auf der Festplatte separat ablegen..

    Ich mag Microsofts MSNâ„¢ nicht
    Ich schwöre, bei jedem Aufruf des MS Internet Explorers™ werde ich entführt - auf Microsofts MSN™-Seite. Obwohl ich schon diverse Male über 'Extras/Internetoptionen' die Startseite geändert habe. Da gab's einen Trick, nur fällt mir der gerade nicht ein.
    Nachtrag: Nach der kurz darauf beim zweiten Arbeitsrechner fälligen Neuinstallation trat dieses Phänomen nicht auf. Ich vermute eine Infizierung durch Microsofts MSN-Portal beim ersten Aufruf des MS Internet-Explorers, als die Firewall noch nicht eingerichtet war.

    ATI™ zwingt den Fernseher zum primären Monitor...
    ...und lässt beim Hochfahren den sekundären TFT-Bildschirm dunkel. Das ist dann ein Problem, wenn Sie in das BIOS oder über die Taste die erweiterten Startoptionen von WindowsXP™ wollen. Vielleicht wäre das zu korrigieren, wenn mich ATI™ in seine Software 'Control Center' lassen würde. Doch nach dem Erscheinen des Logos hängt sich dieselbe auf. Oder meldet gelegentlich nach dem Hochfahren, dass ich keine Erlaubnis hätte, dieses aufzurufen und den System-Administrator fragen solle. Das ich auf dem Fernseher überhaupt etwas sehe, verdanke ich meinem detektivischen Spürsinn, welcher im ATI™-Programmordner die Tools 'Toggle.exe' und 'Wizard.exe' aufspürte. Die in 'Systemsteuerung/Anzeige' einstellbaren Modi zum Twin-Viewing, zum Betreiben mehrerer Monitore, beschränken sich dagegen nur auf das Aktivieren desselben und Anzeigen des Desktop-Hintergrundes auf dem zweiten Bildschirm.

    Die folgenden Sichworte sollten bei der Einstellung helfen: Im Wizard (C:\Programme\ATI Technologies\ATI.ACE\wizard.exe) unter 'Standard-TV' und 'Analog Monitor' jeweils ein Häkchen, im nächsten Fenster 'Clone (Presentation) Mode' wählen. Im Control-Center, welches sich nur einmal nach dem Neustart laden läßt, 'View/Advanced View' wählen, dann unter 'View/Display Manager' das Monitor-Symbol unter 'Main' hinbekommen und das TV-Symbol unter 'Clone' ggf. durch rechte Maustaste auf eines der Bilder und 'Swap display mapping' auswählen. Dann noch zu guter Letzt unter 'View/Video/Theater mode' 'Theater mode' und 'Scale to full screen' sowie das Fernseher-Format auswählen. Endlich fertig!

    Nachtrag: Jetzt - zwei Tage später - komme ich problemlos in das 'Control Center'. Zwar ist das Einstellen beider Bildschirme hierüber trickreich und von üblen Fallen wie beispielsweise zwei schwarzen Bildschirmen begleitet, woraus mich nur der Restknopf rettete - aber nun geht's. Der Fernseher bekommt Filmsignale im 'Theatermodus', d.h. dort erscheint stets der Film als Vollbild, wogegen auf dem TFT irgend eine andere Anwendung im Vordergrund sein kann. Einfach genial, wenn's denn erreicht ist. Sollte ich jedoch gezwungen sein, diese Einstellung auf einem neuen System zu reproduzieren, wäre ich genauso ratlos zu zuvor.

Alles in allem habe ich es innerhalb eines Tages geschafft, dass die wichtigsten Programme wieder laufen. Und ganz ohne Datenverlust. Das Leben ist schön.


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Montag, Juni 19, 2006

Vorsicht bei Aktivierung des Ruhezustandes unter WindowsXP

Es war von mir nicht geplant, einen zweiten Blogeintrag in Folge mit 'Vorsicht' beginnen zu lassen - aber Bill's WindowsXP hält so manche Überraschung in unauffälligen Funktionen bereit.

Ich aktivierte erstmals in dieser Installation unter 'Systemsteuerung/Energieoptionen' den Ruhezustand. Daraufhin wählte ich anstelle von 'Herunterfahren' beim Abschalten 'Ruhezustand'. Der Rechner fuhr herunter und schrieb den Inhalt des Hauptspeichers in eine Datei, um diese beim erneuten Booten wieder einzulesen. Eigentlich eine feine Sache - soweit war alles gut.

Nach dem Neustart meldete XP, das Speicherabbild sei beschädigt und schlug seinem Dumm-User vor, er solle noch einmal starten. Das tat ich auch - doch anstelle des erwarteten Startlogos kam nach dem Scandisk-Durchlauf ein 'blue screen' mit der folgenden Meldung:
"Registrierung konnte die Struktur (Datei) oder ihr Protokoll oder ihre Alternative nicht laden. Die Struktur ist beschädigt, nicht vorhanden oder nicht beschreibbar. Speicherabbild des physischen Speichers wird erstellt."

Dieses war in diesem Zusammenhang eine völlig nutzlose und verklausulierte Meldung in Verbindung mit einer überflüssigen Aktion - hier das nochmalige Erstellen eines Abbildes des Hauptspeichers. Warum teilt Microsoft dem User nicht einfach mit, dass WindowsXP einen schweren Fehler unbekannter Herkunft und Ausmaß vorgefunden hat? Und warum geben sie in diesem Screen keine Lösungsmöglichkeiten an die Hand? Diese musste ich mir einmal mehr selbst erarbeiten.

Zunächst startete ich den Rechner im 'Abgesicherten Modus'. Das war der verkehrte Weg, denn das System hängte sich auf. Dann startete ich nochmals, rief jedoch über die Taste 'F8' das erweiterte Startmenü auf und wählte die Startoption: "Letzte als funktionierend bekannte Konfiguration starten". Dem folgte nochmals ein Durchlauf von Scandisk - und der Rechner fuhr hoch. Das System funktionierte einwandfrei, bis ich mich dazu entschloss, den Rechner herunterzufahren. Denn jetzt schaltete er sich nicht mehr von selbst ab, sondern vermeldete: "Sie können den Rechner jetzt ausschalten".

Aus diesem Grunde habe ich letztlich über die Systemwiederherstellung die letzte Sicherung wiederhergestellt, wodurch nun zwar ein paar zwischenzeitlich installierte Programme fehlen. Aber die waren sowieso nicht gut und der Rechner schaltet sich jetzt wenigstens wieder aus.


Nachtrag im März 2007: Soeben habe ich entdeckt, dass ich nun jedoch meinen Rechner problemlos über 'START/AUSSCHALTEN/STANDBY'in den Ruhezustand schicken kann, wenn ich beim Klick auf Standby die Umschalttaste gedrückt halte...

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Samstag, Juni 10, 2006

Vorsicht bei Anlage eines neuen Benutzerkontos unter WindowsXP

Nichts ist unter Bill's Betriebssystem WindowsXP so einfach, als das es sich für mich nicht zu einen Drama ausweiten könnte. Nehmen wir einfach einmal das Anlegen eines neuen Benutzerkontos.

Bei der Installation des Betriebssystems hatte ich seinerzeit darauf verzichtet, auch nur ein einziges Benutzerkonto anzulegen. Das WindowsXP-Setup legt dann automatisch eines mit Administratorenrechte und ein deaktiviertes Gastkonto an. Wollen Sie unter dieser Konstellation später ein neues Benutzerkonto hinzufügen, achten Sie darauf, nur eines mit eingeschränkten Rechten anzulegen. Denn das Anlegen eines neuen Benutzerkontos mit Administratorenrechten kam in meinem Fall einem Daten-Harakiri gleich - außerhalb des 'abgesicherten Modus' kam ich an meine alten Daten nicht mehr heran als da wären: Installierte Programme, Outlook-Kontakte und Mails, Favoriten des Browsers etc.. Denn das ursprüngliche Benutzerkonto erschien nicht auf der Benutzerkonten-Auswahlliste beim Hochfahren des Betriebssystems. So kam bei mir das Anlegen eines neuen Benutzerkontos im Aufwand einer Neuinstallation von WindowsXP gleich.

Es gibt jedoch eine vorbeugende Lösung:
  1. Kopieren Sie den gesamten Inhalt des Ordners "c:\ Dokumente und Einstellungen\" irgendwohin. Am besten mit 'Backup', weil Microsoft's Betriebssystem das Kopieren abbricht, sobald eine der zu kopierenden Dateien im Gebrauch, also geöffnet ist.
  2. Legen Sie den neuen Benutzernamen mit Administratorrechten an.
  3. Kopieren Sie sofort hiernach die Unterordner und Dateien des gesicherten Verzeichnisses in den Ordner "c:\ Dokumente und Einstellungen\" hinein.
  4. Erst jetzt rufen Sie Outlook oder Ihren Browser auf und nehmen weitere Einstellungen vor wie beispielsweise das Anlegen von Emailkonten.
Vertauschten Sie hierbei die Reihenfolge, würden beispielsweise neue Emails nach dem Neu-Einrichten der Email-Accounts in den Outlook-Einstellungen vom Server abgerufen und durch das Zurückkopieren überschrieben. Es ist unschwer zu erraten, dass mir dies alles wahrlich passierte.

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Montag, September 12, 2005

WindowsXP fährt nicht mehr runter

Übel genug, daß man auf 'Start' klicken muß, um eine Sitzung zu beenden. Nun fährt der Rechner nicht mehr herunter. Wahrscheinlich ein Virus der Hamburger Elektrizitätswerke. Es erscheint nicht einmal eine Meldung, daß dies und das nicht beendet werden könne. Nix.

Er läuft und läuft und läuft. Bis ich ihn gewaltsam abschalte. Um dann beim Hochfahren die Festplatten zu überprüfen, denn gewaltsames Abschalten mag das Mistding nicht. Bill's Schöpfung nervt- entwickle er doch bitte nur noch ein letztes Treiberupdate für Windows98, ein allerletztes, und ich trete XP in die Tonne!

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Samstag, September 03, 2005

Digital-Camera

Eine feineErfindung. Doch wenn ich dann nur mal eben etwas machen möchte, geht es entweder nicht oder schief. So auch heute. Viele bunte Bilder auf dem Eirene-Sommerfest gemacht, danach Camera über USB angeschlossen, doch WinXP schläft friedlich weiter. Dann Software&Treiber von der Hersteller-CD installiert. WinXP erkennt das Gerät, doch es erscheint nicht als Laufwerk unter 'Arbeitsplatz'. So weit, so schlecht. Dann das USB-Kabel in einen anderen USB-Eingang gestöpselt - und WinXP schläft wieder tief und fest, keine Erkennung.

Hilfe.

Dann Camera an einen anderen XP-Rechner angeschlossen, sie wird erkannt und ohne Software&Treiber-Installation kann ich mit Microsofts Windows-Explorer kopieren. Nur beinahe perfekt, denn angezeigt wird das Laufwerk nur in dessen linken Explorer-Fenster, in der aufgeklappten Adresszeile ist es auch hier nicht zu finden.

Das liebe ich so an Bill's Software - man kommt selten an einen Punkt, an dem gar nichts mehr geht. A bisserl geht immer.

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Sonntag, August 28, 2005

USB-Stick

Nur noch mal eben die geänderten Daten auf den Stick gespielt und fertig? Nein - der Stick wird nicht erkannt. Weder als Hardware noch als separates Laufwerk. Mist. Also einen anderen Stick genommen und wieder probiert. Dieses Gerät wird erkannt - aber auch hier kein Laufwerksbuchstabe. WindowsXP fordert wie üblich Treiber an, dabei hat es die in seinem Bauch. Im Gerätemanager alles paletti - kein Fehler weit und breit.

Was tun? Ich schmiß die so toll funktionierenden USB-Geräte aus dem Gerätemanager, ließ nach neuer Hardware suchen und - stürzte total ab. War es nicht der große Vorzug von XP, jede Anwendung in einem separaten Sandkasten auszuführen? Also Neustart, Festplattenüberprüfung und dann endlich... installiert XP ganz von allein die USB-Treiber, erkennt den "Massenspeicher" und läßt mich darauf zugreifen. Danke, Bill!

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Dienstag, August 23, 2005

Bill's Rätsel

Wenn man - wie ich heute - ein neues System einrichtet, WindowsXP auf einer nur partionierten Festplatte, bietet Bills Betriebssystem die Möglichkeit des Schnellformatierens an. Nach einigen kopierten Dateien häuften sich dann die Fehlermeldungen, so dass ich an ein defektes CD-Laufwerk dachte. Im Keller lagen noch zwei herum, also ausgetauscht, doch die Fehler blieben. Dann lieh ich mir versuchsweise eine andere XP-CD, doch auch hier das gleiche Spiel.

Und was war es? Die Schnellformatierung. Erst durch eine vollständige Formatierung wurde die Festplatte so eingerichtet, dass keine weiteren Fehler auftraten. Welches Betriebssystem mag wohl Bill Gates nutzen?


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